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MAGAZIN / INTERVIEWS

13 Fragen an Susanne Pätzold

Susanne Pätzold ist deutsche Schauspielerin und Komikerin. Als Ensemblemitglied von 'Switch Reloaded' hat sie zweimal den deutschen Comedypreis und einmal den deutschen Fernsehpreis gewonnen! Wir haben natürlich nicht nur nach Erfolgen, sondern auch nach peinlichen Bühnenmomenten, Lieblingsessen und anderen Dingen gefragt - 13 Fragen insgesamt, die sie anstandslos beantwortet hat!

 

1. Sie haben mit "3 Kölsch ein Schuß" Ihr eigenes Improvisationstheater gegründet. Worin besteht der Reiz der Improvisation und wie viel Mut gehört dazu?
Zwei gute Gründe für meine - nun schon 20 Jahre währende - Freude am Improvisationstheater sind meine beiden Kollegen Axel Strohmeyer und Franco Melis, mit denen ich unfassbar lustige Stunden verbracht habe – nicht nur im Bett.
Ich weiß nicht, ob zur Improvisation Mut gehört. Auf jeden Fall ist es hilfreich, wenn man keine Angst vor dem allabendlichen Premieren-Gefühl hat.

2. Was war Ihr peinlichster Bühnenmoment?

Ich erinnere mich an ein Impro-Spiel, das wir 1992 bei der 'Springmaus' ein einziges Mal ausprobiert haben. Ein Kollege musste bierernst eine Geschichte erzählen und mir kam die Aufgabe zu, die Zeit zu stoppen, bis das Publikum sich nicht mehr würde halten können vor Lachen. Leider ergab sich nicht die Notwendigkeit, die Uhr anzuhalten – es lachte nämlich überhaupt niemand!  Also wurde ich von einem versteinerten Publikum dabei beobachtet, wie ich unschlüssig und verzweifelt auf einen Wecker starrte – ein Erlebnis, dass meine Vorstellung von der Ewigkeit stark geprägt hat.

3. Wie reagieren die - im Rahmen von Switch und Switch reloaded- parodierten Personen auf Sie?
Andrea Kiewel habe ich beim Fernsehgarten mal in ihrer eigenen Live- Sendung parodiert. Sie kam anschließend sehr fröhlich quietschend aus der Kulisse und meinte sinngemäß, sie müsse mal ein ernstes Wörtchen mit ihrem Moderations-Coach reden. Auch sonst habe ich insgesamt nur von entspannten Reaktionen gehört.

4. In der zweiten Staffel von "Stars auf Eis" konnten Sie sich mit Ihrem Profi Partner Maurizio Margaglio im Finale gegen die Konkurrenz durchsetzen. Wie viel harte Arbeit steckte hinter diesem Erfolg?
Wir haben in diesen 3 Monaten fast täglich trainiert und ich fand das phantastisch. Diese Fokussierung auf ein Thema, das mir solche Freude macht, nämlich an Choreografien zu arbeiten, war für mich ein großer Spaß. Daraufhin habe ich dann auch das Bühnenprogramm entwickelt, in dem der Tanz eine große Rolle spielt.

5. Mit "Bis dass der Tanz uns scheidet" werden nicht nur Klischees aufgegriffen, sondern auch der konfliktbehaftete Unterschied zwischen Männern und Frauen verdeutlicht. Was ist Ihrer Meinung nach der signifikanteste Unterschied, der die Kommunikation zwischen den Geschlechtern das ein oder andere Mal behindert?
Ich habe die Frage nach dem entscheidenden Unterschied zwischen Männern und Frauen für mich noch nicht eindeutig geklärt. Ich bin ja in Köln aufgewachsen, der Stadt mit den sensibelsten und zartfühlendsten Männern der Welt. Wie könnte ich beispielsweise behaupten, Männer seien unsensibel – aber sie sind's doch, oder?

6. Haben Sie eine Lieblings-Sportart?
Ich tanze leidenschaftlich gerne.

7. Wodurch zeichnet sich ein perfekter Urlaub aus?
Für meinen Traum-Urlaub brauche ich Meer, Mann und Mädchen.

8. Wie sah Ihre erste Wohnung aus?
Meine erste Wohnung war klein und lag an einer vielbefahrenen Straße. Aber mein Freund und mein Vater haben mit damals einen unverhältnismäßig schönen Holzboden gelegt, und ich habe mich dort sauwohl gefühlt.

9. Gibt es für Sie "Einrichtungs-No Go’s"?
Nö. Jeder wie er mag.

10. Was wäre ein berufliches "Wunsch-Zukunftsprojekt" für Sie?
Wenn ich weiterhin meine Leidenschaften Schauspiel, Comedy, Tanz und Gesang verbinden kann, bin ich glücklich.

11. Was ist Ihr Lieblingsessen? Verraten Sie und das Rezept?

Schweinefilet in Parmaschinken mit Kartoffelgratin – aber nach dem Rezept müssen Sie meinen Mann fragen.

12. Was assoziieren Sie mit 'Beton'?
Als ich beim Schlittschuh-Training für "Stars auf Eis" einmal mit dem Kopf aufs Eis geschlagen bin, dachte ich: „So fühlt sich wahrscheinlich Beton an“.

13. Die Rock 'n' Roll-Abschlussfrage: Rolling Stones oder Beatles?
Ehrlich gesagt weder noch. Ich hatte als Kind wohl mal eine kurze Beatles-Phase, aber die Stones haben mich nie interessiert!

 

 

Foto: hb management