19.11.2013

Geknipster Beton – Fotografien von Constanze Köpp

Der Hamburger Künstlerin Constanze Köpp gefallen Unregelmäßigkeiten in Betonwänden, bieten sie ihr doch eine unendliche Vielfalt an Motiven, die sie in ihren Fotografien einfängt und festhält.

Ihr Hilfsmittel ist das iPhone 4 und eine entsprechende App, mit der sie die Ausschnitte bearbeiten kann. Schärfen, Schneiden, Drehen – so lange, bis etwas Erkennbares zu sehen ist, das einen begeistert, festhält, animiