Sichtbeton

Betonoberflächen mit Anforderungen an das Aussehen

Unter Sichtbeton versteht man Betonbauteile, deren Ansichtsflächen Teil der architektonischen oder innenarchitektonischen Gebäudegestaltung sind. Im strengen Sinn ist die Bezeichnung „Sichtbeton“ auf Bauteilflächen beschränkt, die bei der Herstellung Kontakt zur Schalungshaut hatten. Zwar gibt es Sichtbetonflächen in vielen unterschiedlichen Ausprägungen und Herstellungstechniken (gefärbt, steinmetzmäßig bearbeitet, gesäuert, gewaschen, Stampfbeton usw.), dennoch sind alle diese Flächen im Ursprung „geschalte“ Flächen und zeigen ein mehr oder weniger durch die Schalungshaut mitbestimmtes Aussehen.

Zusätzlich dazu legt das „Merkblatt Sichtbeton“, aktuell gemeinsam herausgegeben von DBV und VDZ, seit 2004 erstmals konkrete Sichtbetonklassen und mit diesen Klassen verknüpfte Anforderung an technische und gestalterische Einzelkriterien, an die Qualität der Schalungshaut und an die zu leistende Arbeitssorgfalt fest. Diese Einteilung und eine definierte fachliche Begrifflichkeit sollen die Kommunikation zwischen Auftraggebern, Architekten, Planern und der Bauausführung unterstützen und erleichtern sowie eine übereinstimmende Bewertung der erreichten Sichtbetonqualität ermöglichen.

Die Herstellung hochwertiger Sichtbetonflächen erfordert das Zusammenwirken von Architektur, Tragwerksplanung und Baustofftechnologie mit einem sorgfältigen baubetrieblichen Vorgehen. Die Hauptfaktoren einer fachgerechten Realisierung hochwertiger Sichtbetonflächen sollen nachfolgend skizziert werden.

Planung einer Sichtbetonfläche

1. Leistungsbeschreibung

Die sachgerechte Beschreibung der Leistung Sichtbeton beschränkt sich z. B. bei einem glatten Sichtbeton im Allgemeinen auf die Beschreibung der geforderten Flächenmerkmale (Sichtbetonklasse, glatt, mit nicht oder schwach saugender Schalung hergestellt), die Beschreibung der Flächenstruktur (Schalungsmusterplan) und auf einige zusätzliche Forderungen hinsichtlich der Farbtönung der Flächen.  Je nach gewünschtem Aussehen können Angaben zur Oberflächenbearbeitung oder zur einer (nicht grauen) Einfärbung der Flächen hinzukommen. Die Sichtbetonklasse wählt der Planer aus Tabelle 1 des Merkblatts Sichtbeton. Mit der Wahl und Festlegung der Sichtbetonklasse sind alle zu dieser Klasse gehörenden Flächenmerkmale sowie der einzuhaltende Zustand der Schalungshaut festgelegt. Weitere Hinweise zur Planung enthält vor allem das Kapitel 5 des Merkblatts. In dieser frühen Phase der Planung ist eine Abstimmung der Auffassungen über das gewünschte Aussehen der Flächen zwischen dem planenden Architekten und dem Bauherren unbedingt erforderlich.

2. Schalungshaut

Die oberflächige Beschaffenheit der Schalungshaut ist von entscheidendem Einfluss auf das Aussehen der Flächen. Dies gilt umso mehr, je weiter die gewünschte Gestaltung von den klassischen Merkmalen einer glatten, mit einer nicht saugenden Schalungshaut hergestellten Sichtbetonfläche abweichen soll. Brettschalungen aus unbehandeltem Holz, sägerau oder gehobelt, oder OSB-Platten geben der Sichtbetonoberfläche ein typisches Aussehen, können aber je nach verwendetem Holz oder Fabrikat sehr große Varianzen im Aussehen der Fläche bewirken. Hilfreich für die Entscheidung über die Schalungshaut ist immer das praktische Studium einiger Flächen an bestehenden Gebäuden, am besten natürlich gemeinsam mit dem Bauherrn. Die Entscheidung für eine bestimmte Schalungshaut wird später, nach Baubeginn, in gemeinsamen Erprobungen mit dem ausführenden Bauunternehmer bestätigt oder präzisiert. Die Entscheidung für Rahmenschalung oder Trägerschalung sowie die Gestaltung des Schalungsmusterplans entscheiden über Gliederung und Aussehen der Sichtbetonfläche.

