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MAGAZIN / REPORTAGEN

Liebe auf den ersten Guss: Entwürfe

Teil 4 der Reportage. An der Technischen Universität Braunschweig treffen in diesem Sommersemester ganz unterschiedliche Charaktere aufeinander. Der Grund ist eine Lehrveranstaltung des Insituts für Tragwerksentwurf, des Insitutes für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz. Und Alexa Lixfeld. Das bedeutet Architekten, Bauingenieure und eine Designerin werden in den nächsten Frühlings- und Sommermonaten zusammen mit den Studenten eine Menge Zeit verbringen. Cascademagazin.de begleitet das Projekt und berichtet über alle aktuellen Entwicklungen. Also besuchen Sie regelmäßig unsere Webseite oder abonnieren Sie unseren RSS-Feed.

 

 

Grundlagen - Zweck des Möbels!

Wer den dritten Teil gelesen hat, der weiß, dass sich die Studenten aktuell Fliesen gewidmet haben (wer es verpasst hat, darf gerne hier noch einmal genauer nachlesen). Nun geht es allerdings ans Eingemachte, denn Ziel des Seminars ist immerhin, ein voll funktionsfähiges und schönes Möbelstück herzustellen. Was es letztendlich wird, entscheiden die Gruppen selbst.

 

 

...aber vorher noch einmal:

Fliesen. Denn man erinnert sich, wie die Studenten zuletzt ihre Fliesen entworfen und in die Schalungen gegossen haben. Immerhin sind dort die Studenten zum ersten Mal richtig auf Tuchfühlung gegangen und die Frage, ob die Beziehung weiterhin so positiv verläuft, stand bis dahin im Raum. Doch trotz zum Teil zerbrochener Fliesen und manchmal rauhen Oberflächen ist die Stimmung insgesamt gut. Das erste Date verlief schön. Und auf das zweite freuen sich die Studenten auch schon - doch erst einmal müssen sie sich darauf vorbereiten.

 

 

 

Vorbereitungen auf das zweite Date

Angefangen wird erst einmal mit Skizzen. Scheinen diese ausgereift und durchdacht genug, bauen die Stundenten kleine Modelle nach.

 

 

 

Werden diese für tüchtig gehalten, soll es an die 1:1 Umsetzung gehen. Anders als beim klassischen Entwicklungsprozess eines Möbels steht hier nicht das Design, sondern zunächst einmal der Baustoff Beton im Vordergrund. Das bietet Komplikationen: Kann eine schwere Gartenliege aus Beton einfach verschoben werden? Immerhin könnte für den Endverbraucher ein fieser Sonnenbrand die Folge sein.

 

 

Am Ende entscheiden sich die meisten für ein Objekt für den Innenraum, schließlich finden die meisten Möbel im Haushalt ihren festen Platz und werden nur selten bewegt.

 

Je ausgetüftelter ein Objekt ist, desto mehr Schwierigkeiten stellen sich in den Weg. Funktionieren Schiebemechanismen? Ist die dünne Wand mit der Statik von Beton überhaupt vereinbar? Den Studenten stehen zu diesen Fragen die Experten vom Institut für Tragwerksentwurf zur Seite. Und trotz großer Euphorie, müssen die Entwickler auch mit Rückschlägen rechnen.

 

Nach intensiven Gesprächen mit den Experten geht es jetzt noch einmal in die Überarbeitung - und dann sollen die ersten Möbel fertig gestellt werden.