06.04.2017

Neues Stadtquartier in Bitburg

Urbane Vitalität von METTEN Stein+Design

Das Stadtzentrum von Bitburg hat auf dem ehemaligen Postareal ein neues innerstädtisches Quartier mit einer Mischung aus Gewerbe, Wohnen und Gastronomie bekommen. Wichtig bei ihrem Entwurf war der Arbeitsgemeinschaft um ww+ Architekten (Luxemburg), Werner Schaack Architekt (Trier) und HDK Dutt+Kist (Saarbrücken) die Platzfläche „Am Spittel“ zu einem attraktiven innerstädtischen Treffpunkt umzugestalten. Ihr Entwurf sah einen steinernen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität vor, der sich für unterschiedlichste Veranstaltungen nutzen lässt. Das sogenannte „Stadtparkett®“ von METTEN Stein+Design trägt in drei abgestuften Grautönen und mit samtiger Oberfläche angenehm dazu bei. Es gibt dem neugestalteten Stadtraum ein modernes Ambiente und entspricht den Anforderungen an eine unterschiedlich bespielte Funktionsfläche.

Der Posthof mit seinen angeordneten Bauminseln schafft fußläufige Verbindungen.
Bitburgs neue attraktive Mitte – der Platz „Am Spittel“ mit seinem Stadtparkett
Ein attraktiver Freiraum, der zum Verweilen und zu Begegnungen einlädt.
Ein bodenbündiges Wasserfontänenfeld und moderne Lichttechnik bespielen den Stadtplatz akustisch und visuell.

Bitburgs Innenstadt hat an Attraktivität gewonnen. Die qualitativ hochwertige Neubebauung des ehemaligen Postquartiers mit einem innerstädtischen Nutzungsmix aus Handel, Dienstleistung und Wohnen sorgt für eine abwechslungsreiche Belebung des Areals. Mit dem gelungenen Ausbau des ehemaligen Postplatzes „Am Spittel“, das Herzstück von Bitburg, ist es dem  Planungsteam gelungen, einen einladenden Kommunikationsraum zu schaffen: Eine Außengastronomie und eine breite Treppe mit Sitzstufen laden zum Verweilen ein. Ein bodenbündiges Wasserfontänenfeld und moderne Lichttechnik bringen eine angenehme akustische und visuelle Belebung des Platzes. Bei Veranstaltungen können die 15 Wasserfontänen abgestellt werden, ohne dass es Flächeneinbußen gibt. „Die Kombination aus Wasserspiel und benachbarter Gastronomie ergänzen sich ideal in dem funktionierenden Stadtraum“, erklärt Luca Kist von der Landschaftsarchitekten Dutt & Kist GmbH.

Material-, Farb- und Formatkanon

„Bei der Auswahl des gestaltungswirksamen Bodenpflasters hatte eine dem Stadtbild angepasste Material-, Farb- und Formatanwendung oberste Priorität“, beschreibt der Landschaftsarchitekt das Gestaltungsprinzip. Mit der favorisierten Variante des sogenannten „Stadtparketts®“ von METTEN Stein + Design wurde diesem entsprochen. Das Betonsteinpflaster Palladio® gibt mit seiner samtig anmutenden Oberfläche dem neugestalteten Stadtplatz Spittel wie auch der Fußgängerzone ein modernes Ambiente.  Ähnlich einem aus dem Innenausbau bekannten Hochkantlamellenparkett setzten die Landschaftsarchitekten das Betonsteinpflaster objektspezifisch im Maß 30 x 15 x 12 Zentimeter im halbversetzten Reihenverbund ein. „Dabei haben wir uns bewusst für einen dreifach abgestuften Grauton entschieden, um den Charakter eines lebendigen Stadtbodens mit der Harmonie einer geschlossenen Fläche zu erzeugen“, so Luca Kist. Unterbrochen wird die Bodenfläche in dem offenen und großzügigen Platzraum „Am Spittel“ lediglich durch Pflasterbänder, die sich an der Kolonadenreihe des Neubaus orientieren. Das Betonsteinpflaster erfüllt mit einer Stärke  von 12 Zentimetern die Anforderungen an den öffentlich stark frequentierten Kommunikations- und Begegnungsort, der für unterschiedlichste Veranstaltungen genutzt wird.

Städtebauliche Rahmenbedingungen

Mit der städtebaulichen Veränderung des ehemaligen Postquartiers hat die Kreisstadt eine neue vitale Urbanität erhalten. Die Vorgabe war, nach Abriss des Bestandsgebäudes an gleicher Stelle eine qualitativ hochwertige Neubebauung des Grundstücks mit einem angepassten innerstädtischen Nutzungsmix aus Handel, Dienstleistung und Wohnen zu errichten. Unter Federführung der gbt Wohnungsbau und Treuhand AG aus Trier formierte sich das interdisziplinäre Team aus Stadtplanern, Architekten und Landschaftsarchitekten, bestehend aus den Architekturbüros ww+ Architekten  (Luxemburg), Werner Schaack Architekt (Trier) und HDK Dutt+Kist (Saarbrücken).  Das Planungsteam kam zu dem Schluss, dass sich durch die Positionierung des Neubaus die städtebauliche Gelegenheit bot, nicht nur die unmittelbar an das Wohn- und Geschäftsgebäude angrenzenden Freiräume zu arrondieren, sondern auch das Entrée zur Fußgängerzone und damit auch zur Bitburger Altstadt neu zu interpretieren. Die dadurch folgerichtige Einbindung der Platzfläche „Am Spittel“ hat der  Kreisstadt eine neue vitale Urbanität gebracht. Mit seiner Einweihung im Mai 2015 ist der ehemalige Postplatz zu einem beliebten Treffpunkt in der Innenstadt geworden. Qualitativ hochwertige und nachhaltig neue Nutzungen sorgen für eine Belebung des Areals und laden zum Verweilen ein.

Objektdaten

Projekt: ehemaliges Postareal Bitburg, Platz „Am Spittel“
Planungszeit: 2012 – 2014
Bauzeit: 2014 – 2015
Bauherren: Stadt Bitburg (Platz „Am Spittel“), gbt Wohnungsbau und Treuhand AG (Posthof)
Planung: HDK Dutt + Kist, GmbH, Saarbrücken; ww+ Architekten, Luxemburg; Werner Schaack Architekt, Trier
Betonsteinpflaster: Palladio 30 x 15 x 12 cm (Farben: 13.01/13.03/13.05); Palladio 60 x 30 x 12 cm (Farbe 13.05), METTEN Stein+ Design
Fläche: 1.360 m²
Verarbeiter: Wadle GmbH & Co.KG, Bitburg

Quelle Text und Fotos: METTEN Stein+Design GmbH & Co. KG

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