Wie gesund ist angenehm?

Menschen, die sich entschließen, ein Haus zu bauen, möchten ihre Lebenssituation verbessern, sich wohler fühlen. Und das hat ganz entscheidend auch mit dem Raumklima zu tun. Dem Teil vom Wohlfühlen also, den wir auch stark mit Gesundheit in Verbindung bringen. So gedämmt, dass es im Winter nicht zu kalt und im Sommer nicht zu warm wird. Angenehm und gesund – nah an der Natur und trotzdem zuhause. Und das alles unter Berücksichtigung modernster Baumöglichkeiten.

Wohlfühlklima

Wer beispielsweise beim Bau auf Beton gesetzt hat, profitiert unter anderem vom sommerlichen Wärmeschutz, der von den Wänden, Decken und Böden aus dem massiven Baustoff ausgeht. Denn die hohe Wärmespeicherkraft des Materials kann Temperaturspitzen ausgleichen, indem überschüssige Wärme sozusagen zwischengespeichert wird, bevor sie ins Innere des Gebäudes eindringen kann. Nachts, wenn sich die Luft im Normalfall wieder abkühlt, wird die gespeicherte Wärme wieder an die Außenluft abgegeben. Durch dieses Wechselspiel bleiben die Wohnräume auch im Hochsommer angenehm temperiert. Das macht sich auch in Obergeschossen bemerkbar, deren Dachstuhl aus Beton besteht. Und ganz oben wird es erfahrungsgemäß als erstes unerträglich heiß. So wie der massive Baustoff in den Sommermonaten die von außen kommende Hitze speichert und daran hindert, ins Innere zu gelangen, wird im Umkehrschluss in den kalten Monaten auch die Heizungswärme von den Wänden aufgenommen und nicht nach draußen abgegeben. Wenn gegen Abend die Heizungen für die Nachtruhe heruntergedreht werden, kühlen Schlaf- und Wohnzimmer dennoch nicht komplett aus, da die gespeicherte Wärme wieder zurück in die Räume gelangt. In einem Haus aus Beton ist die ganze Familie somit zu jeder Jahreszeit bestens aufgehoben und die Ausgaben für Klima- und Kühlanlagen können gespart werden. Stattdessen steigt einem die Hitze im Sommer nicht zu Kopf und die Heizkosten klettern im Winter nicht ins Unermessliche.


Bauherren-Tipp:

Maßgeblich für die Innenraumtemperatur eines Hauses ist die Oberflächentemperatur der Gebäudewände. Diese Fläche soll sich im Sommer nicht zu schnell erwärmen und im Winter soll sie nicht zu schnell abkühlen. Im Sommer nehmen die Wände tagsüber die Wärme auf und geben sie nachts, wenn es kühler wird, an die Raumluft ab. Im Winter nehmen die Wände die Wärme der geheizten Raumluft auf und geben sie nachts – wenn die Heizung abgesenkt wird – wieder an den Raum ab. So werden Kosten für Energie und Kühlung gleichermaßen gespart. Das funktioniert sogar im Dachgeschoss. Häuser mit einem Massivdach aus Beton haben auch im Hochsommer ein angenehmes Raumklima im obersten Geschoss.


Betonkernaktivierung

Die Betonkernaktivierung wird als innovative und kostengünstige Methode zum Kühlen und Erwärmen von Gebäuden immer interessanter. Dabei wird die Fähigkeit von Decken und Wänden genutzt, thermische Energie zu speichern. Räume können so beheizt oder gekühlt werden. So nehmen sie sowohl technisch als auch optisch sehr raffiniert auf das Raumklima Einfluss.
Bei der Betonkernaktivierung werden in Betonbauteile, wie Decken und Wände, vorgefertigte Rohrsysteme eingebaut. In diesen Systemen zirkuliert Wasser, das je nach Temperatur Wärme aus dem Betonteil aufnimmt – so entsteht ein Kühleffekt – oder an das Betonteil abgibt – so wird geheizt.

