beton.orgKontaktImpressumDatenschutz

 


powered by

 

 

14.12.2015 VON Franziska Schöning | 0 Kommentare

Für Beton ist immer Zeit

Für Beton ist immer Zeit

Dem Glücklichen schlägt jetzt doch eine Stunde - nämlich mit den handgegossenen Betonuhren von Clocroc. Jede der Uhren ist ein Unikat, das mit einem Schwarzwälder Uhwerk ausgestattet wird. Nur das Design ist zeitlos. Die Modelle lassen sich individuell mit optional erhältlichen farbigen und wiederablösbaren Ziffernlättern ausstatten. Durch die speziell entwickelten Gussformen sind die Clocroc-Uhren schön anzusehen UND liegen angenehm in der Hand. Falls Sie eine der Uhren für Ihr Büro möchten, ist es außerdem möglich, Ihr Firmenlogo auf das Zifferblatt drucken zu lassen.

 

 

Foto: Clocroc

11.12.2015 VON Franziska Schöning | 0 Kommentare

Billardspielen im Park

Billardspielen im Park

Wer Billard mag, wird Beton lieben. Zumindest diesen Billardtisch aus Beton, den der französische Architekt Gwendal Le Bihan entworfen hat. Der Tisch sähe zwar auch im heimischen Wohnzimmer beneidenswert gut aus, wurde aber explizit für draußen entworfen. Er ist wetterfest, stabil und von minimalistischer, zeitloser Eleganz. Der urbane Billardtisch entspricht dem Zeitgeist; denn das Billardspiel findet nach wie vor immer mehr begeisterte Anhänger, die so auch zufällig zueinander finden können.

 

Foto: Gwendal Le Bihan

09.12.2015 VON Franziska Schöning | 0 Kommentare

Projekt Seeperlen: Bauwunder auf Beton

Projekt Seeperlen: Bauwunder auf Beton

Viele Menschen träumen von einem Haus am Wasser. Aber warum halbe Sachen machen? Hausboote und Holzpfahlhäuser sind eine Möglichkeit, diesen Wohntraum zu verwirklichen. Bald gibt es allerdings auch die Option in einem Massivhaus wenige Zentimeter über dem Wasserspiegel zu wohnen. Die Firma Ideal-Heim-Bau wurde mit der Fertigung elf solcher Häuser beauftragt, die bald im Binnenhafen von Harlesiel stehen sollen. Dieses Bauvorhaben ist bisher deutschlandweit einmalig.

Die fertigen Häuser haben eine Grundfläche von 80 Quadratmetern und bieten den zukünftigen Bewohnern eine Wohnfläche von 130 bis 150 Quadratmetern. Sie ruhen auf einem Plateau aus Betonplatten, die von acht Pfählen gestützt werden. Diese Pfähle sind eine wohldurchdachte Kombination aus Stahl und Beton und bieten den Massivhäusern den nötigen Halt. Durch die gute Wohnlage und die Einzigartikeit der Bauweise sind die Preise natürlich verhältnismäßig hoch, aber wenn das Projekt Erfolg hat, ist es nicht unwahrscheinlich, dass es schon bald viele Seeperlen in den Binnenhäfen der Welt geben wird.

 

 

 

Foto: Autartec

 

London ist zwar eine der teuersten Städte Europas, aber die Metropole bietet auch erfreuliche Freizeitangebote für kleines Geld. Dazu gehören beispielsweise die Londoner Museen, deren Eintritt oftmals frei ist. Vor allem an trüben Herbsttagen zieht es viele Besucher dorthin. Das British Museum ist eines dieser Museen und noch dazu eines der kulturell bedeutendsten der Welt.

 

 

Ein Besuch reicht eigentlich nicht
Man sollte allerdings viel Zeit mitbringen, denn die Sammlung des Museums ist extrem umfangreich. Auf drei Stockwerken werden Artefakte aus aller Welt und etwa zwanzig kunsthistorischen Epochen versammelt; das erschwert natürlich die Entscheidung, wo man am besten beginnen sollte. Noch schwieriger wird es natürlich, wenn man sich für alle der vorgestellten Kunstepochen begeistern kann.

 

 

Die Ausstellung spannt den Bogen vom alten Ägypten über Assyrien, Mesopotamien, das antike Griechenland und die Kulturschätze Afrikas bis nach Nordamerika und Mexiko sowie die asiatischen Länder und Epochen: China, Japan, Korea. Auch der Geschichte Europas vom Mittelalter bis zur Gegenwart wird Raum und Gelegenheit zur Entfaltung geboten.

 

 

Entstehen konnte das Museum nur dank des großzügigen Geschenks, das der Wissenschaftler und Mediziner Hans Sloane dem Staat 1753 machte; nämlich seine komplette Kunst- und Literatursammlung. Diese wuchs bis heute auf über 350.000 Bücher und unzählige kostbare Artefakte an. Ein Besuch reicht eigentlich gar nicht, um das alles gebührend zu würdigen.

