Neue städtebauliche Qualität greift Platz

Büchereiplatz, Nordhorn

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BetonsteinDauerhaftigkeitPlätze

Architekt

Landschaftsarchitekten Arbos, Hamburg

Bauherr

Hochbauamt, Amt für Straßenbau und Verkehr

Projektbeteiligte

Klostermann Betonwerke, Coesfeld

Ort

Nordhorn, Büchereiplatz

Beschreibung

Mit dem Büchereiplatz hat das niedersächsische Nordhorn Raum für "Stadterlebnisse" geschaffen. Seinen Charme gewinnt der Ort aus dem rechten Maß der Architektur und Flächengestaltung. Selten fügen sich Plätze vom Reißbrett so selbstverständlich zu gewachsenen Strukturen wie im Fall der Kreisstadt nahe der holländischen Grenze - ein städtebaulicher Wurf der kommunalen Planer und Hamburger Landschaftsarchitekten Arbos. Neue Verwaltungsgebäude gaben dem Platz das Format. Das Stadthaus mit seinem Flügel markiert die südliche und östliche Begrenzung. Vis-a-vis, unmittelbar neben dem alten Rathaus, entstand die öffentliche Bibliothek.

Beton

Über den nicht bebauten Westen fällt milde Nachmittagssonne auf das geschliffene Pflaster. Die einprägsame Architektursprache mit spannungsreichen Blickachsen entfaltet sich an der detaillierten Flächengestaltung mit dem Betonpflastersystem Scada fino, einer Empfehlung der Architekten. Die Formatvielfalt und vorzügliche Oberflächengüte mit fein geschliffenen Natursteinsplitten gaben dem Entwurf klar umrissene Konturen.

Heute entwickelt sich die Platzbefestigung aus einem Flächen füllenden Läuferverband. Die schlanken Formate und durchgehenden Fugen verlaufen von Haus zu Haus - das Pflaster knüpft gleichsam ein Band zwischen den Neubauten. Geschickt aufgelöst wird das sachliche Verlegemuster durch die unterschiedlichen Abmessungen der Bahnenware; drei Steinbreiten korrespondieren mit insgesamt acht Längenformaten. Zwei alte Bäume bilden auf dem edlen platingrauen Pflasterbelag lebhafte Kontraste. Im Kanon der sparsamen Ausgestaltung reduziert sich die Möblierung auf wenige Sitzgelegenheiten: Betonblöcke in bester Qualität, bilden eine optimale Lösung dafür. Von der Funktionalität des 12 cm hohen Betonsteinsystems mit integrierter Verbundwirkung verschafften sich die Bauherren selbst ein Bild. Der Betonstein wurde für hohe Belastungen konzipiert und in diesem wesentlichen Detail umfassend statisch geprüft - eine Schönheit ohne Makel.

Bildnachweis: Klostermann GmbH, Coesfeld

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