Eine Betonfassade, von Schülern und Lehrern mitgestaltet

Erweiterung des Gymnasiums in Rødkilde/DK

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Architekt

RUM Arkitektur

Projektbeteiligte

RUM Arkitektur (Design/Grafik); Nisgaard & Christoffersen (Bauunternehmen); Confac A/S (Fertigbau); Graphic Concrete (grafischer Beton)

Jahr

2014

Ort

Vejle (DK), Rødkildevej 42

Konstruktionsmerkmale

Massivbau

Besonderheiten

Grafischer Sichtbeton; weißer Portlandzement; grauer Stein (Hyperit)

Beschreibung

Die Arbeiten für das Gymnasium Rødkilde in Dänemark begannen 2008, als RUM Arkitektur den Zuschlag für die schlüsselfertige Renovierung und Erweiterung der Schule erhielt. Das Projekt beinhaltete eine neue, mit Kupferplatten verkleidete Sporthalle, die die vielfältige und renommierte Architektur in der Region seither durch ein weiteres markantes Architekturmotiv bereichert. Die Erweiterungs- und Neubauten ergänzen die strukturellen und architektonischen Qualitäten der bestehenden Gebäude und verdichten den Gesamtkomplex. 

All das fördert die Interaktion zwischen Lehrkräften und Schülern und erleichtert den Wissensaustausch. Der neue Schulhof ist das Herz der Schule – logistisches Drehkreuz, sozialer Mittelpunkt und Ort zum Lernen und Entspannen. Das ursprüngliche Schulgebäude wurde zu einem neuen Zentrum für Naturwissenschaften mit Labors, Vorbereitungsräumen und einer Aula ausgebaut und bietet jetzt ein optimales Umfeld für zeitgemäßen Unterricht in naturwissenschaftlichen Fächern einschließlich der dafür notwendigen Experimente. 

Das letzte Erweiterungsprojekt begann 2014, denn die Schule benötigte weitere räumliche Kapazitäten. Es entstanden neue Klassenzimmer und bessere Räumlichkeiten für das Schulpersonal. Auch die Mensa wurde aufgewertet, was sich in einer größeren Nachfrage nach Mahlzeiten niederschlug. Auf zwei Stockwerken entstand ein modernes Lernumfeld, während das Tiefparterre als Fahrradparkhaus genutzt wird. Zwischen den Klassenräumen wurden neue, multifunktionale Zonen eingerichtet, die die früheren starren Raum- und Zeitstrukturen der Schule aufbrachen. Klimatechnologische Initiativen sind ein Schwerpunkt der Schule und auch dieser Aspekt fand Eingang ins architektonische Konzept: geothermisch aktivierte Gründungspfähle, Solarpaneele, natürliche Belüftung und ein Auffangsystem für Regenwasser, das zur Toilettenspülung genutzt wird. 

Beton

Da das bestehende Schulgebäude bereits in Sichtbeton ausgeführt wurde, war Beton auch für die Erweiterung die logische Wahl. Daraus entstand die Idee, moderne Konzepte und Eigenschaften mit dem Material des vorhandenen Gebäudes zu verbinden. Letztendlich entschied man sich für grafischen Beton.

„In der Entwurfsphase besuchten wir mehrere Projekte und studierten vor Ort die Gestaltungsmöglichkeiten mit grafischem Beton“, erläutert der leitende Architekt Anders Johanssen. 

Nachdem die Implementierungsmethode feststand, ergab sich das Muster praktisch von selbst. Um die Bindung der Schüler an die Schule zu stärken und das Schulgebäude als echtes Zuhause für sie zu gestalten, ließ man allen, die an der Schule lernen oder lehren, ihren eigenen Beitrag zur Fassade leisten. Besonders die Schüler waren begeistert von der Idee, sich Zitate, Formeln, Aussagen und Slogans überlegen zu dürfen, aus denen das Architekturbüro dann ein grafisches Konzept entwickelte.

Das Gebäude überzeugt durch sein einzigartiges Erscheinungsbild und fügt sich dennoch nahtlos in den Gesamtkomplex ein. Das Muster wurde äußerst präzise und sehr detailliert eingearbeitet. Vor der Auslieferung wurden die Fassadenelemente oberflächenbehandelt.

 

Bildnachweis: Graphic Concrete, Helsinki

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