Verkehrswasserbau

Noch 1990 meinten Fachleute, dass nach dem Abschluss der Arbeiten am Ausbau der Saar und dem Bau der Main-Donau-Verbindung das Bundeswasserstraßennetz vollendet sei [1]. Die Wiedervereinigung Deutschlands und die Öffnung Osteuropas zeigte dann aber die Notwendigkeit des weiteren Ausbaus. 6 % der Güter werden derzeit in der Bundesrepublik über die Binnenschiffahrt befördert [3]. Bis 2030 sollen die Mengen gegenüber 2010 um 20 % steigen [3]. Im Vergleich der Verkehrsträger hat die Binnenschifffahrt den niedrigsten Energieverbrauch. Auf der Strecke Rotterdam – Duisburg sind es beim Transport von Gütern per Schiff 43 MJ/t, bei der Bahn 112 MJ/t und beim LKW 227 MJ/t [4]. Daher ist es das Ziel, möglichst viele Güter per Schiff zu befördern. Erreichbar ist dies aber nur, wenn die bestehenden Wasserstraßen durch Vertiefung des Fahrwassers und Anpassung der Schleusen für größere Schiffseinheiten ertüchtigt werden. Dauerhafte und wartungsarme Baukonstruktionen müssen eine ständige Verfügbarkeit der Infrastruktur sicherstellen. Beton als dauerhafter und ökologischer Baustoff nimmt hier eine wichtige Funktion wahr.

Legt man den Geltungsbereich der Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen für Wasserbauwerke aus Beton und Stahlbeton [5] zugrunde, zählen zu den Wasserbauwerken Schleusen, Wehre, Sperrwerke, Schöpfwerke, Düker, Durchlässe, Hafenbauten und einschließlich Nebenanlagen. Die Beanspruchungen dieser Bauwerke sind vielfältig:

Legt man den Geltungsbereich der Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen für Wasserbauwerke aus Beton und Stahlbeton [5] zugrunde, zählen zu den Wasserbauwerken Schleusen, Wehre, Sperrwerke, Schöpfwerke, Düker, Durchlässe, Hafenbauten und einschließlich Nebenanlagen. Die Beanspruchungen dieser Bauwerke sind vielfältig:

  • Der raue Schiffsbetrieb stellt in Schleusen und Hafenanlagen eine hohe mechanische Beanspruchung dar. An Wehren können die Geschiebe in fließenden Gewässern und in Wasserkraftwerken die Kavitation zu extremen mechanischen Angriffen auf die Betonoberfläche führen.
  • Im Bereich der Wasserwechselzone von Schleusen und Hafenanlagen treten sehr hohe Beanspruchungen durch schroffe Frost-Tau-Wechsel hinzu.
  • Im Bereich von Meerwasser ist mit Chloridangriff aus dem Meersalz zu rechnen.
  • Die immer noch stark belasteten Gewässer und das Grundwassers können einen chemischen Angriff auf die Bauteiloberflächen ausüben.
  • Die Lage vieler Wasserbauwerke an Flüssen, die oft beliebte touristische Ziele sind, stellt auch hohe Ansprüche an die Gestaltung der Bauwerke. Funktionsbedingte Vorgaben schränken aber andererseits die architektonischen Freiheiten ein.

Untersuchungen an den Betonbauwerken an der Saar 16 bis 20 Jahre nach ihrer Fertigstellung zeigten, dass diese insgesamt in einem guten Zustand sind. Zielführend waren hier eine sachgerechte Planung, Bauausführung und Unterhaltung [6].

Bauteile im Süßwasser sind den Expositionsklassen XC, XF und XM zuzuordnen. Im Meerwasserbereich sind es die Expositionsklassen XC, XF, XA und XM. Genaue Angaben enthält der Bauteilkatalog [9]. Hier ist ein entsprechender Auszug zu finden.

