Beton im kommunalen Straßenbau

Sparen ist für die Kommunen wichtig, aber ein funktionierendes Straßennetz als wesentlicher Vorteil der Gemeinden im Wettbewerb um die Gunst Gewerbesteuer zahlender Unternehmen und Neubürger auch. Deshalb sollten schon bei der Entscheidung für die Bauart kommunaler Straßen die Unterhaltungskosten einbezogen werden.

Angesichts steigender Belastung der Stadtverkehrsflächen - vor allem der Busfahrstreifen, der Busbahnhöfe, der Kreisverkehre und der Kreuzungsbereiche – durch zunehmende Fahrzeugdichte und höhere Achslasten im Schwerverkehr, können sich Fahrbahnbefestigungen mit Beton auch im kommunalen Bereich als sinnvoll erweisen. Die üblichen Bauweisen mit Asphalt haben bei diesen Verkehrsflächen ihre Leistungsgrenze erreicht. Hoher Verschleiß, Spurrinnen, Aufquetschungen und Wellen sind die Folge. Die hohe Verkehrsdichte lässt aber eine Sperrung der Fahrbahnen für Reparaturen kaum noch zu. Erhaltungsarbeiten führen mehr und mehr zu Staus [1].

Mit Beton befestigte Verkehrsflächen haben sich bewährt und sind wirtschaftlich. Sie sind außerdem hell, griffig, lärmmindernd, verformungsstabil, hoch belastbar, anerkannt dauerhaft und erfordern kaum Maßnahmen der baulichen Erhaltung.

Einfacher Einbau

Mit Fließmittel hergestellt ist Beton einfach und leicht einzubauen, auch von Tiefbauunternehmen, die bisher wenig Erfahrungen im eigentlichen Betondeckenbau haben. Schweres Gerät (Straßenfertiger) ist für den Einbau von Straßenbeton mit Fließmittel nicht erforderlich. Der Einbau des Straßenbetons mit einem Gleitschalungsfertiger ist nur dann sinnvoll, wenn das geeignete Einbaugerät zu Verfügung steht und die zu bauende Verkehrsfläche den Fertigereinsatz lohnend erscheinen lässt [1]. Die Befestigung von Verkehrsflächen in Pflasterbauweise erfolgt rationell und kostengünstig mit der maschinellen Verlegung.

Stabil, dauerhaft, wirtschaftlich

Die Nutzungsdauer einer Fahrbahndecke aus Beton beträgt im Allgemeinen 30 Jahre. Vereinzelt liegen einige in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts oder früher gebaute Betondecken auf städtischen Straßen und Wegen auch heute noch unter Verkehr [1]. Die Zahl der städtischen Straßenbaustellen und der damit verbundenen Verkehrsstörungen ließe sich bei vermehrten Einsatz der Betonbauweise reduzieren. Bei höheren Temperaturen und/oder erhöhter Verkehrsbelastung (Spurfahren, höhere Achslasten und Kontaktdrücke) entstehen z.B. in mit Beton befestigten Kreuzungsbereichen, Busfahrbahnen und Kreisverkehrsanlagen keine Spurrinnen, Wellen, Aufquetschungen oder Aufwölbungen, sodass der Fahrkomfort gesichert ist. Öl und Treibstoff greifen Beton nicht an [1].

Wenn doch einmal die Erneuerung von Betonplatten oder -plattenteilen erforderlich wird – z. B. nach Aufgrabungen für den Leitungsbau, ist dies innerhalb weniger Stunden machbar. Ermöglicht wird das durch die Verwendung von frühhochfestem Straßenbeton (Schnellbeton). Hier werden durch Einsatz von Zementen einer hohen Festigkeitsklasse mit hoher Anfangsfestigkeit (z.B. ein CEM 42,5 R) in Verbindung mit einem Fließmittel und Frischbetontemperaturen von mehr als 20 °C die gemäß ZTV Beton-StB für Betonfahrbahndecken erforderliche Druckfestigkeit von mindestens 26 N/mm²  sehr schnell erreicht, so dass die Strecke nach kurzer Zeit für den Verkehr freigegeben werden kann.

