Garagen aus Beton

Das eigene Auto ist heute ein Stück Lebensqualität. Es verspricht Mobilität und Unabhängigkeit. Eine Einschränkung dieser Lebensqualität ist es aber, wenn der Kampf um Parkraum schon vor der eigenen Haustür beginnt.

Die so genannten Stellplatzsatzungen der Kommunen verpflichten Bauherren daher dazu, pro Wohnung eine bestimmte Anzahl Stellplätze für PKW einzurichten. Die Zahlen orientieren sich meist an den Richtzahlen für den Stellplatzbedarf, die von den Bundesländern herausgegeben werden. Die Anlage zu Nr. 51.11 VV BauO NRW sieht zum Beispiel für Gebäude mit Wohnungen einen Stellplatz je Wohnung vor. In einigen Gemeinden kann man sich von dieser Verpflichtung „freikaufen“, wenn die Schaffung von Stellplätzen auf dem Grundstück nicht möglich ist. Die Stadt München hat in ihrer Stellplatzsatzung vom 14.08.2007 den Ablösebetrag in der Zone 1 auf 12.500 € je Stellplatz festgesetzt.

Bild: FV Betonfertiggaragen

Garagen aus Beton bieten nicht nur den notwendigen Stellplatz, sondern sind auch wirksam im Sachschutz. Hagel und Sturm werden ebenso sicher ferngehalten wie Gelegenheitsdiebe und „Vandalen“.

Anforderungen in den Verordnungen Bundesländer und Gemeinden

Die baulichen Anforderungen werden in den Garagenverordnungen der Länder geregelt, die grundsätzlich je nach Nutzfläche zwischen:

  • Kleingaragen (bis 100 m²),
  • Mittelgaragen (über 100 m² bis 1.000 m²),
  • Großgaragen (über 1.000 m²)

unterscheiden.

Die Garagenverordnungen der Länder legen auch die erforderlichen Abmessungen der Stellplätze fest, die aber von den Stellplatzsatzungen der Gemeinden noch variiert werden können. Die Muster-Verordnung über den Bau und Betrieb von Garagen sieht im Normalfall folgende Stellplatzabmessungen vor:

  • Länge mindestens 5 m
  • Breite:

    • Ist an keiner Längsseite eine Wand oder Stütze näher als 10 cm: 2,30 m
    • Ist an einer Längsseite eine Wand oder Stütze näher als 10 cm: 2,40 m
    • Sind an zwei Längsseiten Wände oder Stützen näher als 10 cm: 2,50 m
    • Bei Behindertenparkplätzen: 3,50 m

Aufgrund der besonderen Situation bei Kraftfahrzeugen, die ja mit leicht entzündlichen Stoffen betrieben werden, stellen die Garagenverordnungen auch hohe Anforderungen an den Brandschutz. Auf der einen Seite soll Menschen, die sich in der Garage befinden, die Flucht ermöglicht werden, auf der anderen Seite aber auch ein Übergreifen des Feuers auf Wohnräume verhindert werden. So müssen tragende Bauteile und Gebäudeabschlusswände in Kleingaragen der Feuerwiderstandsklasse R 30 (F 30) entsprechen. Tragende Bauteile aus Beton sind nicht brennbar und entsprechen schon aufgrund ihrer Bemessung auf Tragfähigkeit der Feuerwiderstandsklasse R 30 (F 30).

Für Mittel- und Großgaragen gelten sehr differenzierte Anforderungen an Bauteile, technische Einrichtungen und Fluchtwege, die den jeweiligen Landesbauordnungen zu entnehmen sind. Die Anforderungen an die tragenden Bauteile lassen sich mit Beton sicher und wirtschaftlich erfüllen.

Kleingaragen aus Beton

Sofern genügend Fläche auf dem Grundstück zur Verfügung steht, ist bei Ein- und Zweifamilienhäusern die Einzelgarage der Normalfall. Dieser Garagentyp lässt sich sowohl mit Leichtbeton-Mauerwerk, Transportbeton oder Fertiggaragen aus Beton einfach herstellen. Die mögliche geringe Wanddicke lässt auch bei beengten Verhältnissen eine optimale Raumnutzung zu.

