|
Ökologie
Beton besteht aus Naturstoffen: Die Basis ist Zement aus Kalkstein und Ton, hinzu kommen Sand, Kies und Wasser. Bei der Zementgewinnung ebenso wie der Betonproduktion orientieren sich die Hersteller an strengsten Umweltnormen. Die Zementwerke fangen über hochwirksame Elektrofilter kleinste Partikel ein, so dass diese nicht in die Umwelt entweichen. Überdies sorgt ein dichtes Netz von Steinbrüchen, Zementfabriken und Betonwerken für kurze Transportstrecken.
Wegen seiner guten bautechnischen Eigenschaften wird Beton auch zum Schutz vor Schadstoffen eingesetzt. Beispiele hierfür sind Auskleidungen in Trinkwasserrohren und Schutzwannen an Tankanlagen.
Zudem ist Beton recycelbar – Altmaterial aus Straßenausbesserungen oder Hausabbrüchen wird zerkleinert und kann an Stelle von Sand oder Kies als Gesteinskörnung weiter verwendet wenden. Hauptabnehmer ist der Straßenbau, es gibt aber auch schon Gebäude, in deren Mauern wieder verwerteter Altbeton steckt.
 Wärme aus Beton: Der Energiestern beheizt ein ganzes Wohnhaus.
Energieabsorber
Sie stecken in Gartenmauern, Garagenwänden oder Fassadenelementen. Sie liefern umweltfreundliche Energie, reduzieren die Schadstoffe in der Luft und helfen dem Klimaschutz. Und sie sind aus Beton: Energieabsorber – die intelligenten Energiespeicher der Zukunft.
Der Energieabsorber aus Beton speichert aufgrund seiner großen Masse die Sonnenwärme. Diese Energie wird durch ein Wärmepumpensystem zur Heizung von Wohnräumen nutzbar gemacht. Der Energieabsorber aus Beton nutzt durch seine große Speicherfähigkeit Temperaturdifferenzen, um Wärme dann bereitzustellen, wenn sie benötigt wird. Zum Beispiel nachts. Die erforderliche Antriebsenergie für ein solches System ist wesentlich niedriger als eine direkte Wärmequelle.
Die Energieabsorber aus Beton lassen sich sehr gut in die Architektur von Gebäuden integrieren. Zur Sonnenseite ausgerichtete Wände, Mauerwerk oder eigenständig stehende Energiesterne aus Beton tragen zur kostengünstigen Energieversorgung eines Hauses bei. 
|