Aus wirtschaftlichen Erwägungen werden oft herstellergebundene Systemschalungen (Rahmenschalungen) mit vorgegebenen Maßen für Rahmengrößen und Ankerbohrungen verwendet. Ankerstellen und Fugenraster sind hierbei vorgegeben und können nicht verändert werden. Alternativ dazu kann eine Trägerschalung zum Einsatz kommen: Ankerstellen und Elementanordnung sind hierbei nach gestalterischen Gesichtspunkten planbar. So kann auch anspruchsvolleren Gestaltungsvorgaben Rechnung getragen werden. Zur Leistungsbeschreibung gehört also auch eine Entscheidung des Planers, welches Schalungssystem eingesetzt werden soll bzw. welches ausgeschlossen ist.

3. Materialauswahl - Farbgebung

Der Grauton einer Sichtbetonwand bestimmt unmittelbar die architektonische Wirkung und kann durch die Auswahl des Zements beeinflusst werden (z. B. Portlandkalksteinzemente für hellere oder Portlandschieferzement für dunkle Oberflächen). Eine sehr helle, fast weiße Flächenfärbung ist nur durch den Einsatz von weißen Zementen zu erreichen. Auch farbiger Beton ist durch die Zugabe von Pigmenten möglich. Gedeckte oder erdige Mitteltönungen wie z. B. Ocker-, Braun- oder dunklere Rottönungen können auf Basis von hellen Grauzementen hergestellt werden. Helle, leuchtende Bunttönungen erfordern den Einsatz von weißen Zementen. Die Festlegung einer Farbtönung durch Pigmente erfolgt fast immer über Erprobungsflächen.

Sehr ähnliche Farbeffekte wie mit einer Durchfärbung mit Pigmenten kann durch eine farbige Lasur erreicht werden. Lasuren können nahezu unsichtbar ausgeführt werden, wirken also nicht wie ein filmbildender Lack oder eine Beschichtung. Die typischen stofflichen und handwerklichen Merkmale einer Betonfläche bleiben auch nach einer Lasur unvermindert sichtbar. Allerdings können Lasuren Pigmente binden und so die Fläche färben. Oft stellt sich das Färben über eine Lasur als das Verfahren der Wahl dar, da auch mit Pigmenten durchgefärbte Betonflächen, die der Witterung ausgesetzt sind, meist zum Schutz gegen Kalkschleier lasiert werden.

4. Bearbeitung der Betonoberfläche

Eine besondere Wirkung kann erzielt werden, wenn die fertige Betonoberfläche nachträglich noch bearbeitet wird. Unterschieden wird technisch zwischen Bearbeitungsverfahren, die üblicherweise  im Rahmen der Herstellung des Bauteils angewendet werden (Waschen, Säuern, Strahlen) und den steinmetzmäßigen Bearbeitungen, die erst ausgeführt werden können, wenn der Beton seine Festigkeit bereits weitgehend entwickelt hat (Stocken, Spitzen, Scharrieren, Polieren etc.). Letztere können natürlich auch an bereits älteren Bauwerken bzw. Bauteilen durchgeführt werden. Einige dieser Verfahren sind z. B. in der Vornorm DIN V 18500 "Betonwerkstein - Begriffe, Anforderungen, Prüfung, Überwachung“ beschrieben. Diese Bearbeitungsverfahren werden oft mit Einfärbungen des Zementmörtels im Beton und/oder farblicher Auswahl der Gesteinskörnung kombiniert, wodurch sich eine Vielzahl an Varianten des Flächenbildes herstellen lässt. Da fast alle Bearbeitungsverfahren je nach Arbeitstiefe und Intensität das Gefüge des Betons freilegen, steigt die Präsenz und der Einfluss vor allem der groberen Gesteinskörner in der Färbung und der Textur des Flächenbildes. Die Verfahren Waschen, Säuern und Strahlen können im Allgemeinen nur an Fertigteilflächen mit gleichmäßigem Erfolg durchgeführt werden. Werden Ortbetonbauteile gestrahlt, sind die Ergebnisse meist ungleichmäßig, sehr porig und im Grunde nicht prognostizier- und wiederholbar.

