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MAGAZIN / INTERVIEWS

13 Fragen an Björn Bugri

Björn Bugri ist den meisten sicher aus der ZDF-Serie „Kripo Holstein – Mord und Meer“ bekannt. Der Schauspieler ist jedoch sehr vielseitig: Er studierte beispielsweise vor seiner Schauspiel-Karriere Orchestermusik mit dem Instrument Posaune an der Universität der Künste in Berlin, wo er auch lebt.

Nach einer privaten Schauspielausbildung ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten und so stand Bugri schon für bekannte deutsche Formate wie „SOKO Köln“, „SOKO Leipzig“, „Der Staatsanwalt“, „Der Kriminalist“ und vielen anderen vor der Kamera.

 

Mit „Kripo Holstein“ klärt Björn Bugri als Hannes Schulte – seines Zeichens Kriminalhauptkommissar und Hubschrauberpilot aus Berlin – mit Hilfe seiner norddeutschen Kollegen, jeden Mittwoch Abend Kriminalfälle im beschaulichen Ostholstein.

Am Mittwoch, den 27.11, wird das Finale der ersten Staffel ausgestrahlt. Wir freuen uns und sind schon gespannt auf weitere Folgen des Ermittlerteams in Holstein.

Dass das Multi-Talent dabei noch Zeit fand, unsere 13 Fragen zu beantworten, freut uns umso mehr!

 

1. Björn Bugri, die Dreharbeiten zu Kripo Holstein finden in Altenkrempe statt. Hat das Dorfleben Vorteile oder bevorzugen Sie immer die Großstadt? 
Die Dreharbeiten fanden ja dieses Jahr während unseres extrem schönen Sommers statt und wir haben ja nicht nur in Altenkrempe gedreht, sondern einen Großteil der gesamten Region Ostholsteins bespielt.
In dieser Zeit hatte ich ein sehr schönes Appartement am Meer.
Sehnsucht nach der Großstadt hatte ich diesen Sommer definitiv nicht...
Wenn unsere Serie die nächsten Jahre fortgesetzt wird, ergibt sich die ideale Mischung, denke ich. 50% Landleben, 50% Stadtleben....perfekt!


2. An welcher Pommesbude in Berlin kann man Sie nachts um 1 Uhr treffen - oder doch der gute, alte Döner?
Ganz klar: Curry 36 oder Kudamm 195!


3. Vor Ihrer Schauspielkarriere waren sie Musiker. Was hat der Beruf des Orchester-Posaunisten mit dem eines Schauspielers gemein? 
Rhythmus und Timing – das brauchst du in beiden Berufen.


4. Sie spielen oftmals eher den schrofferen Typen. Sind Sie auch privat für den ein oder anderen herben Witz zu haben, oder mögen Sie es doch lieber gemächlich und nett? 
Definitiv. Ich verkrafte auch gerne mal einen derberen Witz.
Gemächlich ist nicht so meins, gerne mal gemütlich – ja, aber nett?
Nee, nett nicht – ist ja der kleine Bruder von Scheiße...war das jetzt zu derb?


5. Ursprünglich kommen Sie aus Wiesbaden. Was hat Wiesbaden, was der Hauptstadt fehlt? 
Den Rheingau vor der Tür!


6. Sprechen Sie noch richtiges Hessisch? Wenn ja, bitten wir um einen Beweis!

„Ei, horschema, Frau Wirdinn! Mach Se uns nochemo zwa Dreggische! Un dezu e schee Ribbsche mit Kraut!“

 

Foto: gontarski.

 

7. Was ist ihr Lieblings-Gebäude/ -Kunstwerk aus Beton?
Das Pantheon in Rom.

 

8. Apropos Wohnen: Ein Loft im ehemaligen Industrie-Bau oder ein eigenes Haus?

In Berlin eine Loft-Wohnung. Würde ich an der Küste wohnen, wäre es aber definitiv ein Haus in Strand-Nähe.

 

9. Ganz ehrlich: Mittwoch Abend – gucken Sie selbst Kripo Holstein oder etwas anderes im Fernsehen?

Auf jeden Fall - wir haben uns ja diesen Sommer neu erfunden, sozusagen.

Und vor der Ausstrahlung hatte ich nur die Gelegenheit, die ersten zwei Folgen in der Rohfassung zu sehen - ohne Musik und Farbkorrekturen also.

Ich finde es wichtig auf dem Laufenden zu sein, deshalb schaue ich mir auch viele andere Formate an - ich bin ein großer Fan der skandinavischen Produktionen.

Während der Dreharbeiten war ich allerdings so gut wie „Fernsehfrei“ - war auch mal eine Erfahrung.

 

10. Als Schauspieler: Möchten Sie lieber in einem Hollywood-Blockbuster oder einem französischen Kunstfilm mitspielen? 
Kennen Sie die Geschichte von Klein Fritzchen und seinem Großvater?
Der Großvater möchte herausfinden, wie weit „der Kleine“ schon ist und Fritzchen darf auswählen zwischen einem Zwanzig-Mark-Schein und einem Fünf-Mark-Stück.
Fritzchen sagt gar nichts, sondern zeigt mit dem Finger erst auf die Münze und dann auf den Schein – und meint damit ganz bestimmt: Einwickeln!
Ich halte es da wie Klein Fritzchen: Das eine schließt das andere nicht aus.


11. Mehr als 30 Jahre Traumschiff – welchen Charakter würden Sie an Bord spielen?
Der Kapitänsposten ist ja jetzt wieder für die nächsten zwanzig, dreißig Jahre vergeben. Der Schiffsarzt wohl auch...schwierig...einmal im Jahr für ein,zwei Törns die Urlaubsvertretung für Sascha Hehn – das wär’s doch!

12. Wenn es beim Dreh zur Sache kommt, gehen Sie selbst aufs Ganze oder gibt es ein Stunt-Double? 
Habe bis jetzt immer alles selber gemacht – war aber bis jetzt auch noch nicht großen Extremsituationen ausgesetzt.
Alles, was geht und ich mir zutraue mache ich gerne selber, wenn es die Produktion zulässt.
Alleine Helikopter fliegen lassen die mich bis jetzt allerdings leider noch nicht...

13. Die Rolling Stones-/Beatles-Frage zum Abschluss: Als ehemaliger Musiker – Herbie Hancock oder Helene Fischer? 
Herbie Hancock! Mit Helene auf dem Sofa!

 

 

Bildquelle: presseportal.