Die gegenwärtigen Herstellkosten für Betondecken liegen zwar etwa um 10 % bis 20 % höher als vergleichbare Asphaltflächen [2]. Eine Langzeitbetrachtung unter Beachtung des Erhaltungsaufwands sowie einer Ökobilanzierung kann aber deutliche Vorteile der Betonbauweise ergeben.

Schallschutz

Maßnahmen zur Lärmminderung sind in den dichtbewohnten Städten und Gemeinden von besonderer Bedeutung. Eine Maßnahme unter vielen ist hierbei die Minderung der Reifenfahrbahngeräusche, auch Rollgeräusche genannt, im Straßenverkehr. Fahrbahntextur und Reifenprofil beeinflussen den Pegel maßgeblich. In der Reifenaufstandsfläche kommt es zu Kompressions- und Dekompressionseffekten, die Schall erzeugen. Die Textur und auch das elastische Verhalten der obersten Schicht der Fahrbahnoberfläche beeinflussen in hohem Masse die Stärke der entstehenden Reifenfahrbahngeräusche.

Bei der Betonfahrbahndecke mit Waschbetonoberfläche wird auf dem fertig eingebauten Oberbeton ein Kontaktverzögerer aufgesprüht. Nach etwa 8 bis 24 h – je nach Witterung – wird der Feinmörtel weggebürstet, sodass eine Rautiefe von etwa 1,0 mm entsteht. Gegenüber herkömmlichen Asphaltbelägen ermöglichen Betonfahrbahndecken mit Waschbetonoberfläche Lärmreduktionen von 2 bis 3 dB. Diese Bauweise führt zusätzlich zu einer hohen Griffigkeit und durch den Abtrag der oberen Feinmörtelschicht zu einer höheren Dauerhaftigkeit [1]. Der gleiche Effekt kann im Grinding-Verfahren erreicht werden, bei dem der Beton durch nachträgliches Schleifen Beton fein gerillt wird.

Die Emission von Reifenfahrbahngeräuschen durch mit Betonsteinpflaster befestigten Verkehrswegen ist abhängig von:

  • Größe, Format und Rauheit der Steine,
  • Verlegemuster,
  • Ebenheit der Stein- und Deckenoberfläche,
  • Fugenabstand sowie Fugen- und Fasenbreite.

Zahlreiche Betonpflasterstein-Systeme ermöglichen bei entsprechender Verlegung ebenso leise Verkehrsflächen wie mit üblichen Asphaltbelägen befestigte. Dies trifft insbesondere auf Betonpflastersteine mit ebener Oberfläche und relativ glatter Textur zu, deren Bedarf je Quadratmeter Fläche 36 Stück (bei Verbundsteinen 39 Stück) nicht übersteigt und deren Fugenabstand mehr als 150 mm (bei Verbundsteinen 110 mm) beträgt. Das Verlegemuster hat für diese Steine bei Fugenbreiten einschließlich der Fase bis 8 mm keinen Einfluss, bei Fugenbreiten bis 12 mm ist eine Diagonalverlegung vorzusehen. Größere Fase, unebene Oberflächen sowie kleine Steine wirken geräuscherhöhend.

Verbesserung des Stadtklimas

In heißen Sommern macht sich der Unterscheid zwischen Stadt- und Landklima besonders bemerkbar. Stadtgebiete heizen sich durch Mehrfachreflexion der Wärmestrahlung an den Häuserfronten überdurchschnittlich auf. Straßen nehmen etwa 10 % der Fläche eines Stadtgebiets in Anspruch. Hier ist daher die Wahl eines Straßenbaustoffs mit hohem Reflexionsvermögen sinnvoll. Beton kann aufgrund seines im Vergleich zum Asphalt deutlich höheren Reflexionsvermögens dazu beitragen, die Oberflächentemperaturen und damit die Temperaturen des gesamten Umfeldes in den Sommermonaten zu reduzieren [3].

