Nationalparkzentrum Kellerwald-Edersee

Natur Natur sein lassen

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Dämmung Dauerhaftigkeit Konstruktion Streifenfundament Weiße Wanne

Architekt

h.s.d. architekten bda, Lemgo

Bauherr

Gemeinde Vöhl

Projektbeteiligte

Dipl.-Ing. Jörg Deutschendorf (Bauleitung); Dipl.-Ing. Christian Decker, Dipl.-Ing. André Habermann (Projektleiter); Kraftwerk, Wien (Ausstellungskonzept); Fisseler GmbH & Co KG, Korbach (Bauunternehmen)

Jahr

2008

Ort

Vöhl-Herzhausen, Weg zur Wildnis

Konstruktionsmerkmale

eingeschossiger Flachbau, Stahlbeton Massivbauweise

Besonderheiten

scheinbar schwebender Rundbau in 2,70 m Höhe über Gelände; Bodenplatte in WU-Beton

Beschreibung

Südlich des Edersees liegt in seiner Größe und Naturnähe für Westeuropa ein einmaliger Buchenwald. Es ist der Nationalpark Kellerwald – Edersee, einer der schönsten und vielfältigsten Laubwälder in Mitten Deutschlands.

Für diesen Nationalpark plante die Gemeinde Vöhl ein Besucher- und Informationszentrum, welches an einer der Haupteingangsrouten des Nationalparks liegt. Die Besonderheit und Einzigartigkeit des geschaffenen Baukörpers zieht die Aufmerksamkeit der Besucher der Region auf sich und wird zum Symbol für den Nationalpark. Das „Waldhaus“ scheint über dem Hügel zu schweben und wird zum wiedererkennbaren und sichtbaren Zeichen im Naturraum. Dabei übernimmt das Informationszentrum die Aufgabe einer zentralen Lenkfunktion am Wegenetz des Nationalparks.

Die weiche, aus Kreissegmenten (Baumkronen) generierte Form ermöglicht aus den einzelnen Raumbereichen Rundumblicke in den schönen, das Gebäude komplett umgebenden Naturraum. Die Ausstellungsfläche, das Café und der Seminarraum lassen so den Besucher in die Natur eintauchen. Das Foyer des Informationszentrums wird als Weg durch den Wald verstanden. Es durchschneidet den Baukörper, verbindet alle Funktionseinheiten sowie die beiden Eingänge miteinander.

Beton

Während die Form aus den Strukturen des Waldes generiert wurde, wurden die tragenden Elemente des Infomationszentrums "neutral" ausgeführt. Eine wirtschaftliche Stahlbetonkonstruktion dient als primäres Tragsystem. Raumhohe transparente Flächen stehen im Wechselspiel mit hochgedämmten, geschlossenen Flächen in Massivbauweise.

Das Gebäude wurde vorwiegend auf Streifenfundamenten gegründet und die Kellerbodenplatte, sowie die Bodenplatte im Erdgeschoss ganz oder teilweise in WU-Beton ausgeführt. Die Decken, Stützen und das Kino bestehen aus Stahlbeton. Dabei sind die tragenden Innenstützen in Sichtbetonqualität ausgeführt.

Die tragenden Außenwände sind ebenfalls überwiegend in Stahlbeton gefertigt und wurden geputzt und weiß gestrichen und heben sich so bewusst vor dem dunklen Grün der Wald- und Wiesenflächen ab. Die Konstruktion der Außenfassade besteht aus einer Aluminium Pfosten-Riegel-Konstruktion in raumhoher Ausführung.

Quelle

h.s.d. architekten bda, Lemgo

Bildnachweis: A. Hack, h.s.d. architekten bda

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