20.10.2016

Prüfen von Beton

Das InformationsZentrum Beton führte am 6. Oktober in Berlin und am 11. Oktober in Hamburg Veranstaltungen in Kooperation mit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), dem Deutschen Ausschuss für Stahlbeton e.V. (DAfStb), dem Verband Deutscher Betoningenieure e.V. (VDB) und der Baukammer Berlin zum Thema "Prüfen von Beton" durch.

Beton ist heute der am häufigsten verwendete Baustoff und bei fehlerfreier Ausführung besonders dauerhaft. Da jedoch verschiedene innere und äußere Einflüsse die Beständigkeit von Beton und besonders stahlbewehrtem Beton nachhaltig beeinträchtigen können, sind Maßnahmen zur Sicherung der Qualität von Stahlbeton in allen Stadien der Herstellung und Nutzung, aber auch bei der Umnutzung von Betonbauwerken erforderlich.

Die Fachtagung „Prüfen von Beton“ beleuchtete verschiedene Aspekte dieser Qualitätssicherung, beginnend mit dem Vortrag „Erkennen und Bewerten von Schadensanzeichen an Stahlbetonoberflächen“ von Dipl.-Ing. Markus Brunner, InformationsZentrum Beton GmbH, Berlin. Der Vortrag überzeugte zusätzlich durch praktische Beispiele.
Des Weiteren stellten Dr.-Ing. Kenji Reichling in Berlin und Dr.-Ing. Udo Wiens in Hamburg, beide vom Deutschen Ausschuss für Stahlbeton e.V., Berlin, die neue Instandhaltungsrichtlinie des DAfStb vor, die die Richtlinie „Schutz und Instandsetzung von Beton“ aus dem Jahr 2001 ersetzt.
Dr.-Ing. Hans-Carsten Kühne, Bundesanstalt für Materialforschung und
-prüfung, Berlin, berichtete im Anschluss über deren Umsetzung.
Dipl.-Ing. Jens Lehmann stellte die Potentialfeldmessung vor. Sie ist ein etabliertes und weit verbreitetes Verfahren zur Beurteilung des Korrosionszustandes der Bewehrung in Stahlbetonbauwerken.
Dr.-Dipl.-Ing. Götz Hüsken in Berlin und Dipl.-Ing. Stephan Priskawetz in Hamburg, beide Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin, referierten über die „Bewertung und Lebensdauerprognose von Brückenbauwerken - Grundlagenuntersuchungen zur Zustandsüberwachung mittels zerstörungsfreier Prüftechniken“.
Im Anschluss trug Prof. Dr.-Ing. Rainer Auberg über die „Anwendung der DAfStb-Belastungsrichtlinie beim nachträglichen Tragsicherheitsnachweis“ vor. Ein sehr anschaulicher Vortrag mit vielen praktischen Anwendungsbeispielen.

Die hervorragende Themenauswahl und die fachliche Wissensvermittlung durch sehr kompetente Referenten sowie die sehr gut organisierten Veranstaltungen wurden von den Teilnehmern hoch gelobt.

Der 9. September 2017 in Berlin, der 14. November 2017 in Leipzig und der 28. November 2017 in Hamburg sind als Veranstaltungstermine in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung Berlin zum Thema „Forschungsgebiet Wohnungsbau“ bereits vorgemerkt.

Ansprechpartner für weitere Informationen:
InformationsZentrum Beton GmbH
Sonja Henze
Teltower Damm 155, 14167 Berlin
Telefon: 030/ 308 77 78-30
Telefax: 030/ 308 77 78-8
E-Mail: sonja.henzeno spam@beton.org
www.beton.org

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