19.07.2018

Internationales Betonstraßen Symposium in Berlin

Über 450 Teilnehmer aus 29 Nationen

Gruppenfoto der Eröffnungsredner: Stéphane Nicoud, Präsident, European Concrete Paving Association (EUPAVE), Claude Van Rooten, Präsident, World Road Association (PIARC), Dipl.-Wirt.-Ing. Ulrich Nolting Geschäftsführer InformationsZentrum Beton, Dir.'in Dipl.-Ing. Elfriede Sauerwein-Braksiek, Vorsitzende der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V. (FGSV), MDirig Gerhard Rühmkorf, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Michael Darter
© Oliver Edelbruch

Ministerialdirigent Gerhard Rühmkorf vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur begrüßte am 20. Juni über 450 Teilnehmer aus 29 Nationen in seiner  Eröffnungsrede beim internationalen Betonstraßen Symposium  (13th International Symposium on Concrete Roads) in Berlin. Unter dem Motto „Beton verbindet“ lud das InformationsZentrum Beton gemeinsam mit der European Concrete Paving Association (EUPAVE) zum wichtigsten Kongress im Bereich der Flächenbefestigungen aus Beton in das Hotel Titanic Chaussee ein.

Neben der Betonbauweise von Autobahnen waren aktuelle Anwendungen bei Landstraßen, städtischer Infrastruktur, Kreisverkehren, Flughäfen, hochbelasteten Flächen sowie Aspekte der Nachhaltigkeit Schwerpunkte der Veranstaltung.

In insgesamt 12 Themenblöcken und über 70 Fachvorträgen berichteten Fachreferenten über aktuelle Planungen, den Bau und die Instandhaltung und beleuchten betriebliche Aspekte bei der Herstellung. Innerhalb der dreitägigen Veranstaltung fand auch die FGSV-Betonstraßentagung statt, die das Programm um weitere fundierte Fachvorträge ergänzte. Dir.'in Dipl.-Ing. Elfriede Sauerwein-Braksiek, Vorsitzende der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V. (FGSV) begrüßte hierzu die Teilnehmer.

25 Unternehmen zeigten in einer begleitenden Fachausstellung das komplette Leistungsspektrum rund um den Betonstraßenbau.

„Wir haben das Programm um exklusive Exkursionen und Besichtigungen direkt in Berlin und Umgebung ergänzt“, sagt Ulrich Nolting, Geschäftsführer vom InformationsZentrum Beton. „Die Baustelle auf der A10 fand besonders großes Interesse. Über 100 Teilnehmer haben sich das Grinding- bzw. Grooving-Verfahren live auf der Autobahn A10 angeschaut. Mit dem ursprünglich aus den USA stammenden Verfahren werden mit einem Spezialgerät schmale Rillen in die Betonoberfläche  eingeschnitten und damit unter anderem die Griffigkeit der Fahrbahn verbessert“, so Nolting.  

Der Bau einer schwerbelasteten Busspur mit Betonfertigteilen im Innenstadtbereich, der Besuch des Schiffhebewerks Niederfinow und die Besichtigung des Zementwerks in Rüdersdorf rundeten das Exkursionsprogramm ab.

Eine Bootsfahrt auf der  Spree durch das Berliner Regierungsviertel mit Blick auf das Bundeskanzleramt und den Berliner Hauptbahnhof eröffnete das Abendprogramm, das seinen feierlichen Abschluss in der denkmalgeschützten Maschinenfabrik Kalkscheune fand.

In der Mediathek der beton.org (beton.org/service/mediathek) und unter www.youtube.com/betonfilme finden sich Filme zu den Exkursionen bzw. den beiden Bauverfahren. (Direktlinks zu Youtube: Grinding: https://www.youtube.com/watch?v=zmHBlfsLg1Q Bushaltestelle: www.youtube.com/watch)

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