Gelber Ortbeton für Eingangsportale, Vordächer und Wände

Kustermannpark in München

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DachDauerhaftigkeitFarbeOrtbeton

Architekt

Kluska und Erhard Architekten, München

Bauherr

Bayerische Immobilien AG

Projektbeteiligte

Hochtief Construction AG, München (Bauausführung); BLG Transportbeton GmbH & Co. KG München - eine Beteiligung von Heidelberger Beton (Beton)

Jahr

2004

Ort

München

Besonderheiten

Gelber Ortbeton mit gespitzter Oberfläche

Beschreibung

Das sich Farbbeton auch im Freien zur Gestaltung eignet, zeigen Bauherren und Architekten des Projektes Kustermannpark in München.
Auf dem ehemaligen Gelände der Firma Kustermann im Münchner Osten (Ramersdorf), wurde in den 90-er Jahren eine Anlage mit mehrstöckigen Wohn- und Geschäftshäusern in einer parkähnlich gestalteten Landschaft errichteten.

Dort ergänzte die bauausführende Hochtief Construction AG, basierend auf den Planungen der Münchner Architekten Kluska und Erhard, die Bausubstanz mit Eingangsportalen, Vordächern, Wänden und Bepflanzungströgen aus gelbem Ortbeton mit gespitzter Oberfläche.

Beton

Bei drei verschiedenen Eingängen waren identische Eingangselemente aus Ortbeton herzustellen. Diese bestanden aus einer trapezförmigen Fundamentplatte, zwei an einer Ecke verbundenen und sich nach vorne öffnenden Wandscheiben sowie einer nach vorne oben geneigten Deckenplatte.

Die Wände und die Decke aller drei Eingänge wurden in einem Arbeitsgang betoniert, was einen erheblichen Schalungsaufwand nach sich zog, da hierfür speziell angefertigte Schalungssätze erforderlich waren. Zur Ausführung kamen drei identische Sätze einer Trägerschalung für Wände und Decke mit darauf aufgebrachter Sparschalung und einer Lage Betonplan Top 21 mm. Somit wurde jeder Schalungssatz nur einmal verwendet.

Die Fugen wurden mit Silikon verschlossen, um ein Ausbluten des Betons zu verhindern. Die Platten- und die Ankeranordnung entsprachen selbstverständlich einem geordneten Bild.

Sämtlicher Zement und die Pigmente mussten für das Bauvorhaben auf einmal bezogen und eingelagert werden, um im Rahmen
des technisch Machbaren die höchstmögliche Farbtreue zu gewährleisten. Nach dem Ausschalen und ausreichender Erhärtung wurden die sichtbaren Flächen sandgestrahlt und mit einem Anti-Graffiti-Schutz versehen.

Zum Einsatz kam ein hochwertiger, frost- und tausalzbeständiger Farbbeton C30/37 der Expositionsklassen XF4 und XD3 in gehobener Sichtbetonqualität. Verwendet wurde weißer Portlandzement CEM I 42,5 N-NA der Cimentieries CBR, Werk Harmignies, und Flüssiggelb-Farbpigment.

Bildnachweis: HeidelbergCement, Heidelberg

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