 

 

16.000 Tonnen Beton
Das Gebäude selbst ist mindestens genauso sehenswert wie die Ausstellungen. Es wurde 1823 von Robert Smirke im neoklassischen Baustil designt und 1852 fertiggestellt. Dieser neoklassische Stil ahmt den klassisch griechischen Baustil nach und findet immer wieder Verwendung in Teilen des Gebäudes; zum Beispiel im Giebel und den Säulen des Südeingangs.

 

 

Die Bautechnik, die 1852 verwendete wurde, war damals auf dem neuesten Stand: Das Gerüst, das aus Gusseisen und Londoner Naturstein besteht und mit Braunsandstein ummantelt wurde, ruht auf einem Fundament aus etwa 16.000 Tonnen Beton. Bis heute gewährleistet dieser die Stabilität des Gebäudes und begünstigt ein
gleichmäßiges Temperaturlevel im Inneren, das sowohl für die Besucher als auch für die Artefakte einen angenehmen Aufenthalt ermöglicht.

 

 

Das architektonische Highlight ist mit Sicherheit der Innenhof des Gebäudes, der mit seinen beeindruckenden 7100 Quadratmetern der größte überdachte öffentliche Platz Europas ist.

 

 

Beim nächsten Besuch in London sollte das British Museum also unbedingt auf dem Programm stehen. Es liegt im Herzen Londons und ist auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ausgezeichnet zu erreichen.

 

 

 

Fotos: Cascade

 

03.12.2015 VON Franziska Schöning | 0 Kommentare

Carbonbeton ist die Zukunft

 

Sand ist kostbarer, als wir denken. Zumindest als Baumaterial. Und weil der nicht unbegrenzt verfügbar ist, gibt es jetzt eine Alternative aus Leipzig. Etwa 50 sächsische Unternehmen beteiligen sich an der Initiative, die Carbonbeton als nachhaltige Alternative für Stahlbeton erforscht. "C3 - Carbon Concrete Composite" heißt sie und wurde jüngst mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis für FOrschung ausgezeichnet.

Carbonbeton bietet einen vielversprechenden Ansatz:

Einfacher und energiesparender in Herstellung und Transport, weniger reparaturbedürftig, formbarer, stabiler und recycelbarer.

Da Carbon nicht rosten kann, wird die benötigte Betonschicht bei Gebäuden in Zukunft dünner sein. Auch das wirkt sich positiv auf den Ressourcenverbrauch und die architektonische Flexibilität aus, denn mit schlanken Bauteilen gibt es noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

Die Zukunft kann also kommen!

30.11.2015 VON Franziska Schöning | 0 Kommentare

Schöne graue Zellen

Schöne graue Zellen

Wir sind nicht die einzigen, die Design und Beton im Kopf haben. Die Stilschöpfer von Lyon-Beton haben sich ebenfalls ihre Gedanken gemacht. Dazu braucht man natürlich ein Gehirn und Hirn kann man nie genug haben. Umso schöner, wenn man es auch dazu benutzen kann, seine Lieblingsbücher festzuhalten - im wörtlichen Sinne. Die Buchstützen aus Beton sind den beiden Gehirnhälften sehr realistisch nachempfunden und ein raffinierter Hingucker für jedes Bücherregal. Schon für 50 Euro kann man "BRAIN" bestellen und zeigen, was man im Kopf hat.

 

Foto und Shop: Lyon-Beton (Aurelie Rolland)

27.11.2015 VON Franziska Schöning | 0 Kommentare

Der Bus kommt nicht

Der Bus kommt nicht

Hier fährt schon lange nichts mehr, aber Kunst ist glücklicherweise nicht an Erreichbarkeit gebunden. Der Fotograf Christopher Herwig hat verlassene Bushaltestellen der ehemaligen Sowjetunion fotografiert und ein Buch daraus gemacht. 12 Jahre und 30.000 Kilometer hat es gebraucht, um auf 192 Seiten den magisch-sozialistischen Realismus der verwaisten Haltestellen einzufangen. Architektur ist immer auch Möglichkeit zur Selbstverwirklichung. Herwig hält diese Selbstverwirklichung fest, die die Wirklichkeit dokumentiert und bereichert. Auf den Fotos sieht man Bushäuschen aus Blech oder Beton; bunt und monochrom. Menschen sind selten zu sehen. Der Fokus liegt auf der Architektur, die sich in ihre Umgebung fügt, ohne darin unterzugehen.  Die erste Auflage ist bereits vergriffen, die nächste wird gerade gedruckt.

 

Foto und Buch: herwigphoto.com