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betonprisma 114: Kreisläufe

Das Denken über den Lauf der Dinge ist nicht neu. Schon die Griechen philosophierten über die Prozessualität der Welt. „Alles fließt und nichts bleibt, es gibt nur ein ewiges Werden und Wandeln“, schrieb Platon. Der fortwährende Stoff- und Formwechsel wurde zur Metapher für das Prozessuale der Welt – das Sein nicht statisch, sondern als
ewiger Wandel gedacht.

Heute wissen wir, dass wir uns im Rahmen des Klima- und Ressourcenschutzes auf das Werden und Wandeln unserer irdischen Ressourcen neu besinnen müssen. Dies gilt auch und gerade für das Bauen. Materialien müssen in Zukunft weit mehr wieder- und weiterverwertet, wieder- und weiterverwendet werden. Hierfür notwendig sind neue, an den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft orientierte Ansätze beim Planen, Bauen und Nutzen von Gebäuden und Infrastrukturen.

Welche Potenziale bieten welche Kreisläufe mit welchen Materialien? Welche Auswirkungen haben Recycling und Downcycling, Re-Use und Further-Use, haben Cradle to Cradle und Urban Mining auf das Bauen und die Baukultur? Vor welchen Herausforderungen stehen Architektinnen und Architekten? Und was bedeutet das für das Bauen mit Beton?

betonprisma „Kreisläufe“ erscheint im Oktober 2022.

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