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Sanierung und Umbau des Gebäudes

Schmuckmuseum Reuchlinhaus in Pforzheim

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Bewehrung Dauerhaftigkeit Instandsetzung Matrizen Selbstverdichtender Beton

Architektur

HG Merz Architekten Museumsgestalter, Stuttgart

Bauherr

Stadt Pforzheim

Projektbeteiligte

Matthias Schirrmacher (Projektleiter); Werner Sobek Ingenieure, Stuttgart (Tragwerksplaner)

Jahr

2006

Ort

Pforzheim, Jahnstraße 42

Besonderheiten

Verwendung von Kunsstoffschalungsmatrizen

Beschreibung

Das Schmuckmuseum Pforzheim wurde am 11. März 2006 im sanierten Reuchlinhaus wieder eröffnet. Das Reuchlinhaus, 1957-61 nach den Plänen des Stuttgarter Architekten Manfred Lehmbruck erbaut, gilt als der Prototyp des multifunktionalen Kulturzentrums. Lehmbrucks Entwurf sah vier kubische Baukörper um einen gläsernen Eingangspavillon vor, die jeweils einer Nutzungsart zugeordnet waren: Schmuckmuseum, Stadtarchiv, Heimatmuseum und Stadtbücherei.

Nach der Auslagerung von drei der ursprünglichen Nutzungen in Neubauten, wurde das Architekturbüro HG Merz mit der denkmalgerechten Grundinstandsetzung des Gebäudekomplexes und der räumlichen und gestalterischen Aufwertung der verbliebenen Schmuckpräsentation beauftragt. Neben der Gestaltung der Ausstellungsbereiche waren auch Räumlichkeiten für Verwaltung und ein Café zu integrieren. Das Spektrum der Renovierung reichte von der Betonsanierung bis zur Restaurierung des originalen Mobiliars.

Beton

Lehmbruck hatte zu Beginn der 60er Jahre, dem Stand der Technik folgend, die Bewehrungseisen nur Millimeter mit Beton überdeckt. Fast ein halbes Jahrhundert Wind und Wetter ließen große Betonschichten abplatzen.
Die Mannheimer Firma Bilfinger und Berger bot für die Sanierung ein besonderes Verfahren an. Die Betonfläche wurde hierbei nur oberflächig abgestrahlt. Im Raster von 25 mal 25 Zentimeter schoss man Edelstahlnägel in den Beton, an denen nun die neue Sichtbetonschicht befestigt werden konnte. Diese aus selbstverdichtendem Beton bestehende Schicht fiel nur drei Zentimeter dick aus. Das ursprüngliche Holzmuster wurde durch Kunsstoffschalungsmatrizen auf den Beton abgedruckt.

Bildnachweis: Bernhard Friese, Pforzheim

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