Wand aus bewehrtem oder unbewehrtem Ortbeton

Die Ortbetonbauweise gewährt dem Planer nahezu unbegrenzte gestalterische Freiheit für individuelle Formen. Je nach Vorgabe des Architekten kann die Wandoberfläche mit normaler Oberfläche ohne besondere Anforderung oder als Sichtbeton mit einer speziellen Struktur hergestellt werden.

Werden an die Wand aus Ortbeton – z. B. als Außenwand – Ansprüche bezüglich des Wärmedurchgangskoeffizienten gestellt, erhält sie eine zusätzliche Wärmedämmung, die nach dem Ausschalen außen aufgebracht wird.

Bei knappen Zeitplänen genießt der Planer große Flexibilität bei der Gebäudetechnik. Notwendige Änderungen bei der Planung von Leerrohren und Durchdringungen können bis zum Zeitpunkt des Betonierens berücksichtigt werden.

Eine vom Bundesverband der Deutschen Transportbetonindustrie in Auftrag gegebene Typenstatik ermöglicht es, die Beton eigene hohe Tragfähigkeit auch bei unbewehrten Wänden voll ausnutzen zu können. Bisher verhinderten dies die Bemessungsregeln der DIN 1045-1. Damit werden auch bei der unbewehrten Wand aus Transportbeton sehr schlanke Wandquerschnitte möglich.

Die Typenstatik „Bemessungsnomogramme für Kellerwände aus unbewehrtem Beton im Wohnungsbau“ kann im Betonshop heruntergeladen werden.

Sie dient der vereinfachten Bemessung mittels Bemessungsnomogrammen für standardmäßige Anwendungsfälle von örtlich hergestellten, unbewehrten mit Erddruck belasteten Kelleraußenwänden und unbewehrten Kellerinnenwänden im Wohnungsbau mit unterschiedlichen Wanddicken und Knicklängen aus Beton C 20/25 und C 25/30. Auf unseren Seiten steht eine Online-Version eines entsprechenden Statikrechners zur Verfügung.

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