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Beton ist durchsichtig
Lichtdurchlässiger Beton gehört mit zu den erstaunlichsten Materialentwicklungen der letzten Zeit: Mit Hilfe lichtleitender Fasern wandelt sich Beton vom schweren Baustoff zum federleichten Material – zumindest im Auge des Betrachters.
Für die Produktion wird ein speziell entwickeltes Gewebe aus lichtleitenden Fasern eingesetzt. Durch die gleichmäßige Ordnung des Materials wird die hohe Lichtdurchlässigkeit erreicht. Der Einbau der einzelnen Gewebeflächen und des besonderen Feinbetons geschieht alternierend - Schicht für Schicht im Abstand von ca. 2 bis 5 Millimetern. Je dichter die Schichten gepackt sind, desto mehr Licht lässt der Beton passieren. Ein Anteil von wenigen Prozent Gewebe genügt für diesen erstaunlichen Effekt. Die verlustfreie Lichtleitung durch die optischen Fasern ermöglicht es Licht, Schattenwürfe oder sogar Farben durch den Beton zu sehen - selbst bei großen Wanddicken.
Dabei ist Lichtbeton unterfordert, wenn es nur darum geht, Räume zu erhellen. Lichtbeton ist vielmehr die Lösung für jeden anspruchsvollen Planer, Architekten oder Designer, der den Widerspruch „Beton und Lichtdurchgang“ lösen möchte. Selbst meterdicke Betonkonstruktionen erhalten so die Leichtigkeit japanischer Reispapierwände.“ Dennoch liegt die Festigkeit im Bereich hochfester Betone, da der Anteil der lichtleitenden Fasern relativ gering ist. Die Beständigkeit der Fasern ist bereits durch entsprechende Untersuchungen und Gutachten bestätigt.
Die Anwendungsideen für Lichtbeton sind zahllos. „Raumteiler, Treppenstufen, hochwertige Inneneinrichtungen und exklusive Einbauten für Wellnessbereiche ...
Lichtdurchlässiger Beton in bewegten Bildern (zum Ansehen des Videos bitte auf das Bild klicken)

Weitere Informationen zum Beispiel unter www.luccon.de und www.lucem.de.
LiTraCon hieß der von dem ungarischen Architekten Áron Losonczi entwickelte transluzente Beton. www.litracon.hu
"Die Kombination von normalerweise gegensätzlichen Eigenschaften - Schwere und Transparenz - in ein und demselben Baustoff, schafft die Möglichkeit einer neuen, bisher nicht gesehenen Architektur." Morten Johanson, Architekt

Durch das Experimentieren mit dem Werkstoff Beton immer wieder neue verblüffende Anwendungen .
Zum Beispiel auch SensiTile (Bild) Dieses licht-sensitive Material überzeugt durch seine neuartige Technik: Mittels passiven Lichtleitern aus Kunsstoff, die unregelmäßig miteinander vernetzt sind, wird bei Schatteneinfall nicht der eigentliche Schattenbereich direkt verdunkelt, sondern der Schatten wird an andere Stellen des Materials geleitet. So entstehen völlig neue, spannende architektonische Gestaltungsperspektiven, beispielsweise im Fassadenbau.
Download: Video zu Sensitile (mit freundlicher Genehmigung von SensiTile, LLC, USA (Windows Media Player erforderlich. Der Download kann je nach Internetverbindung einige Minuten dauern - 7 MB) 
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