Die Decke aus Beton

Decken aus Beton ermöglichen aufgrund ihrer hohen Tragfähigkeit große Spannweiten und damit flexible Raumaufteilungen durch nicht tragende Innenwände. Darüber hinaus übernehmen sie noch wichtige Funktionen im Schall- und Brandschutz.

Die wichtigsten Deckensystem am Markt sind:

  • Bewehrter Transportbeton
  • Elementdecken als Halbfertigteile
  • Betonfertigteile als Volldecken
  • Dach- und Deckenelemente nach DIN EN 1520 (Stahlbetondielen)
  • Spannbeton-Fertigdecken
  • Hohlsteindecken
  • Hohlplattendecken

Deckensysteme

Die Decke aus bewehrtem Transportbeton

Die Ortbetonbauweise ermöglicht die flexible Anpassung an die Gegebenheiten vor Ort, an die erforderliche Tragfähigkeit und die Herstellung individueller Grundrissformen. Für die Herstellung von Ortbetondecken stehen rationelle Systemschalungen zur Verfügung. Als auf Biegung beanspruchtes Flächentragwerk muss es länger in einer Schalung verbleiben als rein auf Druck beanspruchte Wände. Erst wenn eine Festigkeit erreicht wird, welche die Aufnahme der Biegezugkräfte sicher gewährleistet, darf die Unterstützung ggf. unter Verbleib von sogenannten Notstützen - entfernt werden. Im Geschoss über der frisch betonierten Decke dürfen Lasten, z. B. zwischenzulagernde Baustoffe, erst abgestellt werden, wenn der Beton genügend Festigkeit entwickelt hat.

Elementdecken

Elementdecken bieten eine hohe Anpassungsfähigkeit an die vom Architekten geplanten Grundrisse. Da erst nach der Montage vor Ort die Elementdecke mit Aufbeton ergänzt wird, ist sie bei Transport und Montage leicht und auch mit kleinen Baukränen zu heben. Im Werk werden etwa 5 cm dicke Betonelemente mit der statisch erforderlichen Bewehrung in raumüberspannender Länge betoniert. Die in die Platte einbetonierten Gitterträger verleihen der 2 m bis 3 m breiten Platte die für Transport und Montage erforderliche Steifigkeit. Nach dem Aufbringen des Ortbetons sorgen diese Gitterträger für den monolithischen Verbund zwischen Elementdecke und Aufbeton.

Der intensive Verdichtung des Betons auf der Stahlschalung im Werk ermöglicht eine porenarme und tapezierfertige Betonoberfläche bzw. Deckenuntersicht. Entsprechend des Bauablaufs und des Verlegeplans werden die Deckenelemente auf die Baustelle geliefert, so dass sie direkt vom LKW ohne Zwischenlagerung auf der Baustelle an den Einbauort auf die Zwischenunterstützung gehoben werden können. Der Abstand der erforderlichen Zwischenunterstützung ist auf dem Verlegeplan eingezeichnet. Die Decke ist nach ausreichender Erhärtung des Aufbetons voll belastbar.

Volldecken

Eine Vollplatte aus Beton wird entsprechend der Raumgröße im Werk komplett vorgefertigt, auf der Baustelle auf den vorgesehenen Trägern bzw. Stützen abgelegt und durch Verguss an den statisch-konstruktiv erforderlichen Punkten kraftschlüssig verbunden. Volldecken sind ebenso wie die anderen nachfolgend beschriebenen Systeme nach der Montage sofort voll belastbar. In manchen Fällen ist es aus Gründen der zulässigen Traglasten des Krans erforderlich, dass Gewicht der Bauteile gering zu halten. Für solche Fälle können die Volldecken aus gefügedichtem oder haufwerksporigem Leichtbeton hergestellt werden. Die maximalen Abmessungen der Vollplatten werden in erster Linie durch den Transport bestimmt. Bei einem Normaltransport sind dies Längen bis 7 m, Breiten bis 2,5 m und Gewichte bis 10 t. Mit Genehmigung sind auch größere Abmessungen möglich.