Weserwehr Bremen

Wasserbauwerke sind fast immer Ingenieurbauwerke mit sehr großen Abmessungen. Die Hydratationswärmeentwicklung kann zu großen Temperaturunterschieden zwischen Kernbeton und Betonoberfläche führen und die Gefahr von Rissen durch Zwangsspannungen herbeiführen. Die Optimierung der Zusammensetzung der Massenbetone ist daher von entscheidender Bedeutung. Bewährt haben sich hier u. a. Betone mit möglichst geringem Zementgehalt und mit einem Zement mit niedriger Hydratationswärmeentwicklung. Soll das gesamte Bauwerk mit dem gleichen Beton gebaut werden, kann die gleichzeitige Berücksichtigung von Dauerhaftigkeitsaspekten in bestimmten Bereichen zu Konflikten führen, z. B. wenn der Beton als Luftporenbeton ausgeführt werden muss, um die Anforderungen an den Frostwiderstand bei hoher Wassersättigung erfüllen zu können. In modernen Wasserbauwerken wird daher teilweise die zonierte Bauweise eingesetzt, bei der unterschiedliche Betone zum einen als Kernbeton und zum anderen als Randbeton für höher beanspruchte Randzonen eingebaut werden [7] [8].


Besondere Beachtung erfordern auch die Konstruktionen von Fugen in Wasserbauwerken. In bestimmten Fällen kommt die vollmonolithischen Bauweise in Betracht: Beim Bau der Schleuse Wusterwitz wurde die Stahlbetonkonstruktion mit einer Gesamtlänge von 261,03 m so bemessen, dass auf Dehnungsfugen verzichtet werden konnte [10].

Uferschutz

Gewässersohlen und Böschungen in und an Bundeswasserstraßen müssen gegen Beanspruchungen aus natürlichen und schiffserzeugten Wellen und Strömungen geschützt werden. Nicht erst mit dem Inkrafttreten der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) im Jahr 2000 haben ökologische Gesichtspunkte bei der Ufersicherung einen hohen Stellenwert. Schonende Maßnahmen wie strömungstechnische Optimierungen oder pflanzliche Ufersicherung werden bevorzugt, reichen aber an vielen Stellen nicht aus. Hier erfolgt diese Sicherung mit technischen Deckwerken aus Steinschüttungen oder Spundwänden. Komponenten der Deckwerke sind:

  • die erosionssichere Deckschicht als Steinschüttung,
  • ein darunter liegender geotextiler oder mineralischer Filter und
  • Bei Bedarf eine Oberflächendichtung.

Um die Standfestigkeit zu erhöhen, kann die Steinschüttung zusätzlich mit zementgebundenen Stoffen verklammert werden. Dieses Verklammern führt im Gegensatz zum früher häufig angewandten Vollverguss zu Materialeinsparungen und durch den möglichen Wasserdruckausgleich auch meist zu besserer Stabilität des Bauwerks. Bei der Verklammerung bleiben alle biologischen Vorteile der Schüttsteinbauweise erhalten [12].

Die Sicherheit der für den Hochwasserschutz bedeutenden Deiche kann durch unterirdische Gänge und Baue von Wühltieren erheblich gefährdet werden. Deiche mit niedrig liegendem Böschungsfuß benötigen gegen die semiaquatisch lebenden Tiere wie Biber, Bisamratte und Nutria (Biberratte) einen massiven Uferschutz durch Schüttung von Wasserbausteinen bis 1 m bzw. 1,5 m unter den mittleren Niedrigwasserstand. Die Schüttung wird zweckmäßig mit zementgebundenen Stoffen verklammert. Bei starkem Befall durch Kaninchen, Wühlmaus, Maulwurf, Spitzmaus verhindern mit Zement verfestigte Bodenschichten im Böschungsbereich die Grabtätigkeit der Tiere [13].