Mit speziellen Betonoberflächen aus photokatalytisch aktivem Zement mit Zusätzen aus Titandioxyd könnte allein in Wien die Belastung um fast 25 Prozent gesenkt werden. Der Katalysator Titandioxyd fördert dabei die Zersetzung der Stickoxyde [3].

Aufbau und Bemessung

Übliche Oberbaukonstruktionen für die Bauklassen IV bis VI nach RStO [5]

Die Fahrbahnbreiten für kommunale Straßen ergeben sich aus den „Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen“, [4]. Die Bemessung für den Aufbau und die Ermittlung der Schichtdicken des Oberbaus erfolgt in der Regel gemäß den RStO [5]. Die Belastungsklasse ist dabei entsprechend der Verkehrsbeanspruchung und dem Verwendungszweck zu wählen. Liegen keine besonderen Beanspruchungen vor, sind für Sammel- und Anliegerstraßen die Belsatungsklassen Bk1,0/Bk0,3 maßgebend.

Kreuzungs- und Einmündungsbereiche werden jeweils nach dem am stärksten belasteten Fahrstreifen der Anschlussstrecken bemessen. Für Busfahrbahnflächen, Kreuzungen und Kreisverkehrsflächen ergeben sich allgemein die Belastungsklassen Bk10 oder Bk3,2.

Die Pflasterbauweise für Verkehrsflächen eignet sich für die RStO-Belastungsklassen Bk03 bis Bk1,8, auf denen nicht schneller als 60 km/h gefahren wird, da bei höheren Fahrgeschwindigkeiten aufgrund der Ebenheitsmerkmale der Bauweise ein eingeschränkter Fahrkomfort zu erwarten ist [9]. Die Abbildung zeigt den Aufbau einer befahrbaren Pflasterbefestigung und wesentliche zugehörige technische Regelwerke.

Im kommunalen Betonstraßenbau gelten – wie für den überregionalen Straßenbau – die von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V. herausgegebenen TL Beton-StB [6], ZTV Beton-StB [7] und TP Beton-StB [8]. Allgemeine Angaben sind auch unter Aufbau und Bemessung einer Straße mit Betonfahrbahndecke und Beton für Straßendecken zu finden.

Die genannten Regelwerke sind aber in erster Linie auf die Belange der Bundesautobahnen ausgelegt. Deswegen werden derzeit Merkblätter mit Ergänzungen zu den bestehenden Regelwerken für Stadt- und Landstraßen sowie für besondere Verkehrsflächen erarbeitet. Zu diesem Zweck wurde im Arbeitsausschuss 8.3 „Konstruktion“ der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswegebau ein Arbeitskreis 8.3.3 „Stadt- und Landstraßen sowie besondere Verkehrsflächen“ gegründet [2], der auf der Grundlage der bestehenden Regelwerke (z. B. RStO, RAL, RASt, RAA, TL-, ZTV-, TP Beton-StB) die spezifischen Besonderheiten des jeweiligen Anwendungsgebiets herausarbeiten soll. In sieben Bearbeitergruppen werden folgende Themen behandelt:

  • Aufgrabungen, Erhaltung und Anschluss an bestehende Flächen
  • Kreisverkehre und plangleiche Knotenpunkte
  • Busverkehrsflächen
  • Rastanlagen und Stellflächen für LKW
  • Stadtstraßen
  • Landstraßen
  • Whitetopping

Zusätzlich wird der Arbeitskreis Arbeitshilfen für die Erstellung von Leistungsbeschreibungen für die jeweiligen Anwendungsbereiche erarbeiten. Ein Weiterbildungskonzept zum Fachmann für den Betoneinbau - bezeichnet als B-StB-Schein – ergänzt das Gesamtkonzept.

Im September 2013 sind erschienen:

  • Merkblatt für Planung, Konstruktion und Bau von Verkehrsflächen aus Beton, Teil 1 „Kreisverkehre, Busverkehrsflächen, Rastanlagen“ [10]
  • Merkblatt „Whitetopping“ [11]

 

 

Weiterführende Literatur

[1]    Ehrlich, Norbert; Hersel, Otmar: Straßenbau heute – Betondecken.