Dach- und Deckenelemente nach DIN EN 1520

Diese auch Stahlbetondielen oder Dachplatten genannten Bauteile mit haufwerksporigem Gefüge werden üblicherweise als Hohlplatten mit kreisrunden oder ovalen Hohlräumen, aber auch als Vollplatten gefertigt. Übliche Plattenbreiten sind 33, 50, 60 und 62,5 cm. Plattenlängen bis 6 m sind lieferbar. Je nach Ausführung können die Decken bis zu 5,0 kN/m² Verkehrslast aufnehmen. Die Fugen zwischen den Platten werden mit Mörtel gefüllt. Die Unterseite der Elemente verbleibt entweder in poriger Struktur oder wird werkseitig durch einen Poren füllenden Verstrich geglättet.

Hohlsteindecken

Hohlsteindecken sind besonders für Baustellen geeignet, bei denen keine oder nur begrenzte Krankapazität zur Verfügung steht. Bei diesem System werden zunächst Gitterträger mit Betonfußleisten von Wand zu Wand bzw. von Randträger zu Randträger systemabhängig im Abstand zwischen 50 und 75 cm gelegt. Zwischen die Gitterträger werden Deckensteine aus Leicht- oder Normalbeton montiert, so dass eine geschlossene Decke entsteht. Tragelement der Decke sind die Gitterträger, die verlegefertig die Baustelle erreichen. Auf Wunsch kann schon im Werk eine Holzfußleiste im Betonfuß integriert werden, an der dann einfach eine abgehängte Decke befestigt werden kann. Normalerweise wird mit einer Ortbetonergänzung nur eine ebene Deckenoberfläche hergestellt. Bei Bedarf kann aber noch eine 5 cm dicke Aufbetonschicht mit zusätzlicher Bewehrung aufgebracht werden. Bei gleicher Dicke können so höhere Spannweiten erreicht werden.

Hohlplattendecken

Sollen an schlecht zugänglichen Stellen im Bau befindlicher Gebäude vorgefertigte Deckenelemente eingehoben werden, kann es erforderlich sein, das Gewicht der Deckenelemente so niedrig wie möglich zu halten. Nicht nur hier eignen sich daher Hohlplattenelemente. Bei diesen Massivplatten werden im Werk kreisförmige Aussparungen beim Betonieren vorgesehen, die das Gewicht reduzieren. Die Platten können schlaff oder vorgespannt bewehrt werden. Fugen und Ringanker werden auf der Baustelle nach der Montage vergossen. Die Plattenfugen an der Untersicht werden einfach gespachtelt.

Spannbeton-Fertigdecken

Die Fertigdecken werden nach Maß geliefert und können werkseitig mit den erforderlichen Aussparungen versehen werden. Der Hersteller übernimmt die Transportplanung und berät bei der Montage. Für die Kellerdecke über einem sogenannten „Kalten Keller“ können wärmegedämmte Spannbeton-Fertigdecken nach Maß geliefert werden. Diese Bauteile sind werkseitig mit 9,2 oder 13,2 cm Polystyrol (EPS) und den erforderlichen Aussparungen versehen.

Die Produktion von Spannbeton-Fertigdecken erfolgt auf etwa 120 m langen Spannbahnen. Hierbei werden die Elemente sozusagen „endlos produziert“. Hohlräume in den Elementen reduzieren das Eigengewicht. Nach entsprechender Aushärtungszeit werden sie mittels Diamantscheiben getrennt und damit auf die gewünschte Elementlänge gebracht.

Weitere Angaben zu Standard-Deckendicken und maximalen Spannweiten im Wohnungsbau sind auf der Webseite des Bundesverbandes Spannbeton-Fertigdecken e. V. zu finden.

Bauphysikalische Eigenschaften und Anforderungen

Schallschutz

Beim Schallschutz im Hochbau wird zwischen Luftschall und Trittschall unterschieden. Unter Luftschall versteht man alle Geräusche (Sprechen, Musik), die durch die Luft übertragen werden. Trittschall zählt zum Körperschall. Er entsteht zum Beispiel durch das Gehen auf einer Decke und strahlt nicht nur in den darunter liegenden Raum ab, sondern wird durch die Decke und die angrenzenden (flankierenden) Bauteile weitergeleitet und damit auch in benachbarten Räumen als Luftschall hörbar.