Für die Temperierung des Wassers im Kreislauf lässt sich geothermische Energie nutzen. So können beispielsweise Energiepfähle oder Energiesonden ins Erdreich eingesetzt werden. Als besonders vorteilhaft erweist sich vor allem der Kühlungs-effekt im Sommer. Dabei wird die tagsüber entstehende Wärme nachts über die Rohre ans Erdreich abgegeben – am Ende der Nacht ist wieder der gleiche Zustand wie am Morgen zuvor erreicht und ein immer stärkeres Aufheizen des Gebäudes in einer Hitzeperiode wird verhindert.

Gestaltung ist Wohlfühlen

Platz haben, Freiheit genießen, Raum gestalten, Ruhe finden – was auch immer Sie sich unter „Zuhause wohlfühlen“ vorstellen – mit dem Baustoff Beton wird es realisierbar. Es kommt darauf an, was Sie daraus machen. Gerade die Flexibilität des Materials in Form, Farbe und Oberflächenbehandlung macht Beton zu einem Werkstoff, der den ästhetischen Aspekten von Wohlfühlen Gestalt verleihen kann.

10 Gründe für das Bauen mit Beton

1. Beton spart Energie

Wände und Decken aus Beton können Temperaturschwankungen abmildern und dadurch den Gesamtenergieverbrauch Ihres Wohnhauses verringern.

2. Beton erhöht die Sicherheit im Brandfall

Beton brennt nicht. Eine Konstruktion aus Beton hält auch großer Hitze stand. Wände und Decken aus Beton bieten den höchstmöglichen Schutz bei der Ausbreitung von Bränden.

3. Beton ist die natürlichste Sache der Welt

Sand, Kies, Zement und Wasser – Beton ist ein Naturprodukt, dessen Inhaltsstoffe in der Umgebung abgebaut werden. Und das macht ihn besonders öko. Außerdem kann Beton auch hervorragend recycelt werden.

4. Beton ist angesagt

Tapete adé: Beton überzeugt als ästhetisches Gestaltungsmittel sogar im Innenraum. Von hochglanzpoliert bis eingefärbt oder sogar transluzent. Beton kann Vielfalt.

5. Beton ist ein schneller Baumeister

Mit Bauteilen aus Beton lassen sich Gebäude sehr schnell und außerordentlich solide errichten. Dabei bleibt genug Freiraum für individuelle Gestaltung.

6. Beton hält die Kosten in Schach

Das Bauen mit Beton hat auch aus Kostengründen viele Vorteile. Beton ist relativ günstig, leicht und schnell zu verarbeiten. Auch auf die Dauer rechnet sich Beton – die Instandhaltungskosten für Betongebäude sind verhältnismäßig niedrig.

7. Beton schluckt Lärm

Beton verhindert die Ausbreitung von Schallwellen und verpasst damit Luftschall einen ordentlichen Dämpfer. Der Ausbreitung von Trittschall wirkt eine geeignete Konstruktionsweise entgegen, die sich mit Beton einfach realisieren lässt.

8. Beton ist vielseitig

Kein Bereich des Hauses, in dem Beton nicht helfen kann: als Träger und Stützen in Tragkonstruktionen, im Innenausbau, der Dachdeckung, bei Deckenkonstruktionen oder in Außenanlagen.

9. Beton hat Zukunft

Heute schon für morgen planen: Beton bietet jeden Spielraum, um flexible Planungen zu realisieren, die auch für zukünftige Generationen noch attraktiven Wohnraum bieten.

10. Beton spart Platz

Schlanke, tragfähige Wände sparen Platz und sorgen für Wohnflächengewinn. Von Bedeutung ist das in dicht besiedelten Gebieten, wo es auf jeden Quadratmeter Wohnraum ankommt.

Beton - Baustoff zum Wohnen

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