Vorplatz Donauuniversität Krems

LOOPs, Campus Krems/A

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Architekt

Peanutz Architekten, Berlin

Bauherr

FAVIA, Grundstücksvermietung GmbH, St. Pölten

Projektbeteiligte

Werkraum Wien (Statik); Architekturbüro D.I. Paul Pfaffenbichler, St. Pölten (Ausführungsplanung und Bauleitung); Firma Alfred Trepka GmbH & Co KG, Obergrafendorf (Baumeisterarbeiten, Betonfertigteile)

Jahr

2005

Ort

Krems an der Donau/A, Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30

Konstruktionsmerkmale

Der LOOP und die Rampe bestehen aus Stahlbetonfertigteilen, die mittels Schraubverbindungen vor Ort montiert wurden. Die Verbindungen wurden mit Beton vergossen und bewusst sichtbar belassen.

Beschreibung

Der Entwurf ging als Gewinnerprojekt eines künstlerischen Wettbewerbes hervor. Die Aufgabe des Wettbewerbes sah die Gestaltung des Vorplatzes beim Haupteingang der Donauuniversität Krems (Gestaltung der Oberfläche mit Rücksicht auf eine 4m breite Zufahrt für Einsatzfahrzeuge) vor. Dieser Vorplatz befindet sich auf einer, zum Wettbewerbszeitpunkt fertig geplanten, Parkgarage. Zudem waren die Gestaltung der Fassade dieser Garage, ein Aufgang von der tiefer gelegener Bahnstation zum Vorplatz, sowie der Wege bis zur Kunstmeile Krems gefordert.

Der Entwurf greift bestehende, parallel verlaufende Bänder, wie Anibaspromenade, Fabriksweg, Bahnlinie, auf und ergänzt diese durch Neue. Die Feuerwehzufahrt wurde aus rot eingefärbten Beton gefertigt und so zum Feuerwehrband. Die Garagenfassade schließt horizontal mit einem 3 Meter breiten Holzsteg ab. Daraus entstand das Holzband. Zwischen dem Holzband und dem Feuerwehrband befinden sich noch zwei weitere Wegbänder aus Waschbeton.

Im Bereich des Haupteingangs ist ein großes Zeichen entstanden. Die Wegbänder sind wie von einer Rolle abgerollt, diese Rolle bleibt vor dem Eingang stehen und bildet eine Verlängerung des Eingangsfoyers der Donau-Universität am Vorplatz. Auch der Fabriksweg ist aufgerollt, im Inneren der Rolle befinden sich eine Treppe und eine Rampe, welche die Verbindung vom Weg zum Universitätsvorplatz bilden. Der Loop hat einen Durchmesser von ca 14 Metern. Die Zeichenhaftigkeit dieser Schlaufen erzeugt eine neue bauliche Identität für die Universität, die entstehenden Räume kennen keine natürliche Entsprechung und werden beim Durchschreiten zum besonderen räumlichen Erlebnis. Wo die Bänder aufhören und die Rolle steht, befindet sich ein Wasserbecken, zwischen Holzsteg und Feuerwehrband. Darin spiegeln sich sowohl Tabakfabrik als auch die großen Rollen, sie verschmelzen dort und laden zum Seelenbaumeln ein, wenn man am Holzsteg in der Sonne liegt.

Beton

Die Fertigelemente für den LOOP bestehen aus poligonal gekrümmten Plattenelementen, 35-40 cm stark, Bauteilbreite 140 bzw 280 cm, einem Treppenlaufelement 140cm breit, mit verschraubten Stossfugen. Die Rampenelemente (Platten mit Randunterzügen) sind auf die Querkraftdornen der Ortbetonstützen versetzt.
Betongüte: C40/50
Bewehrungsstahl: Bst 550

Bildnachweis: Stefan Meyer, Berlin

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