25.01.2019

Gewinner des Ingenieurpreises 2019

Segmentbrücke der Firmengruppe Max Bögl

Für ihre herausragende, kreative und innovative Ingenieurleistung wurden am 18. Januar drei bayerische Unternehmen mit dem Ingenieurpreis 2019 ausgezeichnet. Bereits zum 10. Mal vergab die Bayerische Ingenieurekammer-Bau den mit 10.000,- Euro dotierten Preis. Kammerpräsident Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken und der bayerische Bauminister Dr. Hans Reichhart überreichten die Auszeichnung im Rahmen des 27. Bayerischen Ingenieurtages.

Bei der Beurteilung der eingereichten Objekte standen für die siebenköpfige Jury unter Vorsitz von Dipl.-Ing. Karl Wiebel Originalität und Kreativität, Innovationskraft sowie die Nutzung neuer Technologien im Mittelpunkt. Die Firmengruppe Max Bögl gewann mit der innovativen Neuentwicklung der Segmentbrücke Bögl den ersten Preis.

Jury-Begründung

Die Segmentbrücke Bögl stellt eine neuartige Fertigteilkonstruktion dar, die einen hohen Vorfertigungsgrad aufweist, sehr kurze Bauzeiten ermöglicht und bei der die Fahrbahnplatte ohne Abdichtung und Belag auskommt. Kennzeichnend ist die klare Trennung des Längstragwerksystems von längs- und quervorgespannten Fahrbahnplatten. Die auf luftdicht verschweißten Stahlhohlkastenträgern aufgelagerten, mittels externer Vorspannung im Gehwegbereich zusammengespannten Fahrbahnplatten können direkt befahren werden und sind problemlos austauschbar. Ergebnis ist eine wartungsarme Brückenkonstruktion, bei der die Vorteile serieller Werksvorfertigung von Bauteilen zum Tragen kommen.

Die Preisverleihung erfolgt traditionell im Rahmen des Bayerischen Ingenieuretags der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau vergibt alle zwei Jahre den Ingenieurpreis an besonderes herausragende Projekte aus den verschiedenen Fachgebieten von Ingenieuren im Bauwesen.

Serielle Fertigung

Max Bögl beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit zukunftsweisenden Weiterentwicklungen im Brückenbau. Die Firmengruppe entwickelt dabei nicht nur innovative Bauverfahren, sondern optimiert dazu auch die notwendigen Baustoffe und Fertigungsmethoden. Der Einsatz von selbstverdichtenden Betonen, die äußerst widerstandsfähig und dicht sind, bietet völlig neue Anwendungs- und Konstruktionsmöglichkeiten im Brückenbau. Zum Tragen kommen auch umfangreiche Erfahrungen der Firmengruppe in der CNC-gesteuerten Schleifbearbeitung von Betonbauteilen. Dieses Know-how führt dazu, dass selbst komplexe Fertigteile einfach und wirtschaftlich hergestellt werden können – individuell angepasst an die architektonischen und technischen Anforderungen jedes einzelnen Bauwerks. Einen Brückenschlag der innovativen Art bietet Ihnen die Firmengruppe mit der neuen Segmentbrücke Bögl – ein Brückenbauwerk mit getrenntem Tragsystem. Die Fertigteilbrücke in Stahlverbundbauweise überzeugt aufgrund ihrer Segmentbauweise aus Verbundfertigteilträgern und vorgespannten Betonfertigteilplatten aus Hochleistungsbeton, die ohne Abdichtung und Belag direkt befahren werden können.

Technische Informationen zur Segmentbrücke Bögl finden Sie hier.

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