Haus im Haus

K3 Zentrum für Choreographie in Hamburg

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KonstruktionSchallschutzSichtbetonTreppen

Architekt

Schöning Spalt Architektur+Gestaltung, Hamburg

Bauherr

Kampnagel, Internationale Kulturfabrik GmbH , Hamburg

Projektbeteiligte

Westphal Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg (Statik); Helmut Peters Bauunternehmen GmbH (Bauausführung, Beton)

Jahr

2007

Ort

Hamburg, Jarrestraße 20

Beschreibung

Neu auf dem Gelände der Kampnagel Kulturfabrik in Hamburg ist das Zentrum für Choreographie in Halle "K3". Die mehr als 600 m² große und 12 m hohe Produktionshalle - ehemals für die Herstellung von Hafenkränen genutzt - nimmt nun zwei Tanzstudios, einen Seminarraum, eine Küche und Umkleiden auf. Der Umbau entstand nach Plänen der Hamburger Architekten Schöning Spalt. Sie stellten ein zweigeschossiges Studiohaus als freistehendes Haus im Haus in die Industriehalle. Das untere Geschoss verfügt über eine nutzbare Fläche von rund 100 m², das Geschoss darüber über etwas mehr als 120 m² und hat zudem einen 25 m² großen Balkon. Die Nebenräume sind U-förmig um das Studiohaus angeordnet, wie auch ein weiterer Raum, der für Seminare oder als kleineres Studio genutzt werden kann. Vorplätze vor den Studios lassen Aufenthaltszonen im "Außenraum" der Halle entstehen. Diese belassen die Architekten weitgehend unberührt, so dass sie als Industriedenkmal erhalten bleibt.

Beton

Für den Bau des unteren Studios wählten die Architekten eine Betonkonstruktion, in erster Linie aus Schallschutzgründen: Beide Studios sollten unabhängig voneinander für Proben genutzt werden können. Um Gewicht und Kosten zu sparen ist das obere Studio als Trockenbau ausgeführt. An den Kastenfenstern, die mit einer innen und einer außen wandbündigen Glasscheibe versehen sind, lassen sich die unterschiedlichen Konstruktion ablesen: zwischen den Scheiben sind im unteren Geschoss Betonstützen und im oberen Holzständer zu sehen.

Mit dem Haus im Haus Konzept betonen die neuen Elemente zwar ihre Eigenständigkeit, beziehen sich jedoch in ihrer Materialität auf die Industriehalle. Der verwendete Sichtbeton der Studios entwickelt sich aus der Betonsohle der Halle, scheint sie aber kaum zu berühren. Seitlich der Studiowand führt eine schwebend anmutende Treppe ins obere Geschoss, deren Blockstufen aus Beton scheinbar von nichts als Luft getragen werden.

Quelle:

Bildnachweis: Thies Rätzke, Hamburg, Pläne: Architekten

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