21.05.2013

Hohe Sicherheit und Dauerhaftigkeit mit Betonsteinpflaster

An der Fachtagung "Betonsteinpflaster" am 16. April in Leipzig nahmen über 70 Archiekten und Ingenieure teil. Foto: BMN

Betonpflasterbauweisen haben im Bereich kommunaler und privater Flächenbefestigungen den weitaus größten Anteil im Vergleich zu anderen Befestigungsarten. Diese Bilanz ist der gestalterischen Vielfalt, mit der Pflastersteine verwendet werden können sowie einer Reihe von bautechnischen Vorteilen zuzuschreiben. Die fachgerechte Planung und Ausführung von Pflasterflächen und Plattenbelägen aus Beton stand daher im Mittelpunkt der viertägigen Veranstaltungsreihe der BetonMarketing Nordost und des Betonverbandes Straße, Landschaft, Garten e.V. in Bonn. Die Termine waren am 9. April in Magdeburg, am 16. April in Leipzig, am 23. April in Arnstadt bei Erfurt und am 7. Mai in Neubrandenburg.

Mehr als 300 Landschaftsplaner, planende und bauausführende Unternehmen aus dem Garten-, Landschafts- und Straßenbau besuchten die Fachtagungen, um sich über Neuerungen im Regelwerk, Möglichkeiten der gebundenen und ungebundenen Bauweise, Sonderbauweisen und wasserdurchlässige Pflasterflächen zu informieren.

Zum Thema „Gestaltung mit Pflasterflächen aus Sicht des Landschaftsarchitekten“ zeigte die freie Landschaftsarchitektin Dipl.-Ing. Heike Roos gelungene Beispiele für historische Innenstädte (Bad Langensalza), Plätze und Straßenräume (Crawinkel), Dörfer, historische Wallanlagen (Schmalkalden, Katzensprung), Parks, Freizeitflächen (Wasserachse in Jena-Winzerla) und öffentliche Wohnumfelder, Wohn- und Schulhöfe (Weimar Geyerhof) sowie Freiflächen („Alter Steiger“ Erfurt), Gärten und private Räume.

Im Vortrag „Sonderbauweisen mit Betonelementen – großformatige Platten und hoch beanspruchte Flächen“ wurde auf das „Merkblatt für die Planung und Ausführung von Verkehrsflächen mit großformatigen Pflastersteinen und Platten aus Beton“ verwiesen, mit dem sehr gute Erfahrungen gemacht worden sind. „Das im März 2009 aktualisierte Merkblatt des Betonverbandes SLG ist derzeit die einzige verfügbare Unterlage mit Regelwerkcharakter“, so Dipl.-Ing. Dietmar Ulonska vom Betonverband SLG in Bonn. Die Teilnehmer lobten die Fachpublikationen des SLG zu den Sonderbauweisen mit Betonelementen, u.a. den Sonderdruck aus „Straße und Autobahn“ Nr. 6/2011 mit dem „Special Pflaster und Plattenbeläge“, welche kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. 

Dr. Albrecht Henn, Marbos GmbH & Co KG, analysierte in seinem Vortrag „Betonsteinpflaster in gebundener Bauweise – was ist heute möglich“ die Unterschiede zwischen Betonwerksteinen und Natursteinen. Er leitete daraus konkrete Folgerungen für die Betonpflasterbauweise ab. So sollte der Fugenmörtel auf Zementbasis weicher sein als im FGSV Arbeitspapier gefordert und es sollte mit einem Haftvermittler auf der Unterseite der Betonwerksteine gearbeitet werden, um einen hohen Verbund zu erzielen.

Die BetonMarketing Nordost konnte für das Branchenevent renommierte Kooperationspartner gewinnen: Mitveranstalter waren der Betonverband Straße, Landschaft, Garten e.V., Bonn, die Verbände Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen, Sachsen-Anhalt und Hessen-Thüringen, die Ingenieurkammern Sachsen und Sachsen-Anhalt, die Architektenkammer Thüringen und die Hochschule Neubrandenburg.

Die erfolgreiche Fachtagung wird Anfang 2014 in Hamburg und anderen Orten wiederholt.


Ansprechpartner für weitere Informationen:
BetonMarketing Nordost GmbH
Dipl.-Journ. Katrin Koburg
Büro Berlin: Kochstraße 6-7
14167 Berlin
Tel.: 030/ 30 87 77 8-20
Fax: 030/ 30 87 77 8-31
E-Mail: koburgno spam@betonmarketing.de

 

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