Die Luftschalldämmung einschaliger Bauteile hängt von ihrer flächenbezogenen Masse (Flächengewicht) und der Ausbildung der flankierenden Bauteile ab. Das Flächengewicht eines Bauteils steigt mit der Dicke und der Rohdichte des Bauteils. Die Flankenübertragung verringert die Schalldämmung des trennenden Bauteils. Die Minderung ist um so größer, je leichter die flankierenden Bauteile sind. Leichte Konstruktionen sind im allgemeinen schalltechnisch ungünstiger. Bauteile aus Beton bieten die Voraussetzungen für schalltechnisch gute Werte.

Wohnungstrennende Decken müssen für die Luftschalldämmung die Anforderung R’w= 54 dB gemäß DIN 4109-1 erfüllen.

Bei der Trittschalldämmung können nur geringe Verbesserungen durch eine Erhöhung der flächenbezogenen Masse erreicht werden. Eine zweischalige Decke mit Abstand zwischen beiden Schalen zeigt dagegen deutlich bessere Trittschalldämmwerte. Besonders wirksam als zweite Schale ist der schwimmende Estrich, da er zusätzlich auch die Luftschalldämmung verbessert. Um eine Körperschallübertragung über die Wände zu verhindern ist ein lückenloser Randstreifen vorzusehen, der Estrich und Wand trennt. Wohnungstrennende Decken müssen gemäß DIN 4109-1 ein Trittschalldämmmaß von L`n,w von 53 dB erreichen.

Das folgende Bild zeigt beispielhaft die Konstruktion einer Decke mit schwimmenden Estrich und eines wärmebrückenfreien Anschlusses einer auskragenden Decke als Balkonplatte (entnommen aus Willems, W.M.; Schild, K.; Hellinger, G.: Wärmebrücken- und Konstruktionsatlas für den Massivbau).

Wärmeschutz

Bezüglich des Wärmeschutzes werden an Geschossdecken nur Anforderungen gestellt, sofern sie geheizte und ungeheizte Räume (z. B. Erdgeschoss zu „Kaltem Keller“) trennen oder geheizte Räume gegen den Außenbereich abgrenzen (z. B. Decken über Durchfahrten).

Darüber hinaus gilt es bei auskragenden Decken, z. B. für Balkone und Loggien, Wärmebrücken zu vermeiden (Detail siehe oben). Der Planungsatlas Hochbau enthält weitere entsprechend optimierte Details.

Brandschutz

Ein sinnvoller baulicher Brandschutz sollte drei Schutzziele erfüllen:

  • den Personenschutz zur Sicherung von Leben und Gesundheit,
  • den Sachschutz für Hab und Gut in einer in Brand geratenen Wohnung und auch in den angrenzenden,
  • den Umweltschutz zur Minimierung von Umweltbeeinträchtigung durch Rauch und toxische Gase sowie kontaminiertes Löschwasser.

Bei Verwendung von Betonbauteilen ist es möglich, Wohngebäude so zu errichten, dass alle drei Schutzziele gleichzeitig erreicht werden.

In der Regel werden bei brandschutztechnisch richtig dimensionierten Betonbauteilen wegen der relativ schlechten Wärmeleitung des Betons Temperaturen von 500 °C im Innern des Querschnittes nicht erreicht. Deshalb bleiben die Tragfähigkeitseigenschaften der Konstruktion sowohl während eines Brandes als auch danach weitgehend erhalten. So lassen sich Decken aus Beton nach einem Brand relativ einfach wieder instandsetzen.

Beton ist als nicht brennbarer Baustoff in die Klasse A1 eingestuft. Mit Decken aus Beton lassen sich alle geforderten Feuerwiderstandsdauern erreichen. Im Wohnungsbau wird bei Gebäude geringer Höhe (≤ 7m) und nicht mehr als zwei Wohneinheiten für Decken eine Feuerwiderstandsdauer R30 gefordert - ein Wert, den Betondecken meist schon aufgrund der Dimensionierung für Standfestigkeit und Schallschutz erreichen.

