Unscheinbarer Riese

Logistikcenter in Linz/A

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DauerhaftigkeitStützen

Architekt

Treusch architecture ZT GmbH, Wien

Bauherr

Österreichische Bundesbahnen, Rail Cargo Austria

Projektbeteiligte

Bautechnik Linz (Statik); Porr AG, Wien (Beton, Bauausführung)

Jahr

2002; Erweiterung 2007

Ort

Linz, Turmstraße 11-17

Konstruktionsmerkmale

Stahlbetonkonstruktion

Besonderheiten

Gevoutete Stützen

Beschreibung

Das Logistikcenter im Rangiergelände des Linzer Bahnhofes ist ein wahrer Riese: mehr als 280 m lang, 33 m breit und knapp 40 m hoch steht er zwischen Stadtgebiet und dem Gelände eines großen Stahlwerkes. Der Koloss fügt sich als eigenständiger Baukörper ins Stadtbild ein und erzeugt dennoch einen nahezu schwebenden Eindruck. Die Fassade ist im unteren Bereich zum größten Teil verglast und darüber mit hellen Aluminiumpaneelen verkleidet, die bei graublauem Himmel nahezu verschwindet. Hinter der der Gebäudehülle verbirgt sich eine High-Tech-Anlage aus Liften und Rollschlitten, die Standardpaletten zwischen Gleis- und LKW-Ebene, zwischen Kommissionierungs- und Verteilungsebene und sieben darüber liegenden Lagerebenen bewegen.

Während sich die Bahn-, LKW-, Sortier- und Lagerebenen funktionsbedingt übereinander stapeln, gehen die Wiener Architekten Treusch mit dem Bürotrakt freier um. Der eingeschossige Trakt dockt an die gigantische Schachtel an und kragt als Fensterband neun Meter aus der Fassade heraus.

Beton

Die unglaublichen Dimensionen des Gebäudes lassen sich auch an seiner Konstruktion ablesen. Stahlbetonstützen in den unteren Ebenen nehmen die enormen Lasten des Lagers auf. Die Durchmesser der Stützen betragen hier 1,0 m. In Längsrichtung sind sie in einem Achsabstand von 15,50 m und in Querrichtung in einem Abstand von 5 beziehungsweise 13 m angeordnet. Die weite Auskragung des Bürotraktes wird über Vouten, d.h. über die Verbreiterung der sonst gleichmäßig breiten Stützen unter dem Auflager am Übergang des Stahlbetonpfeilers in die Decke ermöglicht. Durch die Voute wird der Kraftfluss gleichmäßiger, was statisch von Vorteil und auch ästhetischer ist.

Quelle:

Bildnachweis: Andreas Buchberger, Wien; Skizze: Treusch Architekten

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