Fertiggaragen aus Beton werden witterungsunabhängig im Werk gefertigt. Als freistehende Garagen werden Fertiggaragen aus Beton mit Flachdach, Satteldach, eingebauten Fenstern und Türen angeboten. Für die Gründung genügen meist Streifen- oder Punktfundamente, die bauseitig erstellt werden. Spezialfahrzeuge liefern die komplette Fertiggarage an und versetzen sie direkt auf die Fundamente. Falls das Transportfahrzeug nicht direkt an das Fundament heranfahren kann, ist ein Einheben mit einem Mobilkran möglich. Es werden auch Ausführungen als Doppelgaragen bzw. Kellergaragen angeboten. Die erforderlichen Formulare und Unterlagen für den Antrag auf Baugenehmigung stellen die Hersteller zur Verfügung.

Einzelgaragen lassen sich Wand an Wand auch zu Reihengaragenanlagen zusammenfügen.

Tiefgaragen für Wohnanlagen

Für größere Wohnanlagen eignen sich Tiefgaragen. Der direkte Zugang von der Tiefgarage zu den Wohneinheiten wird von Mietern und Wohnungseigentümern geschätzt und honoriert.

Tiefgaragen werden fast ausschließlich aus Beton bzw. Stahlbeton gebaut, da nur so gleichzeitig die Anforderungen „Hohe Tragfähigkeit - Brandschutz - Wasserundurchlässigkeit - Dauerhaftigkeit“ erfüllt werden können.

Damit Tiefgaragen angenommen werden, müssen sie benutzerfreundlich sein. Dazu gehört, dass beim Einparken möglichst wenig Hindernisse existieren und breite Fahrwege zur Verfügung stehen sowie helle und freundliche Zuwege vorhanden sind. Aufgrund der hohen Tragfähigkeit von Decken aus Beton, z. B. Spannbeton, können große Spannweiten ohne Stützen oder Unterzüge erreicht werden. Damit stehen viel Nutzfläche und große Durchfahrtshöhen trotz geringer Geschosshöhe zur Verfügung.

Eine wirtschaftliche Lösung für die Tragkonstruktion ist die Unterstützung der Decke im Abstand von jeweils drei Stellplätzen. Das Raster der Stützenstellung in Längsrichtung der Tiefgarage beträgt dann 7,50 m bzw. 7,15 m (6,90 m + 0,25 m Stützenbreite). Das Einparken wird dadurch erleichtert, dass die Stützen in Querrichtung von der Fahrgasse zurückgesetzt werden. Der Achsabstand beträgt daher ca. 7,50 m bis 8,50 m.

Neben den flexibel an jede Situation anpassbaren Ortbetonlösungen werden häufig Systeme mit vorgefertigten Stützen, Trägern, Decken und Wandplatten aus Beton hergestellt.

Da ständig Fahrzeuge auf den Fahrflächen rollen, wenden und rangieren, muss der Beton der Fahrbahndecken einen hohen Verschleißwiderstand aufweisen. DIN EN 1992-1-1 sieht daher für den Beton der Fahrbahndecke die Anforderung „Expositionsklasse XM1“ vor.

Im Winter werden über die einfahrenden Fahrzeuge Chloride und Taumittel eingetragen, die nicht in die Konstruktion eindringen dürfen. Dafür sind sowohl konstruktive als auch betontechnologische Vorkehrungen zu treffen. So muss der Beton der Fahrbahndecke für die Exposition „Chlorid“ den Anforderungen der Klasse XD3 entsprechen. Für Stützen und Wände gilt die Expositionsklasse XD1. In den Zu- und Abfahrtsbereichen ins Freie ist mit einem Frost-Taumittel-Angriff zu rechnen, so dass der Beton für die Fahrbahndecken und Schrammborde den Anforderungen der Expositionsklasse XF4 entsprechen muss, der Beton für Wände und Stützen den Anforderungen der Expositionsklasse XF2. Für die Fahrbahndecken wird eine Beschichtung empfohlen. Details sind dem „Bauteilkatalog – Planungshilfe für dauerhafte Betonbauteile“ zu entnehmen.

Zu den konstruktiven Vorkehrungen gehören:

Das folgende Bild zeigt eine wirksame Abdichtung einer Bewegungsfuge.
  • die Anordnung von Bewegungsfugen, um Risse zu vermeiden,
  • die dauerhaft dichte Konstruktion dieser Fugen
  • eine ausreichende Bewehrung zur Begrenzung der Rissbreite,
  • ein ausreichendes (optimal ≥ 3 %) und konstantes Gefälle der Flächen zum Ablauf (Entwässerung),
  • eine sorgfältige Abdichtung der Abläufe.

