Das zweite Leben einer Industriebrache

Spreepark Beeskow

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BetonsteinDauerhaftigkeitLandschaftsbauStadtplanung

Architekt

Planungsgruppe Dehler

Bauherr

Stadt Beeskow

Jahr

2002

Ort

Beeskow, Oder-Spree

Beschreibung

Der Spreepark war zu DDR-Zeiten ein direkt an der Spree gelegenes Industriegelände. Heute ist er ein multifunktionales Sport- und Freizeitgelände und touristischer Anziehungspunkt in der Ferienregion Oder-Spree-Seengebiet. Nach der Schließung der Industrieanlage im Jahre 1989 verkam das Gelände am Rande von Beeskow bis zu seiner Sanierung zur Industriebrache und wurde zum »Schandfleck«. Das Hauptgebäude, in dem das »Haus des Gastes« beherbergt ist, zeugt mit seinem alten Fabrikschornstein noch heute von der industriellen Vergangenheit.

Das gesamte Bauvorhaben stand unter der Prämisse »Erholung und Freizeit«, was vor allem dem Tourismus in der Region zugute kommen sollte. Für die Kommune, aber auch für das Land Brandenburg bestand die Zielsetzung darin, den »Spreepark Beeskow« zu einem touristischen Anziehungspunkt auszubauen. Das Land Brandenburg unterstützt daher das ehrgeizige Bauvorhaben als Zuschussgeber.

Beton

Nach Abschluss der Planungen in den Jahren 1998 bis 1999, folgte bis ins Jahr 2004 die Umsetzungsphase für den realisierten Bauabschnitt. Beton-Pflastersteine wurden als vielseitige und kostengünstige Befestigungsvariante für die Außenanlagen gewählt. Die Entscheidung fiel auf Produkte von Lithonplus:

Insgesamt wurde eine Fläche von über 11.000 m² in Pflasterbauweisen ausgeführt. Formatvielfalt kennzeichnet die Verlegung. Im Spreepark finden sich die drei Mercato Formate 7 x 14 x 8 cm, 14 x 14 x 8 cm und 21 x 14 x 8 cm wieder. Aus dem Beganit Sortiment kamen Steingrößen von 5 bis 10,2 cm Länge in einer Breite von 9,2 cm und einer Höhe von 8 cm zur Anwendung. Der graue Stato Plus zeigt seine funktionellen Stärken an den Parkplätzen und rundet zudem die gelungene Farbzusammenstellung ab.

Die Wege innerhalb des Komplexes zu der Flussbadestelle, zum Bootsanlegeplatz und zum Zeltplatz wurden mit Pflasterelemente angelegt. Auf großflächigen Bereichen wie dem Bertholdplatz, am Sportzentrum und an der Wasserrutsche wurden die Pflasterelementen kombiniert, um eine gestalterische Aufwertung zu erzielen.

Bei vielen Großprojekten kommt ihnen nur zu geringe Wertschätzung zu: Produkte mit in erster Linie funktionellem Charakter. Beim »Spreepark Beeskow« passen auch sie zum Gesamtkonzept. Sämtliche Parkbuchten wurden mit einem Rasenfugenpflaster angelegt und entsiegeln eine Fläche von weit über 2.000 m². Passende Poller grenzen die Eingangsbereiche des Parks von der Straßen- und Wegeführung ab. Weitere funktionelle Betonprodukte sind ca. 15 lfm Palisaden, ca. 45 lfm Betonblockstufen und ca. 4.050 lfm Rund- und Hochbord- bzw. Tiefbordsteine.

Bildnachweis: Lithonplus GmbH & Co. KG, Lingenfeld

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