Weiterführende Literatur

[1]    Bayer, Edwin; Donau, Hans; Hallauer, Ottokar; Kaske, Ernst-Dieter; Lenz, Ernst-Udo: Beton für Bauwerke an Wasserstraßen. Beton-Verlag, Düsseldorf 1990

[2]    Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung: Verkehr in Zahlen; Ausgabe 2010

[3]    Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: Verkehrsiverflechtungsprognose 2030

[4]    Verein für europäische Binnenschiffahrt und Wasserstraßen e.V.: Verkehrswirtschaftlicher und ökologischer Vergleich der Verkehrsträger Straße, Bahn und Wasserstraße

[5]    Bundesanstalt für Wasserbau:
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen für Wasserbauwerke aus Beton und Stahlbeton

[7]    Hallauer, Ottokar:
Hochofenzement im Wasserbau. Beton-Informationen 4-2000 S. 47

[8]    Westendarp, Andreas:
Entwicklung und Tendenzen bei Baustoffen und Bauausführung im Schleusenbau. Beton-Informationen 1-2001 S.3

[9]    Kampen, Rolf; Peck, Martin; Pickhardt, Roland; Richter, Thomas: Bauteilkatalog - Planungshilfe für dauerhafte Betonbauteile

[11]    Empfehlungen für Verklammerung und Vollverguss von Uferschutzwerken und Sohlensicherungen – EVU 1990. Arbeitskreis „Verklammerung und Vollverguss von Uferschutzwerken und Sohlensicherungen.“ Herausgeber: Bauberatung Zement des Bundesverbandes der Deutschen Zementindustrie

[12]    Wehefritz, Kurt:
Verklammern von Schüttsteinen - Uferschutz mit biologischen Vorteilen. beton 6-1984 S.227

[13]    Bayer, E.; Bosold, D.; Hersel, O.:
Hochwasserschutz und zementgebundene Baustoffe

Literaturempfehlung

Bauteilkatalog
Planungshilfe für dauerhafte Betonbauteile
€ 29,80

Details

Hochwasserschutz und zementgebundene Baustoffe
Hinweise für Planung und Ausführung
€ 5,00

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Ansprechpartner

Zement-Merkblätter

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    Was ist Beton?
    Wissenswertes über den Jahrhundertbaustoff - Ausgabe 09-2016
    Dieses Informationsblatt erläutert die Frage „Was ist Beton?“ leicht verständlich für interessierte Laien. Es enthält in kurz gefasster Form wichtiges Grundlagenwissen, allgemeine Fachinformationen und die Beschreibung betontechnischer Begriffe.

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Alexander Grünewald
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    B1-Zemente und ihre Herstellung
    Ausgabe 04-2014
    Dieses Merkblatt informiert über Zementarten, Zusammensetzung der Zemente, Festigkeitsklassen, Normbezeichnungen und Kennzeichnun, Sonderzemente, Technische Eigenschaften der Normalzemente, Anwendungsbereiche und Herstellung der Zemente.

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Roland Pickhardt
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    B2-Gesteinskörnungen für Normalbeton
    Ausgabe 01-2012
    Dieses Merkblatt gibt den aktuellen Stand der Normung für Normalbeton-Gesteinskörnungen wieder. Es erläutert u. a. die verschiedenen Anforderungen an Gesteinskörnungen, den Konformitätsnachweis und die Wirkungsweise der Gesteinskörnung im Beton.

    Autorin: Michaela Biscoping
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    B3-Betonzusätze, Zusatzmittel und Zusatzstoffe
    Ausgabe 02-2014
    Betonzusatzmittel werden dem Beton zugesetzt, um durch chemische oder hysikalische Wirkung oder durch beides die Eigenschaften des Frisch- oder Festbetons – wie z. B. Verarbeitbarkeit, Erstarren, Erhärten oder Frostwiderstand – zu verändern. Dabei muss gelegentlich auch die unerwünschte Änderung einer anderen Betoneigenschaft in Kauf genommen werden. Voraussetzung für die erfolgreiche Verwendung von Betonzusatzmitteln ist die Berücksichtigung der anerkannten Grundsätze über die Mischungszusammensetzung sowie über die Verarbeitung und Nachbehandlung des Betons.

