Regenüberlaufbecken mit Stauraumkanal

Stauraumkanal "am Sportplatz"

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DauerhaftigkeitBetonrohreEinbauWasser

Bauherr

Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbhandlung "Horschlitter Mulde" - Berka/Werra

Projektbeteiligte

HABA-Beton Johann Bartlechner KG, Garching;
Hasselmann GmbH , Berka/Werra

Jahr

2005

Ort

Berka/Werra

Konstruktionsmerkmale

Stahlbetonrohre DN 3000

Beschreibung

Rund 24 m lang ist der Stauraumkanal „Am Sportplatz“, den die Hasselmann GmbH im Auftrag des Zweckverbandes Wasserversorgung & Abwasserbehandlung „Horschlitter Mulde – Berka/Werra“ für die Entwässerung eines Wohngebietes mit Altbebauung erstellt hat. Mit der Baumaßnahme, zu deren Leistungsumfang auch der Neubau eines Regenüberlaufbeckens (RÜB) gehört, wird die Einleitung von häuslichen Abwässern in die Werra deutlich reduziert. Nach Fertigstellung der Bauwerke wird zukünftig das Schmutzwasser vom Regenwasser getrennt und einer belüfteten Teichkläranlage zugeführt.

Beton

Für den in offener Bauweise hergestellten Stauraumkanal kamen Stahlbetonrohre DN 3000 in der Betonqualität C 40/50 zum Einsatz. Die bei der HABA-Beton Johann Bartlechner KG, einem Mitgliedsunternehmen der FBS, Fachvereinigung Betonrohre und Stahlbetonrohre e.V., gefertigten Falzmuffenrohre mit einer Baulänge von 2,80 m verfügen über eine Keilgleitdichtung und sind rund 22 t schwer.

Umweltschutzgedanken – konkret die Erhöhung der Wasserqualität der Werra – gehörten zu den vorrangigen Zielen bei der Planung für das Projekt „Regenüberlaufbecken mit Stauraumkanal“. Als Vorfluter wird das neue Bauwerk, das über eine unten liegende Entlastung und ein Volumen von ca. 30 qm verfügt, den hessisch-thüringischen Fluss in Zukunft deutlich entlasten. Regen- und Schmutzwasser aus einem Altbaubestand mit rund 500 Einwohnern werden in den Stauraumkanal eingeleitet und von hier zur Aufbereitung in die zentrale Kläranlage geführt. Das Besondere an dem Konzept: Der Anschluss des vorhandenen Mischwassersystems an den Stauraumkanal macht eine aufwändige Netzsanierung im Trennsystem überflüssig. Ein weiterer Vorteil: Auch die alten Hauskläranlagen können entfallen.

Mit einem Spezialtransporter wurden die Stahlbetonrohre just in time zur Einbaustelle transportiert und vor Ort mit dem Mobilkran auf das vorbereitete Betonauflager gehoben. Damit für die Verlegung der Rohre genügend Arbeitsraum zur Verfügung stand, reichte das Auflager in dieser Bauphase nur bis 60°. Erst nach der Verlegung aller Rohre wurde der restliche Bereich der Baugrube mit Beton verfüllt. Nach einer Bauzeit von nur sechs Wochen konnte der neue Stauraumkanal nach bestandener Druckprüfung im August 2005 in Betrieb genommen werden.

Bildnachweis: Hasselmann GmbH

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