16.06.2016

Nachhaltiger Straßenbau mit farbigem Verkehrsflächenbeton

Kreisverkehr in Friedland

Mit rot eingefärbtem Beton wurde der Verkehrskreisel aus Sicherheitsgründen besonders auffällig gestaltet. Foto: CEMEX Deutschland AG / Norbert Nehls

An der östlichen Ortsausfahrt von Friedland, einer Kleinstadt im Osten von Mecklenburg-Vorpommern, wurde eine Ampelanlage durch eine Kreisverkehrslösung ersetzt, um den Verkehrsfluss zu erleichtern. Als Baustoff kam ein farbiger Verkehrsflächenbeton von CEMEX Deutschland zum Einsatz.

Besonders am Wochenende und während der Sommerzeit entsteht an der Ortsdurchfahrt Friedland auf der B 197 ein höheres Verkehrsaufkommen, wenn Ausflügler aus Richtung Süden nach Anklam und auf die Insel Usedom fahren. Als der vorhandene Straßenbelag erneuert werden musste, entschied man sich für den neuen Kreisverkehr für eine nachhaltige Bauausführung aus Beton, die auch dem Schwerlastverkehr gut standhält.

Zement CEM III/A 42,5 N-NA aus dem Zementwerk Rüdersdorf der CEMEX Zement GmbH und Luftporenbildner von CEMEX Admixtures waren Bestandteile der Rezeptur für den Verkehrsflächenbeton. Foto: CEMEX Deutschland AG / Norbert Nehls

Gefordert war nach Vorgabe des Straßenbauamts Neustrelitz, das als Bauherr fungierte, ein Verkehrsflächenbeton der Feuchtigkeitsklasse WS. Das bedeutet, dass der Beton Tausalzeinwirkung ausgesetzt werden kann und gleichzeitig eine hohe dynamische Beanspruchung erfährt.
Als Besonderheit wurde vorgegeben, dass der Beton rot eingefärbt werden sollte. Die auffällige Farbe sollte den Verkehrskreisel deutlicher sichtbar und auf diese Weise sicherer machen. Zunächst war eine Zugabe von 3 % des Zementgehalts vorgesehen. Anhand von Probekörpern, die im CEMEX-eigenen Labor in Roggentin hergestellt wurden, entschied man die Dosierung schließlich auf 6 Prozent zu erhöhen, um so den gewünschten Farbeffekt zu erzielen.

Die Betonage erfolgte von April bis Juni 2015 in drei Abschnitten durch die Baufirma TBH Dettweiler aus Rothenklempenow, die im Auftrag der Eurovia Verkehrsbau Union GmbH handelte. Insgesamt 60m³ Beton lieferte das CEMEX-Werk Neubrandenburg in der vorgeschriebenen Konsistenz und dem vorgegebenen Luftporengehalt für dieses Objekt. Zement CEM III/A 42,5 N-NA  aus dem Zementwerk Rüdersdorf der CEMEX Zement GmbH und Luftporenbildner von CEMEX Admixtures waren Bestandteile der Rezeptur, die auf der Basis eines Gutachtens der BU Weimar für den Einsatz in der Feuchtigkeitsklasse WS nach TL Beton StB und ARS 04-2013  geeignet ist.

„Ich habe schon länger Erfahrung mit dem Einbau von farbigem Beton“, berichtet Firmeninhaber Dirk Dettweiler und „mein Unternehmen hat sich auf besondere Ortbetonarbeiten spezialisiert. Dabei fand ich bei diesem Bauvorhaben das erste Mal einen Betonlieferanten, der auf die Farbzugabe beim Transportbeton eine Gewährleistung für den Beton übernommen hat. Die Zusammenarbeit zwischen Baustelle und Transportbetonwerk war außerdem sehr gut, so dass das Projekt planmäßig fertig gestellt werden konnte. Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass der Verkehrskreisel seine Funktion erfüllt.“

Quelle: Cemex

 

 

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