    Autoren: Rolf Kampen, Dr. Thomas Richter
  •  
    B4-Frischbeton Eigenschaften und Prüfungen
    Ausgabe 03-2013
    Solange fertig gemischter Beton verarbeitet und verdichtet werden kann, wird er als Frischbeton bezeichnet. Er muss so zusammengesetzt sein, dass er mit den vorgesehenen Verfahren verarbeitbar ist, d. h.: förderbar, einbringbar und verdichtbar. Dabei muss der erhärtete Beton die geforderten Festbetoneigenschaften aufweisen. Das Merkblatt „Frischbeton“ der Zement- und Betonindustrie informiert über alle diesbezüglich relevanten Aspekte. Die Veröffentlichung erläutert die Bedeutung des Wassergehalts und des Wasserzementwerts nebst dessen Festlegung. Gestützt durch Grafiken und Fotos werden darüber hinaus u.a. die Bestimmung der Frischbetoneigenschaften Konsistenz, Rohdichte und Luftgehalt erläutert.

    Autoren: Michaela Biscoping, Dr.Thomas Richter
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    B5-Überwachen von Beton auf Baustellen
    Ausgabe 10-2014
    Die Betonnormen DIN EN 206-1 und DIN 1045 unterscheiden zwischen Standardbeton, Beton nach Eigenschaften und Beton nach Zuammensetzung. Beton nach Eigenschaften ist der in der Praxis vorwiegend verwendete Beton. Darum beschäftigt sich das Merkblatt v.a. mit der Überwachung von Beton nach Eigenschaften auf der Baustelle.

    Autoren: Michaela Biscoping, Roland Pickhardt
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    B6-Transportbeton – Festlegung, Bestellung, Lieferung, Abnahme
    Ausgabe 01-2013
    Sichworte aus dem Inhalt: Festlegung für Beton nach Eigenschaften, Festlegung für Beton nach Zusammensetzung, Festlegung für Standardbeton, Festigkeitsentwicklung von Beton, Lieferangaben für Baustellenbeton, Konsistenz bei Lieferung, Produktions- und Konformitätskontrolle.

    Autoren: Rolf Kampen, Wolfgang Schäfer
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    B7-Bereiten und Verarbeiten von Beton
    Ausgabe 08-2013
    Sichworte aus dem Inhalt: Anliefern und Lagern der Ausgangsstoffe, Dosieren der Ausgangsstoffe, Mischen des Betons, Verarbeitbarkeitszeit, Befördern des Betons, Fördern des Betons, Vorbereiten des Betonierens, Einbringen, Verdichten, Nachverdichten.

    Autor: Rolf Kampen
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    B8-Nachbehandlung und Schutz des jungen Betons
    Ausgabe 04-2014

    Druckfestigkeit allein garantiert keine Dauerhaftigkeit. Beton nach DIN EN 206-1 [1] bzw. DIN 1045-2 [2] muss auch dicht sein. Denn je geringer die Porosität und die Permeabilität,also je dichter der Zementstein, desto höher ist auch der Widerstand gegen äußere Einflüsse. Deshalb ist eine früh einsetzende, ununterbrochene und ausreichend lange Nachbehandlung des Betons unerlässlich, damit er gerade in den oberflächennahen Bereichen die aufgrund seiner Zusammensetzung gewünschten Eigenschaften auch tatsächlich erreicht. DIN EN 13670/DIN 1045-3 [3] fordert in Abschnitt 8.5 die Nachbehandlung des Betons während der ersten Tage der Hydratation, um das Frühschwinden gering zu halten, eine ausreichende Festigkeit und Dauerhaftigkeit der Betonrandzone sicherzustellen, den Beton vor schädlichen Witterungsbedingungen zu schützen, das Gefrieren zu verhindern und schädliche Erschütterungen, Stoß oder Beschädigung zu vermeiden. In diesem Merkblatt werden die erforderlichen Maßnahmen beschrieben.

    Autoren: Roland Pickhardt, Wolfgang Schäfer

  •  
    B9-Expositionsklassen von Beton im Geltungsbereich des EC2
    Ausgabe 03-2017

    Betonbauwerke müssen die zu erwartenden Beanspruchungen sicher aufnehmen und über viele Jahrzehnte dagegen widerstandsfähig bleiben. Dies verlangt eine sach- und materialgerechte Konstruktion, Bemessung, Baustoffauswahl und Bauausführung. Festlegungen zur Dauerhaftigkeit bilden die Grundlage für diese Forderung. DIN EN 206-1 [1] und DIN 1045-2 [2] legen hierzu die notwendigen Eigenschaften, Zusammensetzungen und Konformitätsverfahren für Beton, Stahlbeton und Spannbeton fest.

