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REDAKTIONSBLOG | 15.12.2015 VON Franziska Schöning | 0 Kommentare

13 Fragen an Tine Wittler

13 Fragen an Tine Wittler

Foto: Axel Kirchhof

 

Tine Wittler ist wohl die bekannteste Wohn- und Einrichtungsexpertin der deutschen Fernsehlandschaft. Aber sie hat viele Talente. Für uns hat sie sich Zeit genommen und 13 Fragen beantwortet.

 

13 Fragen an Tine Wittler


Wie wohnen Sie und warum?
Eher zurückgezogen, fast im Wald am Stadtrand Hamburgs – als Ausgleich zum Gastronomen -­ und Künstlerinnendasein in der Stadt und auf Tournee.


Sind Sie eher Stadt-­‐ oder Landmensch?
Ich mag & brauche beides: das Quirlige der Stadt, den Rückzug auf das Land.


Was ist Ihr Lieblingsgegenstand in Ihrer Wohnung?
Klarer Fall: das Bett!


Wir haben dieses Jahr eine Reportagereihe über die vielen Vorteile gemacht, die ein Haus mit Keller besitzt – Sie als Wohnexpertin haben schon eine Menge Keller gesehen. Was waren Ihre skurrilsten Keller-­‐ Erlebnisse?

Skurrile Kellererlebnisse habe ich keine zu bieten, aber ich stimme Ihnen zu: Keller sind unschlagbar, was Stauraum und Funktionalität betrifft! Und wirklich gut sortiert ist jemand, der auch Keller und Garage im Griff hat. Ich könnte da auch mal wieder aufräumen.

 

Bei wem würden Sie am liebsten mal in die Wohnung gucken?
Ach, da gibt es niemand Bestimmten. Durch meine „WOHNINARE“ in Hamburg, bei denen man sich für den Einsatz in den eigenen 4 Wänden inspirieren lassen kann, bekomme ich ganz automatisch noch immer viele Einblicke in Deutschlands Wohnzimmer.


Sie waren im Laufe Ihres Studiums und im Rahmen Ihrer Arbeit viel in Deutschland und der Welt unterwegs. Wo gibt es die besten Pommes?
Mit Pommes kenne ich mich nicht aus, die esse ich selten. Aber ich weiß, dass es die beste Cørrywurst Hamburgs bei mir in der café parallelwe.lt bar gibt. Sie wird im Glas serviert. Im Glas! Das muss man sich mal vorstellen! Blasphemie! Darüber hat sich sogar SPIEGEL online echauffiert. Seitdem ist die Cørrywurst im Glas unser absoluter Kultseller.


Sie haben bereits über zehn Bücher geschrieben; Ratgeber, Romane, Reiseberichte. Worüber wollen Sie noch unbedingt schreiben?
Ich bin der Alptraum jedes Marketingmenschen, weil ich so oft die Genres wechsele. Mein jüngstes Oeuvre ist der Gedichtband

„LOKALRUNDE – Tresenlyrik, schlückchenweise“ – Cocktailrezepte von „Wirtin Wittlerin“ inklusive. Was als nächstes kommt? Schauen wir mal!


Als Wirtin stehen natürlich die Wünsche Ihrer Gäste an erster Stelle. Aber was trinken Sie am liebsten?
Ganz klar: Gin Tonic. Wie Queen Mum. Das konserviert.

 

Seit neuestem touren Sie mit Ihrem Chansonabend „LOKALRUNDE“ durch
Deutschland. Singen Sie lieber im Auto, unter der Dusche oder vor Publikum?
Das eine geht nicht ohne das andere! Unter der Dusche und im Auto wird geübt, vor Publikum performt.

 

Sie setzen sich aktiv für Körpervielfalt und -­‐akzeptanz in der Gesellschaft und den Medien ein. Hilft das Internet Ihrer Meinung nach Menschen, sich so zu akzeptieren, wie sie sind, oder ist es eher hinderlich?

Ganz klar: sowohl als auch. Entscheidend ist nicht das Medium selbst, sondern der Umgang damit. Darüber versuche ich mit meiner Bewegung „ReBelles“ aufzuklären.


Sie sind unheimlich vielseitig. Gastronomie, Mode, Bücher, Filme, Chansons -­‐ was macht Ihnen am meisten Spaß?

Wichtig ist, kreativ sein und Neues schaffen zu können. Das Genre ist dabei weniger entscheidend. Meine Neugier treibt mich immer wieder in neue Formen des kreativen Schaffens, ich liebe es zu lernen und neue Formen des Ausdrucks zu entdecken. Und ich hoffe, dass dies noch lange so bleibt.


Wir sind bekennende Betonliebhaber und als "Magazin der erfreulichen Dinge" berichten wir immer wieder über ungewöhnliche Objekte aus Beton, die zeigen, dass dieser Baustoff Gestaltungsmöglichkeiten keine Grenzen setzt -­‐ von Architektur über die iPhone Ladestationen bis hin zur Espressomaschine aus Beton. Wenn Sie alles mögliche aus Beton erschaffen könnten, was wäre es?
Wirklich interessant wäre mal ein Beton-Boxsack.


Zu guter Letzt die Beatles-­‐/Stones-­‐Frage: Dänemark oder Mauretanien?
Alles zu seiner Zeit.