5. Erprobungs- und Referenzflächen

Bild: röschert architektur + ingenieurbau

Bereits ab Sichtbetonklasse SB 2 wird im Merkblatt Sichtbeton das Anlegen einer oder mehrerer Erprobungsflächen empfohlen. Diese dienen dazu:

  • die unter den tatsächlichen Randbedingungen der Baustelle herstellbare Qualität festzustellen,
  • das technische Vorgehen zu entwickeln oder abzusichern,
  • den erforderlichen Aufwand festzulegen und zu optimieren,
  • das Personal einzuweisen.

Als „Referenzfläche“ wird eine Erprobungsfläche bezeichnet, deren Oberflächenbeschaffenheit als verbindlicher Standard für die Abnahme vereinbart wird. Beurteilt werden dabei Faktoren wie Farbgleichheit, Porenbildung und Ebenheit im Bereich von Schalhautstößen (Grate, Versatz). Selbstverständlich ist bei der Beurteilung der spätere Betrachtungsabstand zu berücksichtigen sowie die Maßgabe, dass geringe Unregelmäßigkeiten in Textur und Farbton für Beton charakteristisch und Referenzflächen somit nicht toleranzfrei reproduzierbar sind.

6. Konstruktive Gestaltung

Geometrie, Abmessungen

Sichtbetonbauteile erfordern bei der Planung und Herstellung besondere Sorgfalt. Zumindest die normativ und im Merkblatt Sichtbeton vorgegebenen Mindestabstände und Mindestabmessungen des Bauteils müssen bei der architektonischen Planung und Anordnung der Bewehrung beachtet werden. Bei der Planung und bei der Herstellung der Bewehrung muss darauf geachtet werden, dass überall genügend Raum bleibt, um den Beton fachgerecht einzubauen und zu verdichten. Auch an Innenbauteilen sollte die Betondeckung 30 mm nicht unterschreiten.

Witterungseinflüsse während der Herstellung

Vor allem glatte, mit einer nicht saugenden Schalung hergestellte Flächen können, wenn sie bei mittleren Tagestemperaturen unter 10 °C hergestellt werden, störende dunkle Flecken zeigen. Die Verfärbungen können je nach Temperatur und Empfindlichkeit die randnahe Bewehrung nachbilden, fleckenartig auftreten oder auch ganze Bauteilbereiche, meist im unteren Teil einer Wandfläche und oft abgegrenzt durch abgezeichnete Einbaulagen, betreffen. Als Gegenmaßnahmen kann möglichst frühes Ausschalen die Dunkelfleckigkeit vermindern. Sicher vermieden werden können solche „Winterflecken" durch das Vorwärmen von Schalung und Bewehrung und den Einbau des Betons mit Frischbetontemperaturen deutlich über 15°C. Auch in diesem Falle wird möglichst früh ausgeschalt.

Die ausführende Firma sollte alles tun, um den Kontakt zwischen Sichtbetonflächen und Niederschlagswasser auch im Bauzustand möglichst zu vermeiden. Die Wirkung von weichem Regenwasser auf die noch jungen Betonflächen wird oft unterschätzt und kann schon nach wenigen Ereignissen störende und nur noch kosmetisch reparable Flächeneffekte erzeugen. Besonders schutzbedürftig sind erfahrungsgemäß Treppenhäuser, Außenwände und Deckenuntersichten.

Witterungseinflüsse in der Nutzung

Witterungseinflüsse können sich auf die Dauerhaftigkeit der Gestaltung nachteilig auswirken. Vor allen glatte, mit einer nicht saugenden Schalungshaut hergestellte Flächen können durch Auswaschungen und Verrauungen durch winterliche Substanzverluste rasch ihr gewünschtes Aussehen verlieren. Nahestehende Bäume oder Buschbegrünungen unterstützen die Verschmutzung mit organischen Substraten oder die Besiedelung mit Algen oder Flechten. Grundsätzlich ist die Wasserführung an einer Fassade so zu planen, dass möglichst wenig Niederschlagswasser über die Sichtbetonflächen abläuft. Da alle dauerhaftigkeitsrelevanten Vorgänge von der Durchfeuchtung der Betonrandzone abhängen, sind wasserabweisende (Hydrophobierung), besser aber wasserabsperrende (Lasur) Behandlungen, heutzutage Standard.

