10.12.2013

Lichtbeton im belastbaren Bodeneinsatz

Erster Lichtbeton-Boden im Eingangsbereich eines Bürogebäudes in der Londoner Innenstadt

Lichtbeton begeistert weltweit Architekten, Designer und Bauherren. Der transluzente Beton transportiert mittels tausend feiner, eingebetteter lichtleitender Fasern das Licht einer natürlichen oder künstlichen Lichtquelle durch beliebige Bauteildicken. Die Lichtbetonelemente an Fassaden, Möbeln, Wänden oder Böden beginnen so, faszinierend von innen heraus zu leuchten und zu strahlen.

In der Vergangenheit wurde Lichtbeton hauptsächlich in manuellen Verfahren produziert und zu Manufakturprodukten verarbeitet, die entsprechend hochpreisig und nicht mengentauglich sind. Der deutschen LUCEM GmbH ist es gelungen, eine patentierte Fertigungstechnik in Serienfertigung zu entwickeln, die dem Unternehmen seit Anfang 2011 ermöglicht, exklusive Lichtbetonelemente in größeren Mengen und auf einem dem Natursteinmarkt vergleichbarem Preisniveau herzustellen. Folglich findet der Lichtbeton des Herstellers LUCEM in immer mehr Bereichen der Innenarchitektur und Architektur Anwendung: im Möbelbau und Innenausbau, im Fassadenbau und auch zur Bodengestaltung. So ist aktuell der Boden im Eingangsbereich eines Bürogebäudes in der Londoner Innenstadt mit lichtdurchlässigem, hinterleuchtetem Lichtbeton gestaltet worden.

Lichtbeton als lichtdurchlässiger Bodenbelag eröffnet völlig neue, ästhetische Raumkonzepte. Das Besondere des Werkstoffs ist die Ästhetik der lichtdurchlässigen Erscheinung in Verbindung mit dem massiven und beständigen Material, das hohen Belastungen standhält. Bei ausgeschalteter Hinterleuchtung hat die Lichtbetonoberfläche eine ruhige, natursteinähnliche Optik; bei eingeschalteter Hinterleuchtung erstrahlt sie in spannender, überraschender Materialität. Durch den Ausstrahlwinkel der Fasern erscheinen dem Betrachter die Lichtbetonplatten direkt unter ihm besonders hell; je weiter die Lichtbetonplatten vom Betrachter entfernten sind, umso schwächer wird ihre Beleuchtung wahrgenommen. Dieser Effekt erzeugt z.B. in Diskotheken oder Foyers überraschende Lichtimpressionen – vergleichbar mit einem Spotlight, das permanent mit dem Betrachter zu wandern scheint.

Lichtbetonplatten der Serie LUCEM LINE kommen in dem Eingangsbereich des Londoner Bürogebäudes auf dem Boden und an der Wand zum Einsatz. Technisch funktionieren die Bodenplatten genauso wie die von der LUCEM GmbH seit langem erfolgreich eingesetzten Wandverkleidungen für Innenwände und Fassaden: Eine eigens entwickelte flache Lichttechnik auf LED-Basis bringt die Lichtbetonplatten zum Strahlen. Die Dicke eines LED-Paneels beträgt je nach Anforderung 8-15 mm. Durch die Verwendung hochwertiger und energiesparender LED-Technik ist der Stromverbrauch verschwindend gering. Neben weißen LED können auch dreifarbige RGB-Chips verwendet werden, mit denen sich über eine Software online verschiedene Lichtszenarien einstellen lassen – von statischen Farben bis hin zu bewegten Farbspielen.

Im Unterschied zu Wandverkleidungen muss bei Bodenanwendungen teilweise erhebliche Last eingeleitet und ausgehalten werden. Daher werden die Bodenplatten in 30 bis 40 mm Dicke verarbeitet und das Format ist auf maximal 60 x 60 cm beschränkt. Die Unterkonstruktion ist so gestaltet, dass die Lichtbeton-Bodenplatten am Rand aufliegen oder bei Verwendung von Flachlichttechnik vollflächig aufliegen.

Die Lichtbeton-Wandplatten können mit einer Stärke von lediglich 15 mm und im Format von 120 x 60 cm montiert werden. Ab Januar 2014 bietet die LUCEM GmbH zusätzlich Lichtbetonplatten für Wand- und Fassadenlösungen mit einem Maximalformat von 150 x 60 cm in Stärken von 20 mm und 30 mm an.

www.lucem.de

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