12.03.2019

Leichtbauelemente für Stahlbetondecken

Produktneuheit verspricht Vorteile für Logistik, Montage und Umwelt.

Bei Cobiaxdecken sind in statisch relevanten Flächen auch Massivbereiche aus Beton notwendig, um die geforderte Tragfähigkeit zu gewährleisten, doch auf bis zu 80 Prozent der Gesamtfläche werden geschlossene Hohlräume mit den Cobiax-Produkten erzeugt.

Im Rahmen der Fachmesse BAU 2019 in München stellte die Heinze Cobiax Deutschland GmbH ihr neues Produkt Cobiax CLS – Concrete Lightweight Structures – vor. Die Geschäftsführer Dr. Karsten Pfeffer und Volkmar Wanninger präsentierten die patentierten Strukturgeber für Stahlbetondecken und zeigten die Neuerungen auf. Die CLS-Einbauelemente unterscheiden sich von den bisherigen Modellen Cobiax Eco-Line und Cobiax Slim-Line durch eine quadratische Grundfläche von 60 x 60 cm mit einem Viertelhohlraum an jeder Ecke.

Bei der Neuerung handelt es sich um quadratische Kunststoffelemente mit einer Grundfläche von 60 x 60 cm. An den Ecken weisen die CLS-Strukturgeber je einen Viertelhohlraum auf. Alle sieben verfügbaren Halbschalen lassen sich modular zusammensetzen und ermöglichen auf diese Weise bis zu 19 unterschiedliche Kombinationen für Deckenstärken von 20 bis über 80 cm. Diese werden ohne Abstand, schnell und einfach aneinandergereiht, ein zeitaufwendiges Ausrichten entfällt.

„Innerhalb der nächsten 5 Jahre wollen wir durch den Einsatz unserer CLS-Strukturgeber im Stahlbetonbau die CO2 -Emission um insgesamt 1.000.000 Tonnen reduzieren, um das Umdenken hin zu nachhaltigem Bauen mit unseren Produkten weiter zu bringen“, erklärt Dr. Karsten Pfeffer. Da bisher bereits mehr als 14 Millionen m² Cobiax-Hohlkörperdecken realisiert wurden, was einer CO2-Reduktion von 180.000 Tonnen entspricht, erscheint dieses Ziel durchaus realistisch. „Wie alle unsere Produkte bestehen die CLS-Strukturgeber zu 100 Prozent aus Recyclingkunststoff. Die dadurch resultierende CO2-Reduktion können wir durch das neue quadratische Design der CLS-Strukturgeber weiter steigern, da dieses einen Platz sparenden Transport ermöglicht“ ergänzt Volkmar Wanninger. „Die Einbauelemente werden ineinander gestapelt und erst auf der Baustelle zusammengesetzt.“ Eine Cobiax Decke mit CLS-Strukturgebern kann von jedem Tragwerksplaner gemäß gängiger Normen sowie ergänzenden Gutachten und Versuchsberichten geplant und bemessen werden. Eine bauaufsichtliche Zulassung für die neue Cobiax CLS Produktlinie ist bereits beantragt und die notwendigen Untersuchungen sind in Arbeit. Mit einem Tool auf der Cobiax-Website ist es möglich, das zur gewünschten Deckenstärke passende Produkt zu ermitteln.

Quadratische Module erleichtern Logistik und Montage

Die quadratischen Kunststoffelemente sind in sieben Varianten mit Höhen von 50 - 290 mm verfügbar und haben eine Grundfläche von 60 x 60 cm. An den Ecken weisen die CLS-Strukturgeber je einen Viertelhohlraum auf. Die einzelnen Halbschalen lassen sich modular zusammensetzen und ermöglichen auf diese Weise bis zu 19 unterschiedliche Kombinationen für Deckenstärken von 20 bis über 80 cm, was einer Sortimentserweiterung um fünf Größen entspricht. „Bei der Montage bilden die CLS-Elemente, die einfach ohne Abstand aneinandergereiht werden können, automatisch eine stabile sowie strukturgebende Hohlraumkonstruktion. Gleichzeitig garantieren sie ohne zusätzliche Stahlkomponenten eine zuverlässige Tragfähigkeit“, erklärt Wanninger. “Außerdem lässt sich Cobiax CLS Platz sparend ineinander stapeln, sodass der verfügbare Platz in einem LKW effizient genutzt wird und eine größere Menge transportiert werden kann. Dies senkt nicht nur den logistischen Aufwand, sondern auch den Treibstoffverbrauch.

Nachhaltiger Umgang mit Baumaterialien reduziert CO2-Emissionen

Bei Cobiaxdecken sind in statisch relevanten Flächen auch Massivbereiche aus Beton notwendig, um die geforderte Tragfähigkeit zu gewährleisten, doch auf bis zu 80 Prozent der Gesamtfläche werden geschlossene Hohlräume mit den Cobiax-Produkten erzeugt. Das ermöglicht schlanke Deckenkonstruktionen mit geringem Gewicht, wodurch auch CO2-Emissionen reduziert werden. Auf diese Weise trägt Cobiax zur Optimierung der Ökobilanz von Gebäude bei. „Die Nachhaltigkeit unserer Produkte wird durch eine Typ-III-Umweltdeklaration (EPD) belegt“, so Pfeffer abschließend. „Außerdem wird der ressourcen- und energieeffiziente Einsatz der Materialien im Rahmen von Nachhaltigkeitszertifikaten wie DGNB, LEED und BREEAM positiv bewertet und erhöht damit den Wert einer Immobilie.“

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