Schalungshaut

Die Textur der Schalungshaut (rau, glatt, strukturiert) bestimmt auch die Oberflächentextur und das Aussehen der Sichtbetonfläche. Das Saugverhalten (saugend / schwach oder nicht saugend) hat u. a. Auswirkungen auf die Helligkeit: Sehr glatte und helle Oberflächen lassen sich vor allem mit nicht saugenden Schalungshauttypen herstellen. Bei saugenden Schalungen nimmt die Saugfähigkeit ab, je öfter das Schalungselement zum Einsatz kommt. Dies ergibt tendenziell immer heller werdende Betonoberflächen.

Trennmittel

Die Auswahl des Trennmittels und seine Dosierung und Verarbeitung sind entscheidend für ein gleichmäßiges Aussehen und eine geringe Porenanzahl der Sichtbetonfläche. Das Angebot ist vielfältig und enthält Trennmittel mit unterschiedlichen stofflichen Charakteristika und physikalischen Wirkeigenschaften. Die Auswahl des Trennmittels ist deshalb immer ein Ergebnis vorhergehender Erprobungen, bei welchen für die gewählte Schalungshaut, den jeweiligen Beton und das geplante baubetriebliche Vorgehen das Mittel mit den besten Flächenergebnissen ermittelt wird.

Betonzusammensetzung und Einsatz von Fertigteilen

Bei der Herstellung von Sichtbetonbauteilen ist vor allem Gleichmäßigkeit ein Qualitätsfaktor. Zu einem gleichmäßig voranschreitenden Betoneinbau mit optimaler Einbauleistung gehört eine gleichmäßige Belieferung der Baustelle mit einem in allen Frischbetoneigenschaften und in der Zusammensetzung möglichst gleichmäßigem Beton. Vor allem dürfen die Ausgangsstoffe nicht gewechselt werden, was bei der vorgeschriebenen Auswahl von Ersatzlieferwerken für den Havariefall voraussetzt, dass die gleichen Ausgangsstoffe auch im Ersatzwerk vorhanden und unmittelbar verfügbar sind.

Betonzusammensetzungen für Sichtbetonbauteile sollten etwas zement- und mörtelreicher entworfen werden als im Hochbau üblich, damit an den unvermeidlichen leichten Undichtigkeiten der Schalung austretender Mörtel aus dem plastisch-flüssigen Betongefüge nachfließen kann und keine Kiesnester oder andere Fehlstellen entstehen.

Als Alternative zum Ortbetonbau bietet sich der Einsatz von werkmäßig hergestellten Betonteilen an. Wie bereits gesagt wurde, beschränken sich einige Techniken der Oberflächengestaltung auf die Fertigteiltechnik. Die Herstellung im Fertigteilwerk bietet gute Voraussetzungen für eine gleichmäßige und besonders hohe Qualität der Oberfläche (Witterungsunabhängigkeit, gleichbleibende Herstellungsbedingungen, ortsfeste Lage der Schalung, konstantes und routiniertes Personal).

Hier sind das Merkblatt 1 "Sichtbetonflächen von Fertigteilen aus Beton und Stahlbeton" und das Merkblatt 8 über "Betonfertigteile aus Architekturbeton" der Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e. V. (FDB) zu beachten. Hier finden Sie die FDB-Merkblätter.

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Details

Ansprechpartner

Zement-Merkblätter

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    Was ist Beton?
    Wissenswertes über den Jahrhundertbaustoff - Ausgabe 09-2016
    Dieses Informationsblatt erläutert die Frage „Was ist Beton?“ leicht verständlich für interessierte Laien. Es enthält in kurz gefasster Form wichtiges Grundlagenwissen, allgemeine Fachinformationen und die Beschreibung betontechnischer Begriffe.

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Alexander Grünewald
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    B1-Zemente und ihre Herstellung
    Ausgabe 04-2014
    Dieses Merkblatt informiert über Zementarten, Zusammensetzung der Zemente, Festigkeitsklassen, Normbezeichnungen und Kennzeichnun, Sonderzemente, Technische Eigenschaften der Normalzemente, Anwendungsbereiche und Herstellung der Zemente.

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Roland Pickhardt
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    B2-Gesteinskörnungen für Normalbeton
    Ausgabe 01-2012
    Dieses Merkblatt gibt den aktuellen Stand der Normung für Normalbeton-Gesteinskörnungen wieder. Es erläutert u. a. die verschiedenen Anforderungen an Gesteinskörnungen, den Konformitätsnachweis und die Wirkungsweise der Gesteinskörnung im Beton.