Mehr zum Thema Brandschutz; Mehr zum Thema Schallschutz

Innovationen bei Decken aus Beton

Decken sind nicht nur als rein tragende Bauteile geeignet. Einige Hersteller bieten Fertigteildecken aus Beton an, die gleichzeitig auch Heiz- bzw. Kühlrohre aufnehmen. Der Heizungsbauer muss vor Ort nur noch den Anschluss der Rohre in der Decke an den Verteiler herstellen. In der Rohbauphase sind die Heizungsrohre anschließend vor dem rauen Baustellenbetrieb geschützt.

Die auf der Deckenunterseite eingebauten Rohre sorgen für eine gleichmäßige und angenehme Wärmeabstrahlung von der Decke in den Raum. Das System ist besonders für Heizungsanlagen mit niedriger Vorlauftemperatur, z. B. mit Wärmepumpen, geeignet. Die Reaktionszeit der Anlage ist geringer als bei Fußbodenheizungen.

Als Deckensysteme kommen zum Einsatz:

  • Hohlplattendecken, in denen im unteren Bereich Mehrschicht-Aluverbundrohre einbetoniert werden. In den Hohlräumen können zusätzlich Installationsrohre für Kommunikation, Lüftung und Strom aufgenommen werden.
  • Zweischalige Elementdecken – ähnlich der Doppelwand - mit einer Schale oben und einer unten. Die erforderlichen Leitungen für Heizung, Kühlung, Kommunikation, Lüftung und Strom werden in dem Raum zwischen den Schalen verlegt.

Literatur

Beton-Bauteile Deutschland e.V. (Hrsg.): Beton-Bauteile für den Wohnungsbau

Willems, W.M.; Schild, K.; Hellinger, G.: Wärmebrücken- und Konstruktionsatlas für den Massivbau

DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“

Planungsatlas Hochbau

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Wohntagebuch
Notizen zum Bauen mit Beton
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Ansprechpartner

Zement-Merkblätter

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    Was ist Beton?
    Wissenswertes über den Jahrhundertbaustoff - Ausgabe 09-2016
    Dieses Informationsblatt erläutert die Frage „Was ist Beton?“ leicht verständlich für interessierte Laien. Es enthält in kurz gefasster Form wichtiges Grundlagenwissen, allgemeine Fachinformationen und die Beschreibung betontechnischer Begriffe.

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Alexander Grünewald
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    B1-Zemente und ihre Herstellung
    Ausgabe 09-2017

    Dieses Merkblatt informiert über Zementarten, Zusammensetzung der Zemente, Festigkeitsklassen, Normbezeichnungen und Kennzeichnung, Sonderzemente, Technische Eigenschaften der Normalzemente, Anwendungsbereiche und Herstellung der Zemente.

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Roland Pickhardt

    Änderungen zur vorherigen Ausgabe: Neben einigen Aktualisierungen sind in dem überarbeitetem Merkblatt B1 im Wesentlichen Anpassungen an die veränderten Regeln und Bezeichnungen für Zemente mit niedrigem wirksamen Alkaligehalt vorgenommen worden, die im Abschnitt 3 „Sonderzemente“ zu finden sind. In diesem Abschnitt ist auch der Begriff „Straßenbauzement“ durch „Fahrbahndeckenzement“ ersetzt worden. Weitere kleinere Änderungen betreffen die Kennzeichnung des Zements gemäß dem europäischen Chemikalienrecht und ein Hinweis auf zukünftig mögliche Europäische Technische Zulassungen (ETA) für Zemente statt der bislang verwendeten allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen (abZ).

  •  
    B2-Gesteinskörnungen für Normalbeton
    Ausgabe 01-2012
    Dieses Merkblatt gibt den aktuellen Stand der Normung für Normalbeton-Gesteinskörnungen wieder. Es erläutert u. a. die verschiedenen Anforderungen an Gesteinskörnungen, den Konformitätsnachweis und die Wirkungsweise der Gesteinskörnung im Beton.

    Autorin: Michaela Biscoping
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    B3-Betonzusätze, Zusatzmittel und Zusatzstoffe
    Ausgabe 02-2014
    Betonzusatzmittel werden dem Beton zugesetzt, um durch chemische oder hysikalische Wirkung oder durch beides die Eigenschaften des Frisch- oder Festbetons – wie z. B. Verarbeitbarkeit, Erstarren, Erhärten oder Frostwiderstand – zu verändern. Dabei muss gelegentlich auch die unerwünschte Änderung einer anderen Betoneigenschaft in Kauf genommen werden. Voraussetzung für die erfolgreiche Verwendung von Betonzusatzmitteln ist die Berücksichtigung der anerkannten Grundsätze über die Mischungszusammensetzung sowie über die Verarbeitung und Nachbehandlung des Betons.