Die Betonbauweise ermöglicht hier wirtschaftliche und dauerhafte Lösungen, die im Buch „Parkhäuser – aber richtig; Ein Leitfaden für Bauherren, Architekten und Ingenieure“ zu finden sind. Das Buch kann im Betonshop erworben werden.

Automatische Parksysteme

Bei automatischen Parksystemen werden alle notwendigen Fahrzeugbewegungen vollautomatisch von einem fördertechnischen System ausgeführt. Mit diesen Systemen kann der Flächen- und Raumbedarf von Garagenanlagen bei gleicher Fahrzeugzahl und sicherem Betrieb deutlich reduziert werden. Der Fahrzeugführer fährt sein Auto in eine Übergabekabine, verlässt sein Auto und startet per Knopfdruck den eigentlichen Parkvorgang. Eine Palette transportiert das Fahrzeug in ein Regal, wo es zwischen anderen Fahrzeugen „gestapelt“ wird. Die Reduzierung des Raum- und Flächenbedarfs folgt daraus, dass in der eigentlichen Parkgarage keine Fahrwege, Gehwege, Rangierräume und Aussteigeabstände vorgehalten werden müssen.

Die Muster-Verordnung über den Bau und Betrieb von Garagen nimmt solche Systeme auch von der für Mittel- und Großgaragen vorgeschriebenen lichte Höhe von mindestens 2 m aus. Außerdem gelten im „Regalbereich“ (keine Fluchtwege) geringere Anforderungen an den Brandschutz und an die Belüftung.

Literatur

Musterbauordnung – MBO

Muster-Verordnung über den Bau und Betrieb von Garagen (Muster-Garagenverordnung - MGarVO)

Kampen, R. u.a.: Bauteilkatalog – Planungshilfe für dauerhafte Betonbauteile nach der neuen Normengeneration, Verlag Bau+Technik GmbH, Düsseldorf

Bayer, E. u.a.: Parkhäuser – aber richtig; Ein Leitfaden für Bauherren, Architekten und Ingenieure. Verlag Bau+Technik GmbH, Düsseldorf

Beton-Bauteile Deutschland e.V. (Hrsg.): Beton-Bauteile für den Wohnungsbau

Planungsatlas Hochbau

Video "Baustoff zum Wohnen"

Ansprechpartner

Zement-Merkblätter

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    Was ist Beton?
    Wissenswertes über den Jahrhundertbaustoff - Ausgabe 09-2016
    Dieses Informationsblatt erläutert die Frage „Was ist Beton?“ leicht verständlich für interessierte Laien. Es enthält in kurz gefasster Form wichtiges Grundlagenwissen, allgemeine Fachinformationen und die Beschreibung betontechnischer Begriffe.

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Alexander Grünewald
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    B1-Zemente und ihre Herstellung
    Ausgabe 09-2017

    Dieses Merkblatt informiert über Zementarten, Zusammensetzung der Zemente, Festigkeitsklassen, Normbezeichnungen und Kennzeichnung, Sonderzemente, Technische Eigenschaften der Normalzemente, Anwendungsbereiche und Herstellung der Zemente.

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Roland Pickhardt

    Änderungen zur vorherigen Ausgabe: Neben einigen Aktualisierungen sind in dem überarbeitetem Merkblatt B1 im Wesentlichen Anpassungen an die veränderten Regeln und Bezeichnungen für Zemente mit niedrigem wirksamen Alkaligehalt vorgenommen worden, die im Abschnitt 3 „Sonderzemente“ zu finden sind. In diesem Abschnitt ist auch der Begriff „Straßenbauzement“ durch „Fahrbahndeckenzement“ ersetzt worden. Weitere kleinere Änderungen betreffen die Kennzeichnung des Zements gemäß dem europäischen Chemikalienrecht und ein Hinweis auf zukünftig mögliche Europäische Technische Zulassungen (ETA) für Zemente statt der bislang verwendeten allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen (abZ).

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    B2-Gesteinskörnungen für Normalbeton
    Ausgabe 01-2012
    Dieses Merkblatt gibt den aktuellen Stand der Normung für Normalbeton-Gesteinskörnungen wieder. Es erläutert u. a. die verschiedenen Anforderungen an Gesteinskörnungen, den Konformitätsnachweis und die Wirkungsweise der Gesteinskörnung im Beton.