    Autorin: Michaela Biscoping
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    B3-Betonzusätze, Zusatzmittel und Zusatzstoffe
    Ausgabe 02-2014
    Betonzusatzmittel werden dem Beton zugesetzt, um durch chemische oder hysikalische Wirkung oder durch beides die Eigenschaften des Frisch- oder Festbetons – wie z. B. Verarbeitbarkeit, Erstarren, Erhärten oder Frostwiderstand – zu verändern. Dabei muss gelegentlich auch die unerwünschte Änderung einer anderen Betoneigenschaft in Kauf genommen werden. Voraussetzung für die erfolgreiche Verwendung von Betonzusatzmitteln ist die Berücksichtigung der anerkannten Grundsätze über die Mischungszusammensetzung sowie über die Verarbeitung und Nachbehandlung des Betons.

    Autoren: Rolf Kampen, Dr. Thomas Richter
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    B4-Frischbeton Eigenschaften und Prüfungen
    Ausgabe 03-2013
    Solange fertig gemischter Beton verarbeitet und verdichtet werden kann, wird er als Frischbeton bezeichnet. Er muss so zusammengesetzt sein, dass er mit den vorgesehenen Verfahren verarbeitbar ist, d. h.: förderbar, einbringbar und verdichtbar. Dabei muss der erhärtete Beton die geforderten Festbetoneigenschaften aufweisen. Das Merkblatt „Frischbeton“ der Zement- und Betonindustrie informiert über alle diesbezüglich relevanten Aspekte. Die Veröffentlichung erläutert die Bedeutung des Wassergehalts und des Wasserzementwerts nebst dessen Festlegung. Gestützt durch Grafiken und Fotos werden darüber hinaus u.a. die Bestimmung der Frischbetoneigenschaften Konsistenz, Rohdichte und Luftgehalt erläutert.

    Autoren: Michaela Biscoping, Dr.Thomas Richter
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    B5-Überwachen von Beton auf Baustellen
    Ausgabe 10-2014
    Die Betonnormen DIN EN 206-1 und DIN 1045 unterscheiden zwischen Standardbeton, Beton nach Eigenschaften und Beton nach Zuammensetzung. Beton nach Eigenschaften ist der in der Praxis vorwiegend verwendete Beton. Darum beschäftigt sich das Merkblatt v.a. mit der Überwachung von Beton nach Eigenschaften auf der Baustelle.

    Autoren: Michaela Biscoping, Roland Pickhardt
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    B6-Transportbeton – Festlegung, Bestellung, Lieferung, Abnahme
    Ausgabe 01-2013
    Sichworte aus dem Inhalt: Festlegung für Beton nach Eigenschaften, Festlegung für Beton nach Zusammensetzung, Festlegung für Standardbeton, Festigkeitsentwicklung von Beton, Lieferangaben für Baustellenbeton, Konsistenz bei Lieferung, Produktions- und Konformitätskontrolle.

    Autoren: Rolf Kampen, Wolfgang Schäfer
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    B7-Bereiten und Verarbeiten von Beton
    Ausgabe 08-2013
    Sichworte aus dem Inhalt: Anliefern und Lagern der Ausgangsstoffe, Dosieren der Ausgangsstoffe, Mischen des Betons, Verarbeitbarkeitszeit, Befördern des Betons, Fördern des Betons, Vorbereiten des Betonierens, Einbringen, Verdichten, Nachverdichten.

    Autor: Rolf Kampen
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    B8-Nachbehandlung und Schutz des jungen Betons
    Ausgabe 04-2014

    Druckfestigkeit allein garantiert keine Dauerhaftigkeit. Beton nach DIN EN 206-1 [1] bzw. DIN 1045-2 [2] muss auch dicht sein. Denn je geringer die Porosität und die Permeabilität,also je dichter der Zementstein, desto höher ist auch der Widerstand gegen äußere Einflüsse. Deshalb ist eine früh einsetzende, ununterbrochene und ausreichend lange Nachbehandlung des Betons unerlässlich, damit er gerade in den oberflächennahen Bereichen die aufgrund seiner Zusammensetzung gewünschten Eigenschaften auch tatsächlich erreicht. DIN EN 13670/DIN 1045-3 [3] fordert in Abschnitt 8.5 die Nachbehandlung des Betons während der ersten Tage der Hydratation, um das Frühschwinden gering zu halten, eine ausreichende Festigkeit und Dauerhaftigkeit der Betonrandzone sicherzustellen, den Beton vor schädlichen Witterungsbedingungen zu schützen, das Gefrieren zu verhindern und schädliche Erschütterungen, Stoß oder Beschädigung zu vermeiden. In diesem Merkblatt werden die erforderlichen Maßnahmen beschrieben.