[4]    Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V.:
Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt)

[5]    Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V.:
Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaues von Verkehrsflächen (RStO), Ausgabe 2012

[6]    Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V.:
Technische Lieferbedingungen für Baustoffe und Baustoffgemische für Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln und Fahrbahndecken aus Beton, Ausgabe 2007 (TL Beton-StB 07)

[7]    Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V:
Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln und Fahrbahndecken aus Beton, Ausgabe 2007 (ZTV Beton-StB 07)

[8]    Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V.:
Technische Prüfvorschriften für Baustoffe und Baustoffgemische für Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln und Fahrbahndecken aus Beton, Ausgabe 2007 (TP Beton-StB 07)

[9]    Betonverband Straße, Landschaft, Garten e.V. (SLG) (Hrsg.):
Dauerhafte Verkehrsflächen mit Betonpflastersteinen - Richtig planen und ausführen

[10]    Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V.: Merkblatt für Planung, Konstruktion und Bau von Verkehrsflächen aus Beton, Teil 1 „Kreisverkehre, Busverkehrsflächen, Rastanlagen“, Ausgabe 2013

[11]    Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V.: Merkblatt „Whitetopping“, Ausgabe 2013

Literaturtipps

Straßenbau heute - Betondecken
Schriftenreihe der Beton- und Zementindustrie
€ 10,00

Details

Dauerhafte Verkehrsflächen mit Betonpflastersteinen
Richtig planen und ausführen
€ 21,50

Details

Ansprechpartner

Zement-Merkblätter

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    Was ist Beton?
    Wissenswertes über den Jahrhundertbaustoff - Ausgabe 09-2016
    Dieses Informationsblatt erläutert die Frage „Was ist Beton?“ leicht verständlich für interessierte Laien. Es enthält in kurz gefasster Form wichtiges Grundlagenwissen, allgemeine Fachinformationen und die Beschreibung betontechnischer Begriffe.

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Alexander Grünewald
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    B1-Zemente und ihre Herstellung
    Ausgabe 04-2014
    Dieses Merkblatt informiert über Zementarten, Zusammensetzung der Zemente, Festigkeitsklassen, Normbezeichnungen und Kennzeichnun, Sonderzemente, Technische Eigenschaften der Normalzemente, Anwendungsbereiche und Herstellung der Zemente.

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Roland Pickhardt
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    B2-Gesteinskörnungen für Normalbeton
    Ausgabe 01-2012
    Dieses Merkblatt gibt den aktuellen Stand der Normung für Normalbeton-Gesteinskörnungen wieder. Es erläutert u. a. die verschiedenen Anforderungen an Gesteinskörnungen, den Konformitätsnachweis und die Wirkungsweise der Gesteinskörnung im Beton.

    Autorin: Michaela Biscoping
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    B3-Betonzusätze, Zusatzmittel und Zusatzstoffe
    Ausgabe 02-2014
    Betonzusatzmittel werden dem Beton zugesetzt, um durch chemische oder hysikalische Wirkung oder durch beides die Eigenschaften des Frisch- oder Festbetons – wie z. B. Verarbeitbarkeit, Erstarren, Erhärten oder Frostwiderstand – zu verändern. Dabei muss gelegentlich auch die unerwünschte Änderung einer anderen Betoneigenschaft in Kauf genommen werden. Voraussetzung für die erfolgreiche Verwendung von Betonzusatzmitteln ist die Berücksichtigung der anerkannten Grundsätze über die Mischungszusammensetzung sowie über die Verarbeitung und Nachbehandlung des Betons.