    Autoren: Rolf Kampen, Dr. Thomas Richter
  •  
    B4-Frischbeton Eigenschaften und Prüfungen
    Ausgabe 03-2013
    Solange fertig gemischter Beton verarbeitet und verdichtet werden kann, wird er als Frischbeton bezeichnet. Er muss so zusammengesetzt sein, dass er mit den vorgesehenen Verfahren verarbeitbar ist, d. h.: förderbar, einbringbar und verdichtbar. Dabei muss der erhärtete Beton die geforderten Festbetoneigenschaften aufweisen. Das Merkblatt „Frischbeton“ der Zement- und Betonindustrie informiert über alle diesbezüglich relevanten Aspekte. Die Veröffentlichung erläutert die Bedeutung des Wassergehalts und des Wasserzementwerts nebst dessen Festlegung. Gestützt durch Grafiken und Fotos werden darüber hinaus u.a. die Bestimmung der Frischbetoneigenschaften Konsistenz, Rohdichte und Luftgehalt erläutert.

    Autoren: Michaela Biscoping, Dr.Thomas Richter
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    B5-Überwachen von Beton auf Baustellen
    Ausgabe 10-2014
    Die Betonnormen DIN EN 206-1 und DIN 1045 unterscheiden zwischen Standardbeton, Beton nach Eigenschaften und Beton nach Zuammensetzung. Beton nach Eigenschaften ist der in der Praxis vorwiegend verwendete Beton. Darum beschäftigt sich das Merkblatt v.a. mit der Überwachung von Beton nach Eigenschaften auf der Baustelle.

    Autoren: Michaela Biscoping, Roland Pickhardt
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    B6-Transportbeton – Festlegung, Bestellung, Lieferung, Abnahme
    Ausgabe 01-2013
    Sichworte aus dem Inhalt: Festlegung für Beton nach Eigenschaften, Festlegung für Beton nach Zusammensetzung, Festlegung für Standardbeton, Festigkeitsentwicklung von Beton, Lieferangaben für Baustellenbeton, Konsistenz bei Lieferung, Produktions- und Konformitätskontrolle.

    Autoren: Rolf Kampen, Wolfgang Schäfer
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    B7-Bereiten und Verarbeiten von Beton
    Ausgabe 08-2013
    Sichworte aus dem Inhalt: Anliefern und Lagern der Ausgangsstoffe, Dosieren der Ausgangsstoffe, Mischen des Betons, Verarbeitbarkeitszeit, Befördern des Betons, Fördern des Betons, Vorbereiten des Betonierens, Einbringen, Verdichten, Nachverdichten.

    Autor: Rolf Kampen
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    B8-Nachbehandlung und Schutz des jungen Betons
    Ausgabe 04-2014

    Druckfestigkeit allein garantiert keine Dauerhaftigkeit. Beton nach DIN EN 206-1 [1] bzw. DIN 1045-2 [2] muss auch dicht sein. Denn je geringer die Porosität und die Permeabilität,also je dichter der Zementstein, desto höher ist auch der Widerstand gegen äußere Einflüsse. Deshalb ist eine früh einsetzende, ununterbrochene und ausreichend lange Nachbehandlung des Betons unerlässlich, damit er gerade in den oberflächennahen Bereichen die aufgrund seiner Zusammensetzung gewünschten Eigenschaften auch tatsächlich erreicht. DIN EN 13670/DIN 1045-3 [3] fordert in Abschnitt 8.5 die Nachbehandlung des Betons während der ersten Tage der Hydratation, um das Frühschwinden gering zu halten, eine ausreichende Festigkeit und Dauerhaftigkeit der Betonrandzone sicherzustellen, den Beton vor schädlichen Witterungsbedingungen zu schützen, das Gefrieren zu verhindern und schädliche Erschütterungen, Stoß oder Beschädigung zu vermeiden. In diesem Merkblatt werden die erforderlichen Maßnahmen beschrieben.