    Autoren: Roland Pickhardt, Wolfgang Schäfer

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    B9-Expositionsklassen von Beton im Geltungsbereich des EC2
    Ausgabe 03-2017

    Betonbauwerke müssen die zu erwartenden Beanspruchungen sicher aufnehmen und über viele Jahrzehnte dagegen widerstandsfähig bleiben. Dies verlangt eine sach- und materialgerechte Konstruktion, Bemessung, Baustoffauswahl und Bauausführung. Festlegungen zur Dauerhaftigkeit bilden die Grundlage für diese Forderung. DIN EN 206-1 [1] und DIN 1045-2 [2] legen hierzu die notwendigen Eigenschaften, Zusammensetzungen und Konformitätsverfahren für Beton, Stahlbeton und Spannbeton fest.

    Autoren: René Oesterheld, Dr. Matthias Beck

    Änderungen zur vorherigen Ausgabe: Ausnahmeerweiterung auf Seite 5, Änderungen in Tafel 5 mit Verweisen auf die ZTV-W, und Betonfahrbahnen mit geringen Belastungsklassen, Streichung von Festlegungen die normativ zurückgezogen wurden in Tafel 11, geänderte Darstellung in Tafel 17, Änderungen in Tafel 20, Einschränkungen zur Expositionsklasse XM3, Festlegungen zur Verwendung von (na), früher NA-Zemente, Anpassungen und Aktualisierungen des Literaturverzeichnisses

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    B11- Massige Bauteile aus Beton
    Ausgabe 03 -2016
    Betontechnische Eigenschaften massiger Bauteile, Betontechnologische Maßnahmen zur Begrenzung der Rissbildung, Besonderheiten bei der Herstellung und Bauausführung, Qualitätssicherung, Normen, Regelwerke, Literatur.

    Autoren: André Weisner, Dr. Thomas Richter
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    B13-Leichtbeton
    Ausgabe 06-2014
    In diesem Zement-Merkblatt werden unterschiedliche Leichtbetonarten vorgestellt (gefügedichter Leichtbeton, Porenleichtbeton, haufwerksporiger Leichtbeton, Porenbeton). Zudem gibt es kurze Anmerkungen zur Planung bzw. zum Betoneinsatz.

    Autoren: Dr.Diethelm Bosold, Dr. Matthias Beck
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    B18-Risse im Beton
    Ausgabe 02-2014
    Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit von Betonbauteilen können durch Risse beeinträchtigt werden. Risse lassen sich nicht generell vermeiden, sie sind aber auch nicht grundsätzlich schädlich. Bei auf Zug oder Biegung belasteten Stahlbetonbauteilen gehören Risse sogar zum Prinzip der Lastabtragung dazu. Denn bevor der Bewehrungsstahl die Zugkräfte vollständig übernehmen kann, ist der Beton bereits gerissen. Die Breite der Risse muss lediglich auf ein unschädliches Maß beschränkt werden, oder der Riss ist planmäßig zu schließen.

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Alexander Grünewald
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    B19-Zementestrich
    Ausgabe 07-2015
    Estriche sind Mörtelschichten, die als Fußboden auf einem tragfähigen Untergrund oder auf zwischenliegenden Trenn- oder Dämmschichten aufgebracht werden. Sie sind nach dem Erhärten unmittelbar nutzfähig oder können einen Belag erhalten. Das vorliegende Merkblatt informiert über alle wichtigen Fakten.

    Autoren: Wolfgang Schäfer, Dr. Matthias Beck
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    B20-Zusammensetzung von Normalbeton – Mischungsberechnung
    Ausgabe 2-2017
    Beton wird aus Zement, Wasser, Gesteinskörnung und ggf. Zusätzen und Fasern zusammengesetzt. Durch das Mischen der Ausgangsstoffe entsteht Frischbeton. Dabei bilden Zement und Wasser den Zementleim. Durch die Erhärtung des Zementleims im Frischbeton zu Zementstein entsteht Festbeton. Sowohl der Frischbeton als auch der Festbeton müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, die in Regelwerken festgelegt sind oder vom Verwender gefordert werden.

