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sich inspirieren.

Schule mit klösterlicher Mystik

Landessonderschule mit Internat Mariatal in Kramsach/A

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BetondeckenFugenSchalung

Architektur

Marte.Marte Architekten, Weiler

Bauherr

Tiroler Landesregierung, Landesbaudirektion Hochbau, Innsbruck

Projektbeteiligte

M+G Ingenieure, Feldkirch (Statik); Ing. Hans Bodner Bau GmbH & Co KG, Kufstein (Bauausführung); Doka, Amstetten (Schalungstechnik)

Jahr

2007

Ort

Kramsach, Österreich, Tirol, Mariathal 15

Besonderheiten

Horizontale Fugen mittig in den Fensterachsen, eingehängte Stahlbetondecke

Beschreibung

Die historische Klosteranlage im österreichischen Kramsach dient heute als Sonderschule mit angeschlossenem Internat. Die räumliche Qualität und die mystische Kraft leben jedoch weiter. Ziel des Entwurfes für einen weiteren Baukörper war es, die vorhandene klösterliche Struktur und ihre Wirkung weiterzudenken und das Ensemble zur Straße im Westen hin abzuschließen. Die funktionale und gestalterische Orientierung erfolgt zum Innenhof, der eine stimmungsvolle Aufwertung durch die Gegenüberstellung des denkmalgeschützten Haupthauses und des neuen, unauffällig platzierten aber massiv und gewichtigen Neubaus erfährt. Das Haupthaus nimmt Sonderräume und die Schulleitung auf, im Neubau finden sich Klassenzimmer, ein Therapiebad und ein Turnsaal. Das Internat ist über eine gläserne Brücke mit dem Haupthaus verbunden, die Gruppenräume orientieren sich auch hier zum Innenhof.

Beton

Die Materialität des Neubaus setzen die Marte Marte Architekten in direkten Bezug zu der historischen Klosteranlage. Sie entwarfen eine massive Lochfassade mit einem Rhythmus zwischen schlanken türhohen und quadratischen Fenstern, die neben der historischen massiven Bausubstanz Bestand hält. Zusammen mit den Schalungstechnikern entwickelten die Planer anhand des speziellen Fugenbildes ein wirtschaftlich funktionierendes Schalungssystem mit entsprechenden Betonierabschnitten. Die Besonderheit sind horizontale Betonierfugen, die mittig in den Fensteröffnungen angeordnet sind. Die Stahlbetondecken wurden nachträglich mit Isokörben und Querkraftdornen eingehängt. Auf diese Weise wurde ein Durchwirken der Deckenstirnseiten in der Fassade verhindert.

Im Gegensatz zum massiven Außen verwenden die Architekten innen viel Holz als weiche Oberfläche, die Schülern wie Lehrern Geborgenheit und Wärme vermittelt.

Quelle:

Bildnachweis: Bruno Klomfar, Wien

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