    Autoren: Roland Pickhardt, Wolfgang Schäfer

  •  
    B9-Expositionsklassen von Beton im Geltungsbereich des EC2
    Ausgabe 03-2017

    Betonbauwerke müssen die zu erwartenden Beanspruchungen sicher aufnehmen und über viele Jahrzehnte dagegen widerstandsfähig bleiben. Dies verlangt eine sach- und materialgerechte Konstruktion, Bemessung, Baustoffauswahl und Bauausführung. Festlegungen zur Dauerhaftigkeit bilden die Grundlage für diese Forderung. DIN EN 206-1 [1] und DIN 1045-2 [2] legen hierzu die notwendigen Eigenschaften, Zusammensetzungen und Konformitätsverfahren für Beton, Stahlbeton und Spannbeton fest.

    Autoren: René Oesterheld, Dr. Matthias Beck

    Änderungen zur vorherigen Ausgabe: Ausnahmeerweiterung auf Seite 5, Änderungen in Tafel 5 mit Verweisen auf die ZTV-W, und Betonfahrbahnen mit geringen Belastungsklassen, Streichung von Festlegungen die normativ zurückgezogen wurden in Tafel 11, geänderte Darstellung in Tafel 17, Änderungen in Tafel 20, Einschränkungen zur Expositionsklasse XM3, Festlegungen zur Verwendung von (na), früher NA-Zemente, Anpassungen und Aktualisierungen des Literaturverzeichnisses

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    B11- Massige Bauteile aus Beton
    Ausgabe 03 -2016
    Betontechnische Eigenschaften massiger Bauteile, Betontechnologische Maßnahmen zur Begrenzung der Rissbildung, Besonderheiten bei der Herstellung und Bauausführung, Qualitätssicherung, Normen, Regelwerke, Literatur.

    Autoren: André Weisner, Dr. Thomas Richter
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    B13-Leichtbeton
    Ausgabe 06-2014
    In diesem Zement-Merkblatt werden unterschiedliche Leichtbetonarten vorgestellt (gefügedichter Leichtbeton, Porenleichtbeton, haufwerksporiger Leichtbeton, Porenbeton). Zudem gibt es kurze Anmerkungen zur Planung bzw. zum Betoneinsatz.

    Autoren: Dr.Diethelm Bosold, Dr. Matthias Beck
  •  
    B18-Risse im Beton
    Ausgabe 02-2014
    Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit von Betonbauteilen können durch Risse beeinträchtigt werden. Risse lassen sich nicht generell vermeiden, sie sind aber auch nicht grundsätzlich schädlich. Bei auf Zug oder Biegung belasteten Stahlbetonbauteilen gehören Risse sogar zum Prinzip der Lastabtragung dazu. Denn bevor der Bewehrungsstahl die Zugkräfte vollständig übernehmen kann, ist der Beton bereits gerissen. Die Breite der Risse muss lediglich auf ein unschädliches Maß beschränkt werden, oder der Riss ist planmäßig zu schließen.

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Alexander Grünewald
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    B19-Zementestrich
    Ausgabe 07-2015
    Estriche sind Mörtelschichten, die als Fußboden auf einem tragfähigen Untergrund oder auf zwischenliegenden Trenn- oder Dämmschichten aufgebracht werden. Sie sind nach dem Erhärten unmittelbar nutzfähig oder können einen Belag erhalten. Das vorliegende Merkblatt informiert über alle wichtigen Fakten.

    Autoren: Wolfgang Schäfer, Dr. Matthias Beck
  •  
    B20-Zusammensetzung von Normalbeton – Mischungsberechnung
    Ausgabe 2-2017
    Beton wird aus Zement, Wasser, Gesteinskörnung und ggf. Zusätzen und Fasern zusammengesetzt. Durch das Mischen der Ausgangsstoffe entsteht Frischbeton. Dabei bilden Zement und Wasser den Zementleim. Durch die Erhärtung des Zementleims im Frischbeton zu Zementstein entsteht Festbeton. Sowohl der Frischbeton als auch der Festbeton müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, die in Regelwerken festgelegt sind oder vom Verwender gefordert werden.