    Autoren: René Oesterheld, Dr. Matthias Beck

    Änderungen zur vorherigen Ausgabe: Ausnahmeerweiterung auf Seite 5, Änderungen in Tafel 5 mit Verweisen auf die ZTV-W, und Betonfahrbahnen mit geringen Belastungsklassen, Streichung von Festlegungen die normativ zurückgezogen wurden in Tafel 11, geänderte Darstellung in Tafel 17, Änderungen in Tafel 20, Einschränkungen zur Expositionsklasse XM3, Festlegungen zur Verwendung von (na), früher NA-Zemente, Anpassungen und Aktualisierungen des Literaturverzeichnisses

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    B11- Massige Bauteile aus Beton
    Ausgabe 03 -2016
    Betontechnische Eigenschaften massiger Bauteile, Betontechnologische Maßnahmen zur Begrenzung der Rissbildung, Besonderheiten bei der Herstellung und Bauausführung, Qualitätssicherung, Normen, Regelwerke, Literatur.

    Autoren: André Weisner, Dr. Thomas Richter
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    B13-Leichtbeton
    Ausgabe 06-2014
    In diesem Zement-Merkblatt werden unterschiedliche Leichtbetonarten vorgestellt (gefügedichter Leichtbeton, Porenleichtbeton, haufwerksporiger Leichtbeton, Porenbeton). Zudem gibt es kurze Anmerkungen zur Planung bzw. zum Betoneinsatz.

    Autoren: Dr.Diethelm Bosold, Dr. Matthias Beck
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    B18-Risse im Beton
    Ausgabe 02-2014
    Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit von Betonbauteilen können durch Risse beeinträchtigt werden. Risse lassen sich nicht generell vermeiden, sie sind aber auch nicht grundsätzlich schädlich. Bei auf Zug oder Biegung belasteten Stahlbetonbauteilen gehören Risse sogar zum Prinzip der Lastabtragung dazu. Denn bevor der Bewehrungsstahl die Zugkräfte vollständig übernehmen kann, ist der Beton bereits gerissen. Die Breite der Risse muss lediglich auf ein unschädliches Maß beschränkt werden, oder der Riss ist planmäßig zu schließen.

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Alexander Grünewald
  •  
    B19-Zementestrich
    Ausgabe 07-2015
    Estriche sind Mörtelschichten, die als Fußboden auf einem tragfähigen Untergrund oder auf zwischenliegenden Trenn- oder Dämmschichten aufgebracht werden. Sie sind nach dem Erhärten unmittelbar nutzfähig oder können einen Belag erhalten. Das vorliegende Merkblatt informiert über alle wichtigen Fakten.

    Autoren: Wolfgang Schäfer, Dr. Matthias Beck
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    B20-Zusammensetzung von Normalbeton – Mischungsberechnung
    Ausgabe 2-2017
    Beton wird aus Zement, Wasser, Gesteinskörnung und ggf. Zusätzen und Fasern zusammengesetzt. Durch das Mischen der Ausgangsstoffe entsteht Frischbeton. Dabei bilden Zement und Wasser den Zementleim. Durch die Erhärtung des Zementleims im Frischbeton zu Zementstein entsteht Festbeton. Sowohl der Frischbeton als auch der Festbeton müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, die in Regelwerken festgelegt sind oder vom Verwender gefordert werden.