    Autoren: Rolf Kampen, Dr. Thomas Richter
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    B4-Frischbeton Eigenschaften und Prüfungen
    Ausgabe 03-2013
    Solange fertig gemischter Beton verarbeitet und verdichtet werden kann, wird er als Frischbeton bezeichnet. Er muss so zusammengesetzt sein, dass er mit den vorgesehenen Verfahren verarbeitbar ist, d. h.: förderbar, einbringbar und verdichtbar. Dabei muss der erhärtete Beton die geforderten Festbetoneigenschaften aufweisen. Das Merkblatt „Frischbeton“ der Zement- und Betonindustrie informiert über alle diesbezüglich relevanten Aspekte. Die Veröffentlichung erläutert die Bedeutung des Wassergehalts und des Wasserzementwerts nebst dessen Festlegung. Gestützt durch Grafiken und Fotos werden darüber hinaus u.a. die Bestimmung der Frischbetoneigenschaften Konsistenz, Rohdichte und Luftgehalt erläutert.

    Autoren: Michaela Biscoping, Dr.Thomas Richter
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    B5-Überwachen von Beton auf Baustellen
    Ausgabe 10-2014
    Die Betonnormen DIN EN 206-1 und DIN 1045 unterscheiden zwischen Standardbeton, Beton nach Eigenschaften und Beton nach Zuammensetzung. Beton nach Eigenschaften ist der in der Praxis vorwiegend verwendete Beton. Darum beschäftigt sich das Merkblatt v.a. mit der Überwachung von Beton nach Eigenschaften auf der Baustelle.

    Autoren: Michaela Biscoping, Roland Pickhardt
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    B6-Transportbeton – Festlegung, Bestellung, Lieferung, Abnahme
    Ausgabe 01-2013
    Sichworte aus dem Inhalt: Festlegung für Beton nach Eigenschaften, Festlegung für Beton nach Zusammensetzung, Festlegung für Standardbeton, Festigkeitsentwicklung von Beton, Lieferangaben für Baustellenbeton, Konsistenz bei Lieferung, Produktions- und Konformitätskontrolle.

    Autoren: Rolf Kampen, Wolfgang Schäfer
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    B7-Bereiten und Verarbeiten von Beton
    Ausgabe 08-2013
    Sichworte aus dem Inhalt: Anliefern und Lagern der Ausgangsstoffe, Dosieren der Ausgangsstoffe, Mischen des Betons, Verarbeitbarkeitszeit, Befördern des Betons, Fördern des Betons, Vorbereiten des Betonierens, Einbringen, Verdichten, Nachverdichten.

    Autor: Rolf Kampen
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    B8-Nachbehandlung und Schutz des jungen Betons
    Ausgabe 04-2014

    Druckfestigkeit allein garantiert keine Dauerhaftigkeit. Beton nach DIN EN 206-1 [1] bzw. DIN 1045-2 [2] muss auch dicht sein. Denn je geringer die Porosität und die Permeabilität,also je dichter der Zementstein, desto höher ist auch der Widerstand gegen äußere Einflüsse. Deshalb ist eine früh einsetzende, ununterbrochene und ausreichend lange Nachbehandlung des Betons unerlässlich, damit er gerade in den oberflächennahen Bereichen die aufgrund seiner Zusammensetzung gewünschten Eigenschaften auch tatsächlich erreicht. DIN EN 13670/DIN 1045-3 [3] fordert in Abschnitt 8.5 die Nachbehandlung des Betons während der ersten Tage der Hydratation, um das Frühschwinden gering zu halten, eine ausreichende Festigkeit und Dauerhaftigkeit der Betonrandzone sicherzustellen, den Beton vor schädlichen Witterungsbedingungen zu schützen, das Gefrieren zu verhindern und schädliche Erschütterungen, Stoß oder Beschädigung zu vermeiden. In diesem Merkblatt werden die erforderlichen Maßnahmen beschrieben.

    Autoren: Roland Pickhardt, Wolfgang Schäfer

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    B9-Expositionsklassen von Beton im Geltungsbereich des EC2
    Ausgabe 03-2017

    Betonbauwerke müssen die zu erwartenden Beanspruchungen sicher aufnehmen und über viele Jahrzehnte dagegen widerstandsfähig bleiben. Dies verlangt eine sach- und materialgerechte Konstruktion, Bemessung, Baustoffauswahl und Bauausführung. Festlegungen zur Dauerhaftigkeit bilden die Grundlage für diese Forderung. DIN EN 206-1 [1] und DIN 1045-2 [2] legen hierzu die notwendigen Eigenschaften, Zusammensetzungen und Konformitätsverfahren für Beton, Stahlbeton und Spannbeton fest.