    Autorin: Michaela Biscoping
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    B3-Betonzusätze, Zusatzmittel und Zusatzstoffe
    Ausgabe 02-2014
    Betonzusatzmittel werden dem Beton zugesetzt, um durch chemische oder hysikalische Wirkung oder durch beides die Eigenschaften des Frisch- oder Festbetons – wie z. B. Verarbeitbarkeit, Erstarren, Erhärten oder Frostwiderstand – zu verändern. Dabei muss gelegentlich auch die unerwünschte Änderung einer anderen Betoneigenschaft in Kauf genommen werden. Voraussetzung für die erfolgreiche Verwendung von Betonzusatzmitteln ist die Berücksichtigung der anerkannten Grundsätze über die Mischungszusammensetzung sowie über die Verarbeitung und Nachbehandlung des Betons.

    Autoren: Rolf Kampen, Dr. Thomas Richter
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    B4-Frischbeton Eigenschaften und Prüfungen
    Ausgabe 03-2013
    Solange fertig gemischter Beton verarbeitet und verdichtet werden kann, wird er als Frischbeton bezeichnet. Er muss so zusammengesetzt sein, dass er mit den vorgesehenen Verfahren verarbeitbar ist, d. h.: förderbar, einbringbar und verdichtbar. Dabei muss der erhärtete Beton die geforderten Festbetoneigenschaften aufweisen. Das Merkblatt „Frischbeton“ der Zement- und Betonindustrie informiert über alle diesbezüglich relevanten Aspekte. Die Veröffentlichung erläutert die Bedeutung des Wassergehalts und des Wasserzementwerts nebst dessen Festlegung. Gestützt durch Grafiken und Fotos werden darüber hinaus u.a. die Bestimmung der Frischbetoneigenschaften Konsistenz, Rohdichte und Luftgehalt erläutert.

    Autoren: Michaela Biscoping, Dr.Thomas Richter
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    B5-Überwachen von Beton auf Baustellen
    Ausgabe 10-2014
    Die Betonnormen DIN EN 206-1 und DIN 1045 unterscheiden zwischen Standardbeton, Beton nach Eigenschaften und Beton nach Zuammensetzung. Beton nach Eigenschaften ist der in der Praxis vorwiegend verwendete Beton. Darum beschäftigt sich das Merkblatt v.a. mit der Überwachung von Beton nach Eigenschaften auf der Baustelle.

    Autoren: Michaela Biscoping, Roland Pickhardt
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    B6-Transportbeton – Festlegung, Bestellung, Lieferung, Abnahme
    Ausgabe 01-2013
    Sichworte aus dem Inhalt: Festlegung für Beton nach Eigenschaften, Festlegung für Beton nach Zusammensetzung, Festlegung für Standardbeton, Festigkeitsentwicklung von Beton, Lieferangaben für Baustellenbeton, Konsistenz bei Lieferung, Produktions- und Konformitätskontrolle.

    Autoren: Rolf Kampen, Wolfgang Schäfer
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    B7-Bereiten und Verarbeiten von Beton
    Ausgabe 08-2013
    Sichworte aus dem Inhalt: Anliefern und Lagern der Ausgangsstoffe, Dosieren der Ausgangsstoffe, Mischen des Betons, Verarbeitbarkeitszeit, Befördern des Betons, Fördern des Betons, Vorbereiten des Betonierens, Einbringen, Verdichten, Nachverdichten.

    Autor: Rolf Kampen
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    B8-Nachbehandlung und Schutz des jungen Betons
    Ausgabe 04-2014

    Druckfestigkeit allein garantiert keine Dauerhaftigkeit. Beton nach DIN EN 206-1 [1] bzw. DIN 1045-2 [2] muss auch dicht sein. Denn je geringer die Porosität und die Permeabilität,also je dichter der Zementstein, desto höher ist auch der Widerstand gegen äußere Einflüsse. Deshalb ist eine früh einsetzende, ununterbrochene und ausreichend lange Nachbehandlung des Betons unerlässlich, damit er gerade in den oberflächennahen Bereichen die aufgrund seiner Zusammensetzung gewünschten Eigenschaften auch tatsächlich erreicht. DIN EN 13670/DIN 1045-3 [3] fordert in Abschnitt 8.5 die Nachbehandlung des Betons während der ersten Tage der Hydratation, um das Frühschwinden gering zu halten, eine ausreichende Festigkeit und Dauerhaftigkeit der Betonrandzone sicherzustellen, den Beton vor schädlichen Witterungsbedingungen zu schützen, das Gefrieren zu verhindern und schädliche Erschütterungen, Stoß oder Beschädigung zu vermeiden. In diesem Merkblatt werden die erforderlichen Maßnahmen beschrieben.