    Autoren: Michaela Biscoping, Rolf Kampen
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    B21-Betonieren bei extremen Temperaturen
    Ausgabe 12-2014
    Trotz extremer Wetterverhältnisse gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, guten und dauerhaften Beton herzustellen und einzubauen. Dabei wird zwischen Maßnahmen unterschieden, die der Betonhersteller – im Normalfall das Transportbetonwerk – und die der Verwender (die Baustelle) ergreifen kann. Seitens des Transportbetonwerks sind dies die Anpassung der Betonzusammensetzung an die Temperatur (Winter-, Sommerrezepturen) und die Betonherstellung durch Steuerung der Frischbetontemperatur. Auf der bauausführenden Seite ist dies die Vorbereitung der Betonage, die Betonverarbeitung und eine unmittelbar nach dem Einbau anschließende, sorgfältig auf das Bauvorhaben abgestimmte Nachbehandlung.     

    Autoren: Michaela Biscoping, Dr. Matthias Beck
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    B27-Ausblühungen
    Ausgabe 01-2013
    Kalkschleier und krustenartige Kalkablagerungen auf frei bewitterten Betonoberflächen werden „Ausblühungen“ genannt. Sie treten insbesondere im jungen Alter der betroffenen Bauteilflächen auf. Ausblühungen können je nach Betonzusammensetzung und den örtlichen Feuchtigkeitsverhältnissen nach einiger Zeit spontan abklingen oder sehr dauerhaft sein und sich in seltenen Fällen auch zu krustenartigen Ablagerungen aufbauen. Sie sind natürlicher Teil der Betonbauweise und beeinträchtigen die technischen Eigenschaften des Bauteils oder Bauwerks nicht. Sofern das Aussehen der Flächen architektonisch relevant ist, müssen Präventionsmaßnahmen frühzeitig entschieden und geplant werden. Im Folgenden werden die Ursachen von Ausblühungen und Maßnahmen zur Prävention vorgestellt und erläutert.
    Derzeit nur als Download verfügbar.

    Autoren: Martin Peck, Dr. Diethelm Bosold, Dr. Thomas Richter
  •  
    B29-Selbstverdichtender Beton - Eigenschaften und Prüfungen
    Ausgabe 07-2006
    Selbstverdichtender Beton bietet eine Vielzahl von Vorteilen, z.B. werden die Betonierarbeiten erheblich erleichtert, weil das Rütteln entfällt. Gleichzeitig erfordert die Herstellung aber große Erfahrung und Sorgfalt.   

    Autoren: Michael J. Dickkamp, Sören Eppers
  •  
    H8-Sichtbeton - Techniken der Flächengestaltung
    Ausgabe 01-2009
    Dieses Merkkblatt gibt alle wichtigen Informationen zur Gestaltung durch die Schalhaut, Oberflächenbearbeitung und farblichen Gestaltung auf einen Blick.     

    Autoren: Martin Peck, Dr. Diethelm Bosold
  •  
    H10-Wasserundurchlässige Betonbauwerke
    Ausgabe 03-2012
    Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton werden auch als Weiße Wannen bezeichnet. Sie sind in der Lage, die tragende und die abdichtende Funktion als monolithisches Bauwerk in einem zu übernehmen. In dieser einfachen Konstruktion liegt ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Abdichtungen.     

    Autoren: Thomas Bose, Rolf Kampen
  •  
    H11-Fugen und ihre Abdichtung in WU-Bauwerken aus Beton
    Ausgabe 05-2016
    Bei der Planung wasserundurchlässiger Bauwerke aus Beton (Weiße Wannen) sind verschiedene die Wasserundurchlässigkeit beeinflussende Punkte zu berücksichtigen. Dazu gehören u. a. eine geeignete Betonzusammensetzung, ein Entwurfsgrundsatz zum Umgang mit Rissen, Planung von Bauablauf, Bauteilabmessungen und Durchdringungen sowie eben auch die Planung aller Fugen und deren Abdichtung. Dieses Merkblatt gibt einen Überblick über gängige Methoden der Fugendichtung.     

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Thomas Bose
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    LB1-Fußböden für Lagerhallen
    Ausgabe 07-2006
    Lagerhallen für die Landwirtschaft brauchen hochbelastbare, robuste Fußböden, die leicht zu reinigen sind und lange halten. Gut bewährt haben sich Ortbetonplatten auf einer Tragschicht.