    Autoren: Michaela Biscoping, Rolf Kampen
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    B21-Betonieren bei extremen Temperaturen
    Ausgabe 12-2014
    Trotz extremer Wetterverhältnisse gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, guten und dauerhaften Beton herzustellen und einzubauen. Dabei wird zwischen Maßnahmen unterschieden, die der Betonhersteller – im Normalfall das Transportbetonwerk – und die der Verwender (die Baustelle) ergreifen kann. Seitens des Transportbetonwerks sind dies die Anpassung der Betonzusammensetzung an die Temperatur (Winter-, Sommerrezepturen) und die Betonherstellung durch Steuerung der Frischbetontemperatur. Auf der bauausführenden Seite ist dies die Vorbereitung der Betonage, die Betonverarbeitung und eine unmittelbar nach dem Einbau anschließende, sorgfältig auf das Bauvorhaben abgestimmte Nachbehandlung.     

    Autoren: Michaela Biscoping, Dr. Matthias Beck
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    B27-Ausblühungen
    Ausgabe 01-2013
    Kalkschleier und krustenartige Kalkablagerungen auf frei bewitterten Betonoberflächen werden „Ausblühungen“ genannt. Sie treten insbesondere im jungen Alter der betroffenen Bauteilflächen auf. Ausblühungen können je nach Betonzusammensetzung und den örtlichen Feuchtigkeitsverhältnissen nach einiger Zeit spontan abklingen oder sehr dauerhaft sein und sich in seltenen Fällen auch zu krustenartigen Ablagerungen aufbauen. Sie sind natürlicher Teil der Betonbauweise und beeinträchtigen die technischen Eigenschaften des Bauteils oder Bauwerks nicht. Sofern das Aussehen der Flächen architektonisch relevant ist, müssen Präventionsmaßnahmen frühzeitig entschieden und geplant werden. Im Folgenden werden die Ursachen von Ausblühungen und Maßnahmen zur Prävention vorgestellt und erläutert.
    Derzeit nur als Download verfügbar.

    Autoren: Martin Peck, Dr. Diethelm Bosold, Dr. Thomas Richter
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    B29-Selbstverdichtender Beton - Eigenschaften und Prüfungen
    Ausgabe 07-2006
    Selbstverdichtender Beton bietet eine Vielzahl von Vorteilen, z.B. werden die Betonierarbeiten erheblich erleichtert, weil das Rütteln entfällt. Gleichzeitig erfordert die Herstellung aber große Erfahrung und Sorgfalt.   

    Autoren: Michael J. Dickkamp, Sören Eppers
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    H8-Sichtbeton - Techniken der Flächengestaltung
    Ausgabe 01-2009
    Dieses Merkkblatt gibt alle wichtigen Informationen zur Gestaltung durch die Schalhaut, Oberflächenbearbeitung und farblichen Gestaltung auf einen Blick.     

    Autoren: Martin Peck, Dr. Diethelm Bosold
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    H10-Wasserundurchlässige Betonbauwerke
    Ausgabe 03-2012
    Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton werden auch als Weiße Wannen bezeichnet. Sie sind in der Lage, die tragende und die abdichtende Funktion als monolithisches Bauwerk in einem zu übernehmen. In dieser einfachen Konstruktion liegt ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Abdichtungen.     

    Autoren: Thomas Bose, Rolf Kampen
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    H11-Fugen und ihre Abdichtung in WU-Bauwerken aus Beton
    Ausgabe 05-2016
    Bei der Planung wasserundurchlässiger Bauwerke aus Beton (Weiße Wannen) sind verschiedene die Wasserundurchlässigkeit beeinflussende Punkte zu berücksichtigen. Dazu gehören u. a. eine geeignete Betonzusammensetzung, ein Entwurfsgrundsatz zum Umgang mit Rissen, Planung von Bauablauf, Bauteilabmessungen und Durchdringungen sowie eben auch die Planung aller Fugen und deren Abdichtung. Dieses Merkblatt gibt einen Überblick über gängige Methoden der Fugendichtung.     