    Autoren: Roland Pickhardt, Wolfgang Schäfer

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    B9-Expositionsklassen von Beton im Geltungsbereich des EC2
    Ausgabe 03-2017

    Betonbauwerke müssen die zu erwartenden Beanspruchungen sicher aufnehmen und über viele Jahrzehnte dagegen widerstandsfähig bleiben. Dies verlangt eine sach- und materialgerechte Konstruktion, Bemessung, Baustoffauswahl und Bauausführung. Festlegungen zur Dauerhaftigkeit bilden die Grundlage für diese Forderung. DIN EN 206-1 [1] und DIN 1045-2 [2] legen hierzu die notwendigen Eigenschaften, Zusammensetzungen und Konformitätsverfahren für Beton, Stahlbeton und Spannbeton fest.

    Autoren: René Oesterheld, Dr. Matthias Beck

    Änderungen zur vorherigen Ausgabe: Ausnahmeerweiterung auf Seite 5, Änderungen in Tafel 5 mit Verweisen auf die ZTV-W, und Betonfahrbahnen mit geringen Belastungsklassen, Streichung von Festlegungen die normativ zurückgezogen wurden in Tafel 11, geänderte Darstellung in Tafel 17, Änderungen in Tafel 20, Einschränkungen zur Expositionsklasse XM3, Festlegungen zur Verwendung von (na), früher NA-Zemente, Anpassungen und Aktualisierungen des Literaturverzeichnisses

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    B11- Massige Bauteile aus Beton
    Ausgabe 03 -2016
    Betontechnische Eigenschaften massiger Bauteile, Betontechnologische Maßnahmen zur Begrenzung der Rissbildung, Besonderheiten bei der Herstellung und Bauausführung, Qualitätssicherung, Normen, Regelwerke, Literatur.

    Autoren: André Weisner, Dr. Thomas Richter
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    B13-Leichtbeton
    Ausgabe 06-2014
    In diesem Zement-Merkblatt werden unterschiedliche Leichtbetonarten vorgestellt (gefügedichter Leichtbeton, Porenleichtbeton, haufwerksporiger Leichtbeton, Porenbeton). Zudem gibt es kurze Anmerkungen zur Planung bzw. zum Betoneinsatz.

    Autoren: Dr.Diethelm Bosold, Dr. Matthias Beck
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    B18-Risse im Beton
    Ausgabe 02-2014
    Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit von Betonbauteilen können durch Risse beeinträchtigt werden. Risse lassen sich nicht generell vermeiden, sie sind aber auch nicht grundsätzlich schädlich. Bei auf Zug oder Biegung belasteten Stahlbetonbauteilen gehören Risse sogar zum Prinzip der Lastabtragung dazu. Denn bevor der Bewehrungsstahl die Zugkräfte vollständig übernehmen kann, ist der Beton bereits gerissen. Die Breite der Risse muss lediglich auf ein unschädliches Maß beschränkt werden, oder der Riss ist planmäßig zu schließen.

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Alexander Grünewald
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    B19-Zementestrich
    Ausgabe 07-2015
    Estriche sind Mörtelschichten, die als Fußboden auf einem tragfähigen Untergrund oder auf zwischenliegenden Trenn- oder Dämmschichten aufgebracht werden. Sie sind nach dem Erhärten unmittelbar nutzfähig oder können einen Belag erhalten. Das vorliegende Merkblatt informiert über alle wichtigen Fakten.

    Autoren: Wolfgang Schäfer, Dr. Matthias Beck
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    B20-Zusammensetzung von Normalbeton – Mischungsberechnung
    Ausgabe 2-2017
    Beton wird aus Zement, Wasser, Gesteinskörnung und ggf. Zusätzen und Fasern zusammengesetzt. Durch das Mischen der Ausgangsstoffe entsteht Frischbeton. Dabei bilden Zement und Wasser den Zementleim. Durch die Erhärtung des Zementleims im Frischbeton zu Zementstein entsteht Festbeton. Sowohl der Frischbeton als auch der Festbeton müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, die in Regelwerken festgelegt sind oder vom Verwender gefordert werden.

