12.07.2016

Wohnbebauung Lindenpalais in Köln-Marienburg

Freiraum mit Understatement

Beim exklusiven Wohnbau-Projekt „Lindenpalais“ in Köln-Marienburg hält das Betonsteinpflaster „Cubus“ von METTEN Stein+Design die Balance zwischen prachtvoller Villenarchitektur und moderner Urbanität. Die Kölner Landschaftsarchitekten club L94 setzten das Produkt mit seiner geradlinigen und schnörkellosen Architekturbeton-Oberfläche einheitlich bei allen Freiflächen zwischen dem Neubauensemble ein.  

Es gibt so manche Villenlage in Köln, aber es gibt nur ein Villenviertel: Marienburg im Süden der Stadt zwischen Rheinuferstraße und Bonner Straße gilt als eine der edelsten Kölner Wohnlagen. Stilvoll, aber nicht aufgesetzt. Urban, aber ein bisschen zurückgezogen. Das ist die besondere Mischung, die Marienburg seit den Anfängen der grünen Villenkolonie vor gut 150 Jahren prägt. Bis heute gehört der Stadtteil zu den weitgehend intakten Gebieten mit repräsentativen Einzelhäusern und herrschaftlichen Wohnsitzen in Deutschland.

In diesem traditionsreichen Villenviertel befindet sich das Wohnungsbauensemble „Lindenpalais“. In direkter Nachbarschaft zur ehemaligen, wieder aufgebauten Villa Langen und umgeben von altem Baumbestand realisierte die CPG Projektentwicklung aus Münster zusammen mit den Kölner Architekten kister scheithauer gross auf dem rund 13.000 Quadratmeter großen ehemaligen Areal des Deutschen Städtetages acht großzügige Stadtvillen: Drei- und viergeschossig fügen sie sich harmonisch in die Umgebung ein. Gelungen ist dies durch die klassische Formensprache und die detailverliebte Qualität der Gebäude- und Grundstücksgestaltung. Helle Putzfassaden in zwei changierenden Farbtönen und ausstellbare Holzläden gliedern auf anspruchsvolle Weise die Häuserfassaden. Großzügige Balkone und Terrassen sowie geschosshohe Fensterelemente verbinden die Innenräume fließend mit dem parkähnlichen Außenbereich. 

Freiräume mit hoher Aufenthaltsqualität

Kennzeichnend für das Konzept „Wohnen im Park“ ist die harmonische Einbettung der Gebäude und der neu geschaffenen Wege- und Aufenthaltsflächen in die vorhandene Parklandschaft. In Zusammenarbeit mit dem Kölner Büro club L94 Landschaftsarchitekten entstand ein Entwurf, der die umgebenden Freiflächen auf den besonderen Charakter der klassizistischen Gebäudearchitektur sowie den Park abstimmte. Wichtige Zielsetzung dabei war, dass die Freiräume einen ruhigen Rahmen für die Gebäudearchitektur bilden. Im Norden öffnet sich eine großzügige, von dichtem Baumbestand überstandene Platzfläche aus wassergebundener Wegedecke, die über eine Stufenanlage mit integrierten Pflanzbeeten zu erreichen ist. Der Platz ist seitlich durch Heckenelemente und Stützwände eingefasst und bietet mit einem langen, nach Süden ausgerichteten Sitzobjekt sowie mehreren Spielobjekten für Kinder hohe Aufenthaltsqualität. Neben den gemeinsam genutzten Flächen, die den Anwohnern als Treffpunkt und zum Verweilen dienen, verfügen die Erdgeschoss-Wohnungen über individuelle Terrassenbereiche, die durch wiederkehrende Gestaltungselemente wie Hecken, Pflanzgefäße und Gräserstreifen abgegrenzt sind.

Betonsteinpflaster als verbindendes Gestaltungselement

Neben der Bepflanzung sowie den ergänzenden Sitz- und Spielobjekten aus Beton und Stahl stellen rund 2.100 Quadratmeter Betonsteinpflaster von METTEN Stein+Design prägende Elemente der neu angelegten Freiräume dar. Einheitlich setzten die Landschaftsarchitekten vom Kölner Büro club L94  das Produkt Cubus in Anthrazit ein. Es ist ein Stein für Puristen, der durch seine unaufdringliche Qualität überzeugt. Klar, geradlinig und schnörkellos setzen die Pflastersteine mit ihrer stark verdichteten, homogenen Architekturbeton-Oberfläche einen schlichten Gegenpol zu der prachtvollen Villenarchitektur und schaffen eine moderne Urbanität. „Uns war wichtig, dass alle Außenflächen möglichst homogen wirken und einen ruhigen, harmonisch verbindenden Charakter zwischen umgebender Architektur und gewachsener Parkstruktur erzeugen“, erklärt Landschaftsarchitekt Frank Flor vom Büro club L94.

Das großzügige Entrée lädt mit seinen Grün- und Freiflächen zum Verweilen ein. Die Betonsteine, die sich durch eine  sehr ebene Oberfläche  und homogene Farbgebung auszeichnen, tragen zur Aufenthaltsqualität bei und unterstreichen den Verbindungsgedanken. Die Steine im Format 60x40 Zentimeter bilden die größere Platzfläche, führen als Wegeverbindung zu den einzelnen Gebäuden und umrahmen die verschiedenen Vegetationsflächen. Darüber hinaus finden sie sich als verbindendes Element auf den Terrassen der Erdgeschoss-Wohnungen wieder. Als Großformate mit entsprechend geringem Fugenanteil sorgen sie für einen hohen Gehkomfort. In den für Feuerwehr und Möbelwagen temporär befahrbaren Bereichen kamen 12 Zentimeter starke Pflastersteine zum Einsatz, die den Belastungen Rechnung tragen. In den ausschließlich begehbaren Bereichen (z. B. bei den Terrassenflächen) wurde die 8 Zentimeter starke Produktvariante verlegt. Die anthrazitfarbene Steinoberfläche von „Cubus“ weist eine hohe Farbbeständigkeit auf und ist zudem frost- und tausalzbeständig, was den Bodenplatten auch in den stark beanspruchten öffentlichen Bereichen lange einen guten Aussehens- und Funktionserhalt sichert.  

Quelle Bilder und Text: METTEN Stein+Design, Overath

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