    Autoren: René Oesterheld, Dr. Matthias Beck

    Änderungen zur vorherigen Ausgabe: Ausnahmeerweiterung auf Seite 5, Änderungen in Tafel 5 mit Verweisen auf die ZTV-W, und Betonfahrbahnen mit geringen Belastungsklassen, Streichung von Festlegungen die normativ zurückgezogen wurden in Tafel 11, geänderte Darstellung in Tafel 17, Änderungen in Tafel 20, Einschränkungen zur Expositionsklasse XM3, Festlegungen zur Verwendung von (na), früher NA-Zemente, Anpassungen und Aktualisierungen des Literaturverzeichnisses

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    B11- Massige Bauteile aus Beton
    Ausgabe 03 -2016
    Betontechnische Eigenschaften massiger Bauteile, Betontechnologische Maßnahmen zur Begrenzung der Rissbildung, Besonderheiten bei der Herstellung und Bauausführung, Qualitätssicherung, Normen, Regelwerke, Literatur.

    Autoren: André Weisner, Dr. Thomas Richter
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    B13-Leichtbeton
    Ausgabe 06-2014
    In diesem Zement-Merkblatt werden unterschiedliche Leichtbetonarten vorgestellt (gefügedichter Leichtbeton, Porenleichtbeton, haufwerksporiger Leichtbeton, Porenbeton). Zudem gibt es kurze Anmerkungen zur Planung bzw. zum Betoneinsatz.

    Autoren: Dr.Diethelm Bosold, Dr. Matthias Beck
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    B18-Risse im Beton
    Ausgabe 02-2014
    Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit von Betonbauteilen können durch Risse beeinträchtigt werden. Risse lassen sich nicht generell vermeiden, sie sind aber auch nicht grundsätzlich schädlich. Bei auf Zug oder Biegung belasteten Stahlbetonbauteilen gehören Risse sogar zum Prinzip der Lastabtragung dazu. Denn bevor der Bewehrungsstahl die Zugkräfte vollständig übernehmen kann, ist der Beton bereits gerissen. Die Breite der Risse muss lediglich auf ein unschädliches Maß beschränkt werden, oder der Riss ist planmäßig zu schließen.

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Alexander Grünewald
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    B19-Zementestrich
    Ausgabe 07-2015
    Estriche sind Mörtelschichten, die als Fußboden auf einem tragfähigen Untergrund oder auf zwischenliegenden Trenn- oder Dämmschichten aufgebracht werden. Sie sind nach dem Erhärten unmittelbar nutzfähig oder können einen Belag erhalten. Das vorliegende Merkblatt informiert über alle wichtigen Fakten.

    Autoren: Wolfgang Schäfer, Dr. Matthias Beck
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    B20-Zusammensetzung von Normalbeton – Mischungsberechnung
    Ausgabe 2-2017
    Beton wird aus Zement, Wasser, Gesteinskörnung und ggf. Zusätzen und Fasern zusammengesetzt. Durch das Mischen der Ausgangsstoffe entsteht Frischbeton. Dabei bilden Zement und Wasser den Zementleim. Durch die Erhärtung des Zementleims im Frischbeton zu Zementstein entsteht Festbeton. Sowohl der Frischbeton als auch der Festbeton müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, die in Regelwerken festgelegt sind oder vom Verwender gefordert werden.

    Autoren: Michaela Biscoping, Rolf Kampen
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    B21-Betonieren bei extremen Temperaturen
    Ausgabe 12-2014
    Trotz extremer Wetterverhältnisse gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, guten und dauerhaften Beton herzustellen und einzubauen. Dabei wird zwischen Maßnahmen unterschieden, die der Betonhersteller – im Normalfall das Transportbetonwerk – und die der Verwender (die Baustelle) ergreifen kann. Seitens des Transportbetonwerks sind dies die Anpassung der Betonzusammensetzung an die Temperatur (Winter-, Sommerrezepturen) und die Betonherstellung durch Steuerung der Frischbetontemperatur. Auf der bauausführenden Seite ist dies die Vorbereitung der Betonage, die Betonverarbeitung und eine unmittelbar nach dem Einbau anschließende, sorgfältig auf das Bauvorhaben abgestimmte Nachbehandlung.     

    Autoren: Michaela Biscoping, Dr. Matthias Beck
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    B27-Ausblühungen
    Ausgabe 01-2013
    Kalkschleier und krustenartige Kalkablagerungen auf frei bewitterten Betonoberflächen werden „Ausblühungen“ genannt. Sie treten insbesondere im jungen Alter der betroffenen Bauteilflächen auf. Ausblühungen können je nach Betonzusammensetzung und den örtlichen Feuchtigkeitsverhältnissen nach einiger Zeit spontan abklingen oder sehr dauerhaft sein und sich in seltenen Fällen auch zu krustenartigen Ablagerungen aufbauen. Sie sind natürlicher Teil der Betonbauweise und beeinträchtigen die technischen Eigenschaften des Bauteils oder Bauwerks nicht. Sofern das Aussehen der Flächen architektonisch relevant ist, müssen Präventionsmaßnahmen frühzeitig entschieden und geplant werden. Im Folgenden werden die Ursachen von Ausblühungen und Maßnahmen zur Prävention vorgestellt und erläutert.
    Derzeit nur als Download verfügbar.

    Autoren: Martin Peck, Dr. Diethelm Bosold, Dr. Thomas Richter
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    B29-Selbstverdichtender Beton - Eigenschaften und Prüfungen
    Ausgabe 07-2006
    Selbstverdichtender Beton bietet eine Vielzahl von Vorteilen, z.B. werden die Betonierarbeiten erheblich erleichtert, weil das Rütteln entfällt. Gleichzeitig erfordert die Herstellung aber große Erfahrung und Sorgfalt.   

    Autoren: Michael J. Dickkamp, Sören Eppers
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    H8-Sichtbeton - Techniken der Flächengestaltung
    Ausgabe 01-2009
    Dieses Merkkblatt gibt alle wichtigen Informationen zur Gestaltung durch die Schalhaut, Oberflächenbearbeitung und farblichen Gestaltung auf einen Blick.     

    Autoren: Martin Peck, Dr. Diethelm Bosold
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    H10-Wasserundurchlässige Betonbauwerke
    Ausgabe 03-2012
    Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton werden auch als Weiße Wannen bezeichnet. Sie sind in der Lage, die tragende und die abdichtende Funktion als monolithisches Bauwerk in einem zu übernehmen. In dieser einfachen Konstruktion liegt ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Abdichtungen.     

    Autoren: Thomas Bose, Rolf Kampen
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    H11-Fugen und ihre Abdichtung in WU-Bauwerken aus Beton
    Ausgabe 05-2016
    Bei der Planung wasserundurchlässiger Bauwerke aus Beton (Weiße Wannen) sind verschiedene die Wasserundurchlässigkeit beeinflussende Punkte zu berücksichtigen. Dazu gehören u. a. eine geeignete Betonzusammensetzung, ein Entwurfsgrundsatz zum Umgang mit Rissen, Planung von Bauablauf, Bauteilabmessungen und Durchdringungen sowie eben auch die Planung aller Fugen und deren Abdichtung. Dieses Merkblatt gibt einen Überblick über gängige Methoden der Fugendichtung.     

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Thomas Bose
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    LB1-Fußböden für Lagerhallen
    Ausgabe 07-2006
    Lagerhallen für die Landwirtschaft brauchen hochbelastbare, robuste Fußböden, die leicht zu reinigen sind und lange halten. Gut bewährt haben sich Ortbetonplatten auf einer Tragschicht.