    Autoren: Michaela Biscoping, Rolf Kampen
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    B21-Betonieren bei extremen Temperaturen
    Ausgabe 12-2014
    Trotz extremer Wetterverhältnisse gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, guten und dauerhaften Beton herzustellen und einzubauen. Dabei wird zwischen Maßnahmen unterschieden, die der Betonhersteller – im Normalfall das Transportbetonwerk – und die der Verwender (die Baustelle) ergreifen kann. Seitens des Transportbetonwerks sind dies die Anpassung der Betonzusammensetzung an die Temperatur (Winter-, Sommerrezepturen) und die Betonherstellung durch Steuerung der Frischbetontemperatur. Auf der bauausführenden Seite ist dies die Vorbereitung der Betonage, die Betonverarbeitung und eine unmittelbar nach dem Einbau anschließende, sorgfältig auf das Bauvorhaben abgestimmte Nachbehandlung.     

    Autoren: Michaela Biscoping, Dr. Matthias Beck
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    B27-Ausblühungen
    Ausgabe 01-2013
    Kalkschleier und krustenartige Kalkablagerungen auf frei bewitterten Betonoberflächen werden „Ausblühungen“ genannt. Sie treten insbesondere im jungen Alter der betroffenen Bauteilflächen auf. Ausblühungen können je nach Betonzusammensetzung und den örtlichen Feuchtigkeitsverhältnissen nach einiger Zeit spontan abklingen oder sehr dauerhaft sein und sich in seltenen Fällen auch zu krustenartigen Ablagerungen aufbauen. Sie sind natürlicher Teil der Betonbauweise und beeinträchtigen die technischen Eigenschaften des Bauteils oder Bauwerks nicht. Sofern das Aussehen der Flächen architektonisch relevant ist, müssen Präventionsmaßnahmen frühzeitig entschieden und geplant werden. Im Folgenden werden die Ursachen von Ausblühungen und Maßnahmen zur Prävention vorgestellt und erläutert.
    Derzeit nur als Download verfügbar.

    Autoren: Martin Peck, Dr. Diethelm Bosold, Dr. Thomas Richter
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    B29-Selbstverdichtender Beton - Eigenschaften und Prüfungen
    Ausgabe 07-2006
    Selbstverdichtender Beton bietet eine Vielzahl von Vorteilen, z.B. werden die Betonierarbeiten erheblich erleichtert, weil das Rütteln entfällt. Gleichzeitig erfordert die Herstellung aber große Erfahrung und Sorgfalt.   

    Autoren: Michael J. Dickkamp, Sören Eppers
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    H8-Sichtbeton - Techniken der Flächengestaltung
    Ausgabe 01-2009
    Dieses Merkkblatt gibt alle wichtigen Informationen zur Gestaltung durch die Schalhaut, Oberflächenbearbeitung und farblichen Gestaltung auf einen Blick.     

    Autoren: Martin Peck, Dr. Diethelm Bosold
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    H10-Wasserundurchlässige Betonbauwerke
    Ausgabe 03-2012
    Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton werden auch als Weiße Wannen bezeichnet. Sie sind in der Lage, die tragende und die abdichtende Funktion als monolithisches Bauwerk in einem zu übernehmen. In dieser einfachen Konstruktion liegt ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Abdichtungen.     

    Autoren: Thomas Bose, Rolf Kampen
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    H11-Fugen und ihre Abdichtung in WU-Bauwerken aus Beton
    Ausgabe 05-2016
    Bei der Planung wasserundurchlässiger Bauwerke aus Beton (Weiße Wannen) sind verschiedene die Wasserundurchlässigkeit beeinflussende Punkte zu berücksichtigen. Dazu gehören u. a. eine geeignete Betonzusammensetzung, ein Entwurfsgrundsatz zum Umgang mit Rissen, Planung von Bauablauf, Bauteilabmessungen und Durchdringungen sowie eben auch die Planung aller Fugen und deren Abdichtung. Dieses Merkblatt gibt einen Überblick über gängige Methoden der Fugendichtung.     

