19.09.2019

Erneuter Zuwachs bei Produktion und Umsatz

Über 52 Millionen Kubikmeter Transportbeton in 2018

Von der positiven Entwicklung der deutschen Volks- und insbesondere Bauwirtschaft im vergangenen Jahr konnte auch die Transportbetonindustrie profitieren. Nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Transportbetonindustrie e. V. (BTB) haben die rund 530 Transportbetonunternehmen in ihren 1.835 stationären und mobilen Transportbetonanlagen im Jahr 2018 insgesamt 52,66 Mio. m³ Transportbeton produziert.

Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 1,2 %. Das stärkste Wachstum erzielten die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, während in den Metropolregionen Berlin/Brandenburg und Hamburg leichte Rückgänge zu verzeichnen waren – mit Blick auf das hohe Ausgangsniveau und die zweistelligen Wachstumsraten des Vorjahres sind diese aber zu relativieren. Positiv hat sich auch der Umsatz der deutschen Transportbetonindustrie entwickelt. Er stieg im zurückliegenden Jahr um 5,2 % auf 3,84 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Zuwachs in Höhe von 3,9 % je verkauften Kubikmeter Transportbeton. Im gleichen Zeitraum haben sich aber auch die Bezugskosten für die Ausgangsstoffe des Baustoffes Transportbeton deutlich erhöht. So verteuerten sich zum Beispiel die Bindemittel im Jahr 2018 um durchschnittlich 1,9 %, die Gesteinskörnungen um 4,2 % und der Dieselkraftstoff sogar um 11,6 %.

Ende des Aufschwungs in Sicht?

Bei den Hochbaugenehmigungen indes zeichnet sich eine Trendwende ab: Während die vergangenen Jahre deutlich positive Wachstumsraten aufwiesen, ergibt sich für das Jahr 2019 eine leichte Eintrübung. So sind die für 2019 nachfragerelevanten Hochbaugenehmigungen von Juli 2018 bis Juni 2019 um 1,6 % zurückgegangen. Bisher unbeeindruckt von dieser Entwicklung zeigen sich die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes: Im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind diese inflationsbereinigt um weitere 4,7 % angestiegen. Zur Mitte des Jahres 2019 summierte sich der Auftragsbestand damit bereits auf 54,7 Mrd. Euro. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer Wirtschaft des BTB: „Zusammengefasst scheint sich die Entwicklung der konjunkturanfälligen Bauwirtschaft mittelfristig etwas abzuschwächen. Ursächlich dafür sind wohl vornehmlich die wirtschaftspolitischen Unwägbarkeiten, die insbesondere auf den drohenden ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union und auf den Handelsstreit zwischen den USA und China zurückzuführen sind. Zumindest kurzfristig sind hieraus unter Berücksichtigung der vollen Auftragsbücher des Bauhauptgewerbes aber keine negativen Konsequenzen für die Transportbetonindustrie zu erwarten.“

Ausführliche statistische Informationen enthält der Jahresbericht 2019 des Bundesverbandes Transportbeton, der Mitte September dieses Jahres erschienen ist.

Beton. Für große Ideen.

Logo - Beton.org

Diese Internetseiten sind ein Service
der deutschen Zement- und Betonindustrie

  • E-Mail
  • Facebook
  • RSS
  • Twitter
  • YouTube