    Autoren: Dr. Diethelm Bosold, Thomas Bose
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    LB1-Fußböden für Lagerhallen
    Ausgabe 07-2006
    Lagerhallen für die Landwirtschaft brauchen hochbelastbare, robuste Fußböden, die leicht zu reinigen sind und lange halten. Gut bewährt haben sich Ortbetonplatten auf einer Tragschicht.

    Autor: Otmar Hersel
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    LB4-Außenwände für Warmställe
    Ausgabe 08-2006
    Ein- und mehrschalige Wandkonstruktionen aus zementgebundenen Baustoffen eignen sich für den Bau von Warmställen besonders gut. Das Merkblatt informiert über das Wie und Warum.     

    Autor: Dr. Thomas Richter
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    LB7-Naturnahe Wegbefestigungen
    Ausgabe 09-2001
    Ländliche Wege sollen ganzjährig befahrbar, aber möglichst unauffällig und naturverträglich sein. Spurwege, Rasenverbundsteine und hydraulisch gebundene Tragdeckschichten sind dafür geeignet.     

    Autor: Otmar Hersel
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    LB14-Beton für Behälter in Biogasanlagen
    Ausgabe 12-2010
    Herkunft und Gewinnung von Biogas - Anwendungsbereiche für Beton - Beton für Biogasfermenter - Konstruktive Durchbildung - Beton für Vor- und Nachlagerbehälter - Eintragsbunker und Vorratsbehälter für Biomasse - Gärfuttersilos (Fahrsilos) - Literatur     

    Autor: Dr. Thomas Richter
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    S1-Fahrbahndeckenbeton für Straßen
    Ausgabe 11-2015
    Begriffe, Technische Beschreibung, Ausgangsstoffe, Herstellen des Betons, Prüfungen, Beton im kommunalen Straßenbau, Beispiele für Betonzusammensetzungen, Literatur     

    Autoren: Alexander Grünewald, Martin Peck
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    S2-Der Bau von Betonfahrbahndecken auf Straßen
    Ausgabe 06-2007
    Begriffe, Bemessung, Ausführung von Betondecken, Anforderungen, Prüfungen, Technische Regelwerke.     

    Autor: Dr. Helmut Eifert
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    S3-Gemische für Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln
    Ausgabe 06-2007
    Begriffe, Herstellungsgrundsätze, Baustoffe, Herstellung der Einbaugemische, Prüfungen, Technische Regelwerke  

    Autor: Dr. Helmut Eifert
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    S4-Der Bau von Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln
    Ausgabe 06-2007
    Begriffe, Bemessung, Ausführung, Anforderungen an Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln, Prüfungen, Technische Regelwerke

    Autor: Dr. Helmut Eifert
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    S19-Ländlicher Wegebau mit Beton
    Ausgabe 01-2000
    Befestigte Feld- und Waldwege erschließen die wirtschaftlich genutzte Landschaft. Sie werden aus Ortbeton oder aus Spurplatten hergestellt.

    Autor: Otmar Hersel
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    S21-Wegebau mit hydraulisch gebundener Tragdeckschicht
    Ausgabe 09-2000
    Schnelle Inbetriebnahme, niedrige Herstellkosten und naturnahes Aussehen sind die Vorzüge dieser Bauweise.

    Autor: Otmar Hersel
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    T1-Industrieböden aus Beton
    Ausgabe 01-2006
    Bei industriell oder gewerblich genutzten Hallen werden an die Böden höchste Anforderungen gestellt. Wie sich diese mit Beton erfüllen lassen erläutert das neue Merkblatt der Zement- und Betonindustrie Industrieböden aus Beton. Vom Entwurf bis zur Inbetriebnahme informiert es über Regelwerke, Beanspruchungen, den konstruktiven Aufbau, die Bemessung, Einbauarten, Oberflächenbearbeitung und die Nachbehandlung des Betons.

    Autor: Prof. Dr. Thomas Freimann
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    Temporäre Blaufärbung von Betonoberflächen
    Ursache der Blaufärbung bei Betonoberflächen
    Das Merkblatt informiert über die Ursache einer Blaufärbung von Betonoberflächen. Bei der Verwendung hüttensandhaltiger Zemente CEM II-S (Portlandhüttenzement) und CEM III (Hochofenzement) können vorübergehend grünlich-blaue Färbungen der frisch ausgeschalten Betonoberfläche auftreten. Diese Färbung geht aber meist schon nach wenigen Tagen in das übliche helle Grau einer Betonoberfläche über.

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