    Autoren: Michaela Biscoping, Rolf Kampen
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    B21-Betonieren bei extremen Temperaturen
    Ausgabe 12-2014
    Trotz extremer Wetterverhältnisse gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, guten und dauerhaften Beton herzustellen und einzubauen. Dabei wird zwischen Maßnahmen unterschieden, die der Betonhersteller – im Normalfall das Transportbetonwerk – und die der Verwender (die Baustelle) ergreifen kann. Seitens des Transportbetonwerks sind dies die Anpassung der Betonzusammensetzung an die Temperatur (Winter-, Sommerrezepturen) und die Betonherstellung durch Steuerung der Frischbetontemperatur. Auf der bauausführenden Seite ist dies die Vorbereitung der Betonage, die Betonverarbeitung und eine unmittelbar nach dem Einbau anschließende, sorgfältig auf das Bauvorhaben abgestimmte Nachbehandlung.     

    Autoren: Michaela Biscoping, Dr. Matthias Beck
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    B27-Ausblühungen
    Ausgabe 01-2013
    Kalkschleier und krustenartige Kalkablagerungen auf frei bewitterten Betonoberflächen werden „Ausblühungen“ genannt. Sie treten insbesondere im jungen Alter der betroffenen Bauteilflächen auf. Ausblühungen können je nach Betonzusammensetzung und den örtlichen Feuchtigkeitsverhältnissen nach einiger Zeit spontan abklingen oder sehr dauerhaft sein und sich in seltenen Fällen auch zu krustenartigen Ablagerungen aufbauen. Sie sind natürlicher Teil der Betonbauweise und beeinträchtigen die technischen Eigenschaften des Bauteils oder Bauwerks nicht. Sofern das Aussehen der Flächen architektonisch relevant ist, müssen Präventionsmaßnahmen frühzeitig entschieden und geplant werden. Im Folgenden werden die Ursachen von Ausblühungen und Maßnahmen zur Prävention vorgestellt und erläutert.
    Derzeit nur als Download verfügbar.

    Autoren: Martin Peck, Dr. Diethelm Bosold, Dr. Thomas Richter
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    B29-Selbstverdichtender Beton - Eigenschaften und Prüfungen
    Ausgabe 07-2006
    Selbstverdichtender Beton bietet eine Vielzahl von Vorteilen, z.B. werden die Betonierarbeiten erheblich erleichtert, weil das Rütteln entfällt. Gleichzeitig erfordert die Herstellung aber große Erfahrung und Sorgfalt.   

    Autoren: Michael J. Dickkamp, Sören Eppers
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    H8-Sichtbeton - Techniken der Flächengestaltung
    Ausgabe 01-2009
    Dieses Merkkblatt gibt alle wichtigen Informationen zur Gestaltung durch die Schalhaut, Oberflächenbearbeitung und farblichen Gestaltung auf einen Blick.     

    Autoren: Martin Peck, Dr. Diethelm Bosold
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    H10-Wasserundurchlässige Betonbauwerke
    Ausgabe 03-2012
    Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton werden auch als Weiße Wannen bezeichnet. Sie sind in der Lage, die tragende und die abdichtende Funktion als monolithisches Bauwerk in einem zu übernehmen. In dieser einfachen Konstruktion liegt ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Abdichtungen.     

    Autoren: Thomas Bose, Rolf Kampen
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    H11-Fugen und ihre Abdichtung in WU-Bauwerken aus Beton
    Ausgabe 05-2016
    Bei der Planung wasserundurchlässiger Bauwerke aus Beton (Weiße Wannen) sind verschiedene die Wasserundurchlässigkeit beeinflussende Punkte zu berücksichtigen. Dazu gehören u. a. eine geeignete Betonzusammensetzung, ein Entwurfsgrundsatz zum Umgang mit Rissen, Planung von Bauablauf, Bauteilabmessungen und Durchdringungen sowie eben auch die Planung aller Fugen und deren Abdichtung. Dieses Merkblatt gibt einen Überblick über gängige Methoden der Fugendichtung.     

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Thomas Bose
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    LB1-Fußböden für Lagerhallen
    Ausgabe 07-2006
    Lagerhallen für die Landwirtschaft brauchen hochbelastbare, robuste Fußböden, die leicht zu reinigen sind und lange halten. Gut bewährt haben sich Ortbetonplatten auf einer Tragschicht.