    Autor: Otmar Hersel
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    LB4-Außenwände für Warmställe
    Ausgabe 08-2006
    Ein- und mehrschalige Wandkonstruktionen aus zementgebundenen Baustoffen eignen sich für den Bau von Warmställen besonders gut. Das Merkblatt informiert über das Wie und Warum.     

    Autor: Dr. Thomas Richter
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    LB7-Naturnahe Wegbefestigungen
    Ausgabe 09-2001
    Ländliche Wege sollen ganzjährig befahrbar, aber möglichst unauffällig und naturverträglich sein. Spurwege, Rasenverbundsteine und hydraulisch gebundene Tragdeckschichten sind dafür geeignet.     

    Autor: Otmar Hersel
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    LB14-Beton für Behälter in Biogasanlagen
    Ausgabe 12-2010
    Herkunft und Gewinnung von Biogas - Anwendungsbereiche für Beton - Beton für Biogasfermenter - Konstruktive Durchbildung - Beton für Vor- und Nachlagerbehälter - Eintragsbunker und Vorratsbehälter für Biomasse - Gärfuttersilos (Fahrsilos) - Literatur     

    Autor: Dr. Thomas Richter
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    S1-Fahrbahndeckenbeton für Straßen
    Ausgabe 11-2015
    Begriffe, Technische Beschreibung, Ausgangsstoffe, Herstellen des Betons, Prüfungen, Beton im kommunalen Straßenbau, Beispiele für Betonzusammensetzungen, Literatur     

    Autoren: Alexander Grünewald, Martin Peck
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    S2-Der Bau von Betonfahrbahndecken auf Straßen
    Ausgabe 06-2007
    Begriffe, Bemessung, Ausführung von Betondecken, Anforderungen, Prüfungen, Technische Regelwerke.     

    Autor: Dr. Helmut Eifert
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    S3-Gemische für Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln
    Ausgabe 06-2007
    Begriffe, Herstellungsgrundsätze, Baustoffe, Herstellung der Einbaugemische, Prüfungen, Technische Regelwerke  

    Autor: Dr. Helmut Eifert
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    S4-Der Bau von Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln
    Ausgabe 06-2007
    Begriffe, Bemessung, Ausführung, Anforderungen an Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln, Prüfungen, Technische Regelwerke

    Autor: Dr. Helmut Eifert
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    S19-Ländlicher Wegebau mit Beton
    Ausgabe 01-2000
    Befestigte Feld- und Waldwege erschließen die wirtschaftlich genutzte Landschaft. Sie werden aus Ortbeton oder aus Spurplatten hergestellt.

    Autor: Otmar Hersel
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    S21-Wegebau mit hydraulisch gebundener Tragdeckschicht
    Ausgabe 09-2000
    Schnelle Inbetriebnahme, niedrige Herstellkosten und naturnahes Aussehen sind die Vorzüge dieser Bauweise.

    Autor: Otmar Hersel
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    T1-Industrieböden aus Beton
    Ausgabe 01-2006
    Bei industriell oder gewerblich genutzten Hallen werden an die Böden höchste Anforderungen gestellt. Wie sich diese mit Beton erfüllen lassen erläutert das neue Merkblatt der Zement- und Betonindustrie Industrieböden aus Beton. Vom Entwurf bis zur Inbetriebnahme informiert es über Regelwerke, Beanspruchungen, den konstruktiven Aufbau, die Bemessung, Einbauarten, Oberflächenbearbeitung und die Nachbehandlung des Betons.

    Autor: Prof. Dr. Thomas Freimann
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    Temporäre Blaufärbung von Betonoberflächen
    Ursache der Blaufärbung bei Betonoberflächen
    Das Merkblatt informiert über die Ursache einer Blaufärbung von Betonoberflächen. Bei der Verwendung hüttensandhaltiger Zemente CEM II-S (Portlandhüttenzement) und CEM III (Hochofenzement) können vorübergehend grünlich-blaue Färbungen der frisch ausgeschalten Betonoberfläche auftreten. Diese Färbung geht aber meist schon nach wenigen Tagen in das übliche helle Grau einer Betonoberfläche über.

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