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Thomas Bose
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    LB1-Fußböden für Lagerhallen
    Ausgabe 07-2006
    Lagerhallen für die Landwirtschaft brauchen hochbelastbare, robuste Fußböden, die leicht zu reinigen sind und lange halten. Gut bewährt haben sich Ortbetonplatten auf einer Tragschicht.

    Autor: Otmar Hersel
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    LB4-Außenwände für Warmställe
    Ausgabe 08-2006
    Ein- und mehrschalige Wandkonstruktionen aus zementgebundenen Baustoffen eignen sich für den Bau von Warmställen besonders gut. Das Merkblatt informiert über das Wie und Warum.     

    Autor: Dr. Thomas Richter
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    LB7-Naturnahe Wegbefestigungen
    Ausgabe 09-2001
    Ländliche Wege sollen ganzjährig befahrbar, aber möglichst unauffällig und naturverträglich sein. Spurwege, Rasenverbundsteine und hydraulisch gebundene Tragdeckschichten sind dafür geeignet.     

    Autor: Otmar Hersel
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    LB14-Beton für Behälter in Biogasanlagen
    Ausgabe 12-2010
    Herkunft und Gewinnung von Biogas - Anwendungsbereiche für Beton - Beton für Biogasfermenter - Konstruktive Durchbildung - Beton für Vor- und Nachlagerbehälter - Eintragsbunker und Vorratsbehälter für Biomasse - Gärfuttersilos (Fahrsilos) - Literatur     

    Autor: Dr. Thomas Richter
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    S1-Fahrbahndeckenbeton für Straßen
    Ausgabe 11-2015
    Begriffe, Technische Beschreibung, Ausgangsstoffe, Herstellen des Betons, Prüfungen, Beton im kommunalen Straßenbau, Beispiele für Betonzusammensetzungen, Literatur     

    Autoren: Alexander Grünewald, Martin Peck
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    S2-Der Bau von Betonfahrbahndecken auf Straßen
    Ausgabe 06-2007
    Begriffe, Bemessung, Ausführung von Betondecken, Anforderungen, Prüfungen, Technische Regelwerke.     

    Autor: Dr. Helmut Eifert
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    S3-Gemische für Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln
    Ausgabe 06-2007
    Begriffe, Herstellungsgrundsätze, Baustoffe, Herstellung der Einbaugemische, Prüfungen, Technische Regelwerke  

    Autor: Dr. Helmut Eifert
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    S4-Der Bau von Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln
    Ausgabe 06-2007
    Begriffe, Bemessung, Ausführung, Anforderungen an Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln, Prüfungen, Technische Regelwerke

    Autor: Dr. Helmut Eifert
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    S19-Ländlicher Wegebau mit Beton
    Ausgabe 01-2000
    Befestigte Feld- und Waldwege erschließen die wirtschaftlich genutzte Landschaft. Sie werden aus Ortbeton oder aus Spurplatten hergestellt.

    Autor: Otmar Hersel
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    S21-Wegebau mit hydraulisch gebundener Tragdeckschicht
    Ausgabe 09-2000
    Schnelle Inbetriebnahme, niedrige Herstellkosten und naturnahes Aussehen sind die Vorzüge dieser Bauweise.

    Autor: Otmar Hersel
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    T1-Industrieböden aus Beton
    Ausgabe 01-2006
    Bei industriell oder gewerblich genutzten Hallen werden an die Böden höchste Anforderungen gestellt. Wie sich diese mit Beton erfüllen lassen erläutert das neue Merkblatt der Zement- und Betonindustrie Industrieböden aus Beton. Vom Entwurf bis zur Inbetriebnahme informiert es über Regelwerke, Beanspruchungen, den konstruktiven Aufbau, die Bemessung, Einbauarten, Oberflächenbearbeitung und die Nachbehandlung des Betons.

    Autor: Prof. Dr. Thomas Freimann
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    Temporäre Blaufärbung von Betonoberflächen
    Ursache der Blaufärbung bei Betonoberflächen
    Das Merkblatt informiert über die Ursache einer Blaufärbung von Betonoberflächen. Bei der Verwendung hüttensandhaltiger Zemente CEM II-S (Portlandhüttenzement) und CEM III (Hochofenzement) können vorübergehend grünlich-blaue Färbungen der frisch ausgeschalten Betonoberfläche auftreten. Diese Färbung geht aber meist schon nach wenigen Tagen in das übliche helle Grau einer Betonoberfläche über.

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