02.07.2021

solid UNIT Mitgliederversammlung

„Bauen ist nicht das Problem, bauen ist die Lösung“

Mit den Worten „Bauen ist nicht das Problem, bauen ist die Lösung für Klima- und Umweltschutz“, eröffnete Thomas Möller, Vorstandsvorsitzender von solid UNIT und Hauptgeschäftsführer der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, am 11. Juni 2021 die solid UNIT Mitgliederversammlung in Ostfildern. Er zitierte damit Chris Kühn, baupolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen. Laut Thomas Möller entspricht dessen Aussage genau der Einstellung und Zielsetzung von solid UNIT: „Durch nachhaltigeres Ressourcenmanagement und einen verstärkten Einsatz innovativer mineralischer Baustoffe lässt sich eine enorme Hebelwirkung zu Gunsten des Klimaschutzes erzielen. Dies möchten wir aufzeigen. Hier können unsere Netzwerk-Teams konkrete Lösungsansätze präsentieren.“

Um die Versorgung der Bauwirtschaft mit Rohstoffen künftig besser zu sichern, forderte Peter Röhm, Präsident des Industrieverbandes Steine und Erden Baden-Württemberg, in seiner Begrüßungsrede allerdings die schnellstmögliche Umsetzung eines landesweiten Rohstoffkonzeptes sowie die vom Bund vorgesehene Mantelverordnung für die Verwertung von gebrauchten mineralischen Rohstoffen.

Markus Böll, Präsident der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, betonte in seiner Begrüßung ebenfalls die Bedeutung einer verstärkten Fokussierung auf regional verfügbare Rohstoffe: „An erster Stelle steht dabei die Weiterentwicklung recycelter Baustoffe. Aber auch heimische Steinbrüche, Kiesgruben, Gipsvorkommen, Stahl- und Zementwerke machen uns unabhängig vom Weltmarkt und leisten ihren Beitrag zur Klimaschonung. Die Innovationen im Massivbau zeigen uns dabei den Weg in die Zukunft.“

Susanne Bay, baupolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, lobte in ihrem Grußwort explizit den lösungsorientierten Ansatz von solid UNIT und verwies darauf, dass zentrale solid UNIT Forderungen in den Koalitionsvertrag eingeflossen sind: „Wir unterstützen weiterhin die Weiterentwicklung und Verbreitung eines innovativen Leicht-, Hybrid- und Massivbaus. Für die bevorstehende Transformation brauchen wir starke Partner und setzen auf innovative Wirtschaft. Sie sind ein Teil davon.“

Trotz der Corona-Einschränkungen war das Innovationsnetzwerk solid UNIT im vergangenen Jahr sehr aktiv, wie Vorstandsvorsitzender Thomas Möller, Netzwerk-Manager Alexander Rother sowie die Sprecher der solid UNIT Netzwerk-Teams Dr. Ulrich Lotz (Nachhaltigkeit, Klimaschutz, CO2-Einsparung), Thomas Beißwenger (Rohstoffgewinnung, Kreislaufwirtschaft und Recycling) und Wiebke Zuschlag (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) berichteten. Seit April gibt es ein neues solid UNIT Web-Seminarangebot, das aktuelle Nachhaltigkeits-Themen aufgreift und Innovationen im Bereich der mineralischen Baustoffe vorstellt. Ab Herbst ist ein solid UNIT Podcast geplant. Vor wenigen Wochen wurde solid UNIT vom Wirtschaftsministerium darüber hinaus offiziell ins Clusterportal des Landes Baden-Württemberg aufgenommen.

Im Anschluss folgten Vorträge von Dr. Alexander Schumann (Carbocon) zu neuen Anwendungsmöglichkeiten von Carbonbeton und Manuel Mohr (IZB) zu den Instrumenten der CO2-Bepreisung. Außerdem wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung verabredet, einen solid UNIT Preis für innovatives Bauen ins Leben zu rufen. Sowohl die Architektenkammer Baden- Württemberg als auch das ILEK der Universität Stuttgart haben bereits ihre Unterstützung zugesagt.

An der solid UNIT Mitgliederversammlung nahmen insgesamt 31 Mitglieder, Fördermitglieder und Vertreter des solid UNIT Fachbeirates teil, einige über digitale Zuschaltung, andere vor Ort im Haus der Baustoffindustrie.

Weitere Informationen zu solid UNIT sowie Objektbeispiele innovativer Bauprojekte mit mineralischen Baustoffen befinden sich ebenfalls auf der solid UNIT Homepage: www.solid-unit.de

Quelle und Foto: solid UNIT

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