Umgestaltung der Bezirkssportanlage

Bezirkssportanlage München-Obermenzing

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Betonstein Dauerhaftigkeit Landschaftsbau

Architekt

Luska, Karrer, Partner, Landschaftsarchitekten BDLA, Dachau

Bauherr

Landeshauptstadt München, Schul- und Kultusreferat

Projektbeteiligte

Hermann Kutter Landschafts- und Sportplatzbau GmbH & Co KG, Memmingen

Jahr

2005

Ort

München-Obermenzing, Meyerbeerstraße

Beschreibung

Gleich drei Vereine mit mehr als vierzig Hockey- und Fußballmannschaften, überwiegend Jugendteams, nehmen die Bezirkssportanlage an der Meyerbeerstraße in München-Obermenzing in Anspruch. Darüber hinaus dient sie auch dem Schulsportunterricht. Aufgrund der dichten Belegung und des teilweise abgespielten Zustandes der Anlage gab es immer wieder Engpässe im Sportbetrieb. Um die Situation nachhaltig zu verbessern, wurden auf Beschluss des Münchener Stadtrates die Sport- und Freiflächen komplett saniert. Für die Planung und Bauleitung zeichnen die Landschaftsarchitekten Luska, Karrer und Partner in Dachau verantwortlich. Mit der Gesamtausführung war das Unternehmen Hermann Kutter Landschafts- und Sportplatzbau GmbH & Co KG, Memmingen, beauftragt. Vom Juli 2004 bis Mai 2005 entstanden ein Naturrasenplatz, zwei Vollkunststoffrasenplätze mit ungefüllter Polschicht, ein Allwetterplatz, Anlagen für Kugelstoßen, Hoch- und Weitsprung sowie eine kunststoffgebundene 130-Meter-Laufbahn. Zusätzliche Baumpflanzungen werten das Terrain auf. Darüber hinaus wurden Aufenthaltsbereiche sowie Fuß- und Fahrwege mit neuen Bodenbelägen versehen. Als Ergebnis der öffentlichen Ausschreibung fanden Rechtecksteine Verwendung.

Beton

Ein zeitgemäßes Design, die Proportionen und der ins Rastermaß passende Längsrasenfugenstein überzeugten die Landschaftsarchitekten. Mit Arcado von Braun wurde den speziellen Anforderungen vor Ort entsprochen und ein möglichst ruhiges Erscheinungsbild der Flächen erreicht. Wege und Plätze, die sich insgesamt auf über 2.600 m² addieren, erhielten Pflasterungen aus grauen Steinen mit den Abmessungen 30 x 15 x 8 cm. Durch das längliche Format entsteht eine klare, aber unaufdringliche Grundstruktur. Schächte sind belagsgerecht abgedeckt. Weiträumige Areale werden durch Läuferzeilen aus schieferfarbenen Steinen der Größe 60 x 30 x 12 cm gegliedert. Sie ermöglichen auch den Anschluss keilförmig aufeinander treffender Wege. Im übrigen sind aus der Geometrie des gestreckten Rechteckes heraus, in der sich letztlich auch die Umrisse der Sportfelder spiegeln, alle Elemente und Details entwickelt. Damit korrespondieren auch Bänke; es sind schlichte Beton quader mit Holzauflage, die modulartig eingesetzt wurden. Einige untergeordnete Bereiche sowie Stellplätze für Kraftfahrzeuge und Fahrräder, insgesamt etwa 650 m², wurden mit Längsrasenfugensteinen befestigt. Sie sind mit dem Flächenpflaster kompatibel. Ihre Besonderheit besteht darin, parallel verlaufende Begrünungen vornehmen zu können. Der Naturaspekt lässt sich gezielt zur Geltung bringen. Splittverfüllte Längsrasenfugensteine vermitteln zwischen dem geschlossenen Belag und Baumscheiben, die als Pflasteranschlag von verzinktem Bandstahl gerahmt sind. Sie lassen das anfallende Regenwasser um die Bäume herum versickern und führen ihrem Wurzelwerk Sauerstoff zu.

Bildnachweis: Albrecht Braun GmbH, Amstetten

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