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MAGAZIN / INTERVIEWS

13 Fragen an Bärbel Schäfer

Bärbel Schäfer ist Fernseh- und Radiomoderatorin. Sie hat eine Ausbildung zur Hotelfachfrau gemacht und anschließend Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte studiert - das klingt so vielseitig und vielversprechend - wir haben 13 Fragen gestellt!

 

1. Im Januar 2000 haben Sie erstmals durch die Sendung „Ihr seid wohl wahnsinnig“ geführt, in der sowohl die Kandidaten als auch die Moderatoren verschiedene Mutproben bestehen mussten. Wie wichtig ist Mut für den beruflichen sowie privaten Erfolg?
Eine gesunde Portion Mut gehört, neben der Kreativität, zum Unternehmertum mit Sicherheit dazu. Sich allerdings ohne Netz und doppelten Boden in die Selbständigkeit  zu stürzen, grenzt dann eher an Harakiri.

2. Zudem moderieren Sie die Sendung „Ich will zurück ins Leben“. Wie schätzen Sie die Nachhaltigkeit Ihrer Hilfe ein?

Lebenswille, die Wiederentdeckung des eigenen Optimismus und der Drang am aktiven Leben erneut teilzunehmen waren Teil des Formates, ein Fernsehteam kann einem Menschen immer nur für einen begrenzten Zeitraum begleiten, Anstöße geben, laufen müssen wir alle alleine.

3. Mittlerweile sind sie neben ihrer Tätigkeit im Fernsehen zudem als Radiomoderatorin mit ihrem eigenen Talk-Format beim Radiosender hr3 zu hören. Was macht für Sie den Reiz dieser beiden Medien aus? Und worin unterscheiden sie sich im Hinblick auf Ihre Arbeit?

Radio geht ins Ohr, ist nachhaltig und beständig. Menschen wechseln seltener ihre Radiostation, als den TV-Sender. Sonntags von 10.00-13.00Uhr live drei Stunden mit gesellschaftspolitischen Themen und prominenten Gästen wie Gentleman, Bela B. und Detlef Buck zu verbringen ist eine große Freude.

4. Wie kommt man nach einer Ausbildung zur Hotelfachfrau dazu, Theater- Film- und Fernsehwissenschaft sowie Germanistik und Kunstgeschichte zu studieren?
Erst die Pflicht, wenn man aus einer kaufmännisch orientierten Familie kommt, dann endlich den eigenen Neigungen folgen dürfen.

5. Sie engagieren sich karikativ bei UNICEF. Was hat Sie überzeugt im sozialen Bereich tätig zu werden?
Ich bin bei der Welthungerhilfe, und Trauerland aktiv, weil wir alle , neben unserem Alltag immer noch eine wenig Zeit und Kraft haben sollten anderen etwas abzugeben von unserer Energie.

6. Haben Sie Lebensrituale und haben sich diese mit Ihrer Konvertion zum Judentum verändert?
Nein.

7. Was macht für Sie ein Traumhaus zum Traumhaus? Haben Sie Ihres vielleicht schon?
Licht. Licht und die Wohnung muss hoch über den Dächer der Stadt liegen, ich mag nicht in einem freistehenden Haus leben.

8. Was macht für Sie 'Schönes Wohnen' aus?

Räume in denen sich meine Familie und ich „Zuhause“, geborgen fühlen . Ein langer Tisch zum Essen und diskutieren mit Freunden!

9. Auf welches Möbelstück würden Sie nie verzichten wollen?
Meinen langen Holzesstisch aus einem Kölner Brauhaus.

10. Haben Sie ein Lieblings-Urlaubsland?

Ich liebe Reisen in die USA

11. Hotelfachfrau, Fernseh- und Radiomoderatorin, Buchautorin und Produzentin – was kommt als nächstes?
Ich lass mich mal überraschen, das Leben ist ja noch nicht zuende!
Als Produzentin und Hotelkauffrau bin ich ja nun auch nicht mehr tätig.

12. 3 Worte, die Ihnen spontan zu Beton einfallen:
Schön in Verbindung mit Holz, Grass und ich denke dabei an Museen!

13. Die Rock n Roll Abschlussfrage: Paul Cézanne oder Édouard Manet?
Manet

 

Foto: Hessischer Rundfunk