    Autor: Otmar Hersel
  •  
    LB4-Außenwände für Warmställe
    Ausgabe 08-2006
    Ein- und mehrschalige Wandkonstruktionen aus zementgebundenen Baustoffen eignen sich für den Bau von Warmställen besonders gut. Das Merkblatt informiert über das Wie und Warum.     

    Autor: Dr. Thomas Richter
  •  
    LB7-Naturnahe Wegbefestigungen
    Ausgabe 09-2001
    Ländliche Wege sollen ganzjährig befahrbar, aber möglichst unauffällig und naturverträglich sein. Spurwege, Rasenverbundsteine und hydraulisch gebundene Tragdeckschichten sind dafür geeignet.     

    Autor: Otmar Hersel
  •  
    LB14-Beton für Behälter in Biogasanlagen
    Ausgabe 12-2010
    Herkunft und Gewinnung von Biogas - Anwendungsbereiche für Beton - Beton für Biogasfermenter - Konstruktive Durchbildung - Beton für Vor- und Nachlagerbehälter - Eintragsbunker und Vorratsbehälter für Biomasse - Gärfuttersilos (Fahrsilos) - Literatur     

    Autor: Dr. Thomas Richter
  •  
    S1-Fahrbahndeckenbeton für Straßen
    Ausgabe 11-2015
    Begriffe, Technische Beschreibung, Ausgangsstoffe, Herstellen des Betons, Prüfungen, Beton im kommunalen Straßenbau, Beispiele für Betonzusammensetzungen, Literatur     

    Autoren: Alexander Grünewald, Martin Peck
  •  
    S2-Der Bau von Betonfahrbahndecken auf Straßen
    Ausgabe 06-2007
    Begriffe, Bemessung, Ausführung von Betondecken, Anforderungen, Prüfungen, Technische Regelwerke.     

    Autor: Dr. Helmut Eifert
  •  
    S3-Gemische für Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln
    Ausgabe 06-2007
    Begriffe, Herstellungsgrundsätze, Baustoffe, Herstellung der Einbaugemische, Prüfungen, Technische Regelwerke  

    Autor: Dr. Helmut Eifert
  •  
    S4-Der Bau von Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln
    Ausgabe 06-2007
    Begriffe, Bemessung, Ausführung, Anforderungen an Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln, Prüfungen, Technische Regelwerke

    Autor: Dr. Helmut Eifert
  •  
    S19-Ländlicher Wegebau mit Beton
    Ausgabe 01-2000
    Befestigte Feld- und Waldwege erschließen die wirtschaftlich genutzte Landschaft. Sie werden aus Ortbeton oder aus Spurplatten hergestellt.

    Autor: Otmar Hersel
  •  
    S21-Wegebau mit hydraulisch gebundener Tragdeckschicht
    Ausgabe 09-2000
    Schnelle Inbetriebnahme, niedrige Herstellkosten und naturnahes Aussehen sind die Vorzüge dieser Bauweise.

    Autor: Otmar Hersel
  •  
    T1-Industrieböden aus Beton
    Ausgabe 01-2006
    Bei industriell oder gewerblich genutzten Hallen werden an die Böden höchste Anforderungen gestellt. Wie sich diese mit Beton erfüllen lassen erläutert das neue Merkblatt der Zement- und Betonindustrie Industrieböden aus Beton. Vom Entwurf bis zur Inbetriebnahme informiert es über Regelwerke, Beanspruchungen, den konstruktiven Aufbau, die Bemessung, Einbauarten, Oberflächenbearbeitung und die Nachbehandlung des Betons.

    Autor: Prof. Dr. Thomas Freimann
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    Temporäre Blaufärbung von Betonoberflächen
    Ursache der Blaufärbung bei Betonoberflächen
    Das Merkblatt informiert über die Ursache einer Blaufärbung von Betonoberflächen. Bei der Verwendung hüttensandhaltiger Zemente CEM II-S (Portlandhüttenzement) und CEM III (Hochofenzement) können vorübergehend grünlich-blaue Färbungen der frisch ausgeschalten Betonoberfläche auftreten. Diese Färbung geht aber meist schon nach wenigen Tagen in das übliche helle Grau einer Betonoberfläche über.

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