08.08.2017

Wohnen in Leichtbeton

Einfamilienhaus mit Wohnkomfort

Beim Bau des eigenen Hauses legte Thomas Bechtle besonderen Wert auf klare Ästhetik, individuelle Funktionalität und ausgezeichneten Wohnkomfort. Deswegen entschied sich der Heilbronner Architekt für die monolithische Bauweise mit Liapor-Leichtbeton – zumal sich damit alle Vorgaben auch am wirtschaftlichsten erfüllen ließen.

Schüttungslagen und Porositäten verleihen den Sichtbetonwänden 
zusätzliche Struktur und Lebendigkeit.

Seit 1970 entwickelt und errichtet die Heilbronner Optimal-Wohnbau GmbH & Co. KG unter der Leitung von Fritz und Thomas Bechtle ebenso moderne wie hochwertige Wohnbauten, die wie das patentierte Pick-up-Haus anspruchsvolles Wohnen auch auf engem Raum ermöglichen. Klar, dass auch beim Bau des eigenen Wohngebäudes nördlich von Heilbronn ein Höchstmaß an Qualität, Funktionalität und Ästhetik im Vordergrund stand. „Das Gebäude sollte sich durch besondere Klarheit, Einfachheit und ein individuell passendes Raumkonzept auszeichnen, sich aber auch in die gegebene Hanglage perfekt einpassen“, erklärt Thomas Bechtle. „Das Ergebnis ist ein L-förmiger Baukörper, der zur Straße hin eingeschossig und geschlossen erscheint. Im rückwärtigen, zweigeschossigen Teil dagegen öffnen sich die verschiedenen Wohn- und Lebensbereiche zum Garten und zum Neckartal hin.“

Überzeugende Multifunktionalität

Dass sich der Architekt beim eigenen Haus für Leichtbeton entschied, hat viele gute Gründe: „Leichtbeton ist für mich ein schöner und ehrlicher Baustoff, der sich perfekt für das monolithische, einschalige Bauen eignet“, so Thomas Bechtle. „Damit ließ sich auch die erforderliche Wärmedämmung und Energieeffizienz des Hauses gemäß EnEV 2009 ohne zusätzliche Wärmedämmung optimal umsetzen. Dazu kommen die hohe Wärmespeicherungsfähigkeit des Leichtbetons und ein ausgezeichneter Schallschutz im ganzen Haus – und nicht zuletzt auch ein sehr angenehmes, ausgeglichenes Wohnraumklima.“ Diese besonderen Eigenschaften basieren auf den im Baustoff enthaltenen Liapor-Blähtonkugeln, die im Inneren eine gleichmäßige, feine Porenstruktur und eine mäßig raue, geschlossene Oberfläche besitzen.

Gebäudehülle in 50  Zentimetern Stärke

„Natürlich ist beim monolithischen Bauen in Sichtbetonqualität der Planungsaufwand im Vorfeld höher, insbesondere was Haustechnik und Elektrik angeht“, meint Thomas Bechtle. „Später geht jedoch der Hausbau umso schneller voran und mit Abschluss des Rohbaus steht das Haus bereits zu gut 70 Prozent.“ So war es auch vor Ort, als nach rund sechsmonatiger Bauzeit im März 2016 der Rohbau fertiggestellt war. Die gesamte Gebäudehülle wurde aus einem Leichtbeton LC 20/22 D1.4 mit F4,5 und K 0-2 in 50 Zentimetern Stärke errichtet. Auch Teile der Geschossdecken zwischen erstem und zweitem Stock bestehen aus Leichtbeton – ebenso wie die markante Auskragung über dem Erdgeschoss, die damit auch die erforderliche Wärmedämmung des darüberliegenden Raums gewährleistet. Die restlichen Deckenflächen wurden aus Normbeton gefertigt. Die Rezeptur für den Leichtbeton entwickelte Liapor in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn und der TBH Transportbetonwerke Heilbronn GmbH & Co. KG in Heilbronn, die auch den Beton lieferte. Die Bauausführung übernahm die Züblin-AG-Niederlassung Heilbronn.

Reizvolle Oberflächenästhetik

Sämtliche Außen- und Innenflächen wurden in Sichtbetonoptik ausgeführt. Zum Einsatz kam dabei eine herkömmliche Standardrahmenschalung. „Aus der Entfernung wirken die Sichtbetonflächen sehr ruhig und gleichmäßig“, so Thomas Bechtle. „Im Detail sind jedoch unterschiedliche Schüttungslagen und Porositäten zu sehen, die allen Flächen eine besonders reizvolle Struktur und Lebendigkeit verleihen.“ Auch die Stoßfugen der Rahmenschalung stören diesen Gesamteindruck nicht. Die Außenflächen wurden abschließend noch hydrophobiert. Die Innenwände und Decken erscheinen so, wie sie nach dem Ausschalen sichtbar wurden.

Im September 2016 erfolgte der Einzug der Bauherrenfamilie ins neue Heim, das sich seitdem bestens bewährt hat – unter wohn- und nutzungstechnischen, aber auch unter finanziellen Gesichtspunkten. „In Kombination mit der schlichten Gebäudegeometrie und der verwendeten Standardschalung war das Bauen mit Liapor-Leichtbeton die wirtschaftlichste Art und Weise, das Objekt wie gewünscht als monolithischen Baukörper in Sichtbeton mit seiner Vielzahl an zusätzlichen bauphysikalischen Vorteilen umzusetzen“, so das Fazit des Architekten.

Quelle: Liapor GmbH & Co. KG, Fotos: Liapor / Udo Schönewald

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