10.06.2013

Vorbild Sonne: Strahlungswärme aus der Decke

Green-Code-Klimadecke: Temperaturen zum Wohlfühlen mit geringerem Energieeinsatz

Die Green-Code-Klimadecke besteht aus Stahlbeton-Fertigteilen für Geschossdecken mit integrierten Heiz- und Kühlregistern.  Foto: Hermann Rudolph Baustoffwerk GmbH

Als innovative, kostengünstige und energieeffiziente Methode zum Kühlen und Erwärmen von Gebäuden gewinnt die Klimadecke, eine systematische Weiterentwicklung der Filigrandecke, zunehmend an Bedeutung. Die Green-Code-Klimadecke ist ein energiesparendes Heiz- und Kühlsystem, einsetzbar für alle Gebäudetypen: In der Deckenplatte wird werkseitig ein Klimaregister oberflächennah eingelegt. Durch das physikalische Zusammenspiel von Strahlungswärme und Gebäude wird der Heizwärmebedarf verringert und die Behaglichkeit erhöht.

Das Einsatzspektrum der Green-Code-Klimadecke ist beeindruckend: Heizleistungen können über 80 W/m² betragen, als Kühlleistung sind 70 W/m² realisierbar. „Ein zusätzliches Heizsystem – wie Fußbodenheizung oder Heizkörper – ist nicht erforderlich“, erläutert Hermann Rudolph, Geschäftsführer der Hermann Rudolph Baustoffwerk GmbH: „Die Reaktionszeit der Klimadecke ist gegenüber herkömmlichen Heizsystemen sehr flink. Nach weniger als einer Stunde ist die volle Leistung erreicht – bei Heiz- wie auch im Kühlbedarf. Und natürlich kann jeder Raum individuell geregelt werden.“

Wohlige Wärme und kühler Kopf
Die Wärme, die die Klimadecke abstrahlt, kommt von oben, genauso wie draußen bei der Sonne, von der jeder die wohltuende Wirkung von Wärmestrahlen kennt. Die Raumluft wird indirekt über die warmen Oberflächen erwärmt und nicht direkt wie bei herkömmlichen Heizkörpern. Weil die Deckentemperatur mit ca. 25 °C bis 28 °C immer niedriger ist als die Körpertemperatur, bleibt überraschenderweise auch der Kopf immer kühl. Und den kann man getrost zum Rechnen nutzen: Durch die angenehme Wärmeverteilung kann die Raumtemperatur nämlich um 2 °C bis 3 °C verringert werden, ohne dass der Wohlfühleffekt und die Behaglichkeit darunter leiden. Deshalb gehen die Experten bei der Klimadecke im Durchschnitt von einer Energieeinsparung von mehr als 10 % aus. Die Möglichkeit, die gesamte Deckenfläche zu aktivieren, ist im Rahmen des Klimakonzepts ein wichtiger Vorteil.

Für den Rohbauunternehmer macht es übrigens keinen Unterschied, ob er eine Filigran- oder eine Klimadecke verlegt, die Arbeitsabläufe sind für ihn identisch. Die Klimadecke wird als Rippenplattendecke in einer Breite bis zu 3 m angeboten.

Gute Argumente für die Klimadecke
Weniger Energieeinsatz - Hohe Heizleistung bei niedrigen Vorlauftemperaturen (ca. 28 °C bis 35°C). Durchschnittliche Energieeinsparung bei mehr als 10 %.
Nachhaltig im System - Beim Einsatz nachhaltiger Systeme sind Flächenheiz- und Kühlsysteme alternativlos vor allem hinsichtlich der CO2-Emissionen.
Wohlfühl-Temperaturen - Ob wohlige Wärme oder angenehme Kühle, Strahlungswellen bringen beides gleichmäßig und wohngesund in jeden Winkel des Raums

Weiterentwicklung: Die Audiothermdecke
Weitere Deckeninnovationen sorgen dafür, dass neben dem Raumklima, auch die Akustik stimmt: Rudolph Audiotherm-Decken besitzen hocheffektive Reapor®-Schallabsorberstreifen, mit denen eine optimale Schallabsorption im Raum erzielt wird. Die Unterseite der Klimadecke muss bauseits lediglich tapeziert oder bei geringen optischen Anforderungen mit einem Farbanstrich versehen werden. Eine aufwendige Spachtelung mittels Akustikputz kann entfallen. Keine Heizkörper, kein Akustiksystem schränken Formqualität und Funktionalität ein.

www.rudolph-baustoffwerk.de

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