    Autor: Otmar Hersel
  •  
    LB4-Außenwände für Warmställe
    Ausgabe 08-2006
    Ein- und mehrschalige Wandkonstruktionen aus zementgebundenen Baustoffen eignen sich für den Bau von Warmställen besonders gut. Das Merkblatt informiert über das Wie und Warum.     

    Autor: Dr. Thomas Richter
  •  
    LB7-Naturnahe Wegbefestigungen
    Ausgabe 09-2001
    Ländliche Wege sollen ganzjährig befahrbar, aber möglichst unauffällig und naturverträglich sein. Spurwege, Rasenverbundsteine und hydraulisch gebundene Tragdeckschichten sind dafür geeignet.     

    Autor: Otmar Hersel
  •  
    LB14-Beton für Behälter in Biogasanlagen
    Ausgabe 12-2010
    Herkunft und Gewinnung von Biogas - Anwendungsbereiche für Beton - Beton für Biogasfermenter - Konstruktive Durchbildung - Beton für Vor- und Nachlagerbehälter - Eintragsbunker und Vorratsbehälter für Biomasse - Gärfuttersilos (Fahrsilos) - Literatur     

    Autor: Dr. Thomas Richter
  •  
    S1-Fahrbahndeckenbeton für Straßen
    Ausgabe 11-2015
    Begriffe, Technische Beschreibung, Ausgangsstoffe, Herstellen des Betons, Prüfungen, Beton im kommunalen Straßenbau, Beispiele für Betonzusammensetzungen, Literatur     

    Autoren: Alexander Grünewald, Martin Peck
  •  
    S2-Der Bau von Betonfahrbahndecken auf Straßen
    Ausgabe 06-2007
    Begriffe, Bemessung, Ausführung von Betondecken, Anforderungen, Prüfungen, Technische Regelwerke.     

    Autor: Dr. Helmut Eifert
  •  
    S3-Gemische für Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln
    Ausgabe 06-2007
    Begriffe, Herstellungsgrundsätze, Baustoffe, Herstellung der Einbaugemische, Prüfungen, Technische Regelwerke  

    Autor: Dr. Helmut Eifert
  •  
    S4-Der Bau von Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln
    Ausgabe 06-2007
    Begriffe, Bemessung, Ausführung, Anforderungen an Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln, Prüfungen, Technische Regelwerke

    Autor: Dr. Helmut Eifert
  •  
    S19-Ländlicher Wegebau mit Beton
    Ausgabe 01-2000
    Befestigte Feld- und Waldwege erschließen die wirtschaftlich genutzte Landschaft. Sie werden aus Ortbeton oder aus Spurplatten hergestellt.

    Autor: Otmar Hersel
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    S21-Wegebau mit hydraulisch gebundener Tragdeckschicht
    Ausgabe 09-2000
    Schnelle Inbetriebnahme, niedrige Herstellkosten und naturnahes Aussehen sind die Vorzüge dieser Bauweise.

    Autor: Otmar Hersel
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    T1-Industrieböden aus Beton
    Ausgabe 01-2006
    Bei industriell oder gewerblich genutzten Hallen werden an die Böden höchste Anforderungen gestellt. Wie sich diese mit Beton erfüllen lassen erläutert das neue Merkblatt der Zement- und Betonindustrie Industrieböden aus Beton. Vom Entwurf bis zur Inbetriebnahme informiert es über Regelwerke, Beanspruchungen, den konstruktiven Aufbau, die Bemessung, Einbauarten, Oberflächenbearbeitung und die Nachbehandlung des Betons.

    Autor: Prof. Dr. Thomas Freimann
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    Temporäre Blaufärbung von Betonoberflächen
    Ursache der Blaufärbung bei Betonoberflächen
    Das Merkblatt informiert über die Ursache einer Blaufärbung von Betonoberflächen. Bei der Verwendung hüttensandhaltiger Zemente CEM II-S (Portlandhüttenzement) und CEM III (Hochofenzement) können vorübergehend grünlich-blaue Färbungen der frisch ausgeschalten Betonoberfläche auftreten. Diese Färbung geht aber meist schon nach wenigen Tagen in das übliche helle Grau einer Betonoberfläche über.

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