23.11.2017

Instandhaltung von Betonbauwerken

In Berlin beendete das InformationsZentrum Beton am 21. November seine erfolgreiche Fachtagungsreihe „Instandhaltung von Betonbauwerken“. Zuvor konnten sich planende und bauausführende Architekten und Ingenieure sowie ausführende Bauunternehmen, Gutachter und Sachverständige am 17. Oktober in Bremen und am 24. Oktober in Braunschweig Kenntnisse über Schutz und Erhaltung von Gebäuden aneignen.

Bei Instandhaltungsmaßnahmen tritt zunehmend der Erhalt der Oberfläche von Sichtbetonbauten in den Vordergrund.
In der Veranstaltung vermittelte das InformationsZentrum Beton durch einen Vortrag von Dr.-Ing. Udo Wiens in Bremen und Dr.-Ing. Kenji Reichling in Berlin, beide Deutscher Ausschuss für Stahlbeton e.V. (DAfStb), Berlin, und Dr.-Ing. Hans-Carsten Kühne in Braunschweig, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin, zunächst über die aktualisierte Instandhaltungs-Richtlinie des DAfStb.

Die Bewertung von korrosionsgefährdeten Bauteilen mittels Potentialfeldanalyse wurde von Dr.-Ing. Thorsten Eichler, CORR-LESS Isecke & Eichler Consulting GmbH & Co. KG, Berlin, erläutert. Er fasste zusammen: „Durch die lokal aufgelöste Messung der Stahl/Beton-Potentiale eines Bauteils oder Bauwerks lassen sich gezielt Rückschlüsse auf die lokal vorhandene Korrosionswahrscheinlichkeit ziehen.“

In dem Vortrag „Planer trifft Schaden – Ursachen und Auswirkungen“ von Dipl.-Ing. René Oesterheld, InformationsZentrum Beton GmbH, Hannover, ging es am Beispiel eines Parkhauses und eines Gegenstromkühlers besonders um die baulichen Anforderungen und die planerischen und konstruktiven Fehler von Gebäuden. Es wurde über die Feststellung von Schäden und die Ursachenfindung berichtet und schließlich die Erstellung eines erfolgreichen Sanierungskonzeptes aufgezeigt.

Auch in den folgenden Vorträgen „Systeme für die Betoninstandsetzung und den Oberflächenschutz“ von Dipl.-Ing. Martin Rolfes, Sika Deutschland GmbH, Stuttgart, und „Rissbewertung und -behandlung bei flüssigkeitsdichten Betonbauwerken“ von Dipl.-Ing. Roman Bludau, Ingenieurbüro Roman Bludau, Wandlitz, wurden anhand von Beispielen aus der Praxis über Schadensursachen und Sanierungsmöglichkeiten berichtet.
In Bremen und Braunschweig referierte Dr.-Ing. Lasse Petersen, LPI Ingenieurgesellschaft mbH, Hannover, über „Schutz und Instandsetzung chloridexponierter Stahlbetonbauteile“. In Berlin übernahm Prof. Alexander Taffe, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, vertretungsweise den Vortrag und trug über die „Analyse und Instandsetzung chloridexponierter Stahlbetonbauteile“ vor.

Das gesamte inhaltliche Konzept und die Zusammenstellung der qualitativ hochwertigen Vorträge mit Bezug auf die Praxis und auch die sehr gute Vortragsweise der Referenten gefielen den Teilnehmern außerordentlich gut.

Ansprechpartner für weitere Informationen:
InformationsZentrum Beton GmbH
Sonja Henze
Teltower Damm 155
14167 Berlin
Telefon: (030) 308 77 78-30
E-Mail: berlinno spam@beton.org

Text, Bilder und Programm zum Downloaden für Journalisten unter: www.beton.org/service/presse

Pressearbeit

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an

InformationsZentrum
Beton GmbH

Holger Kotzan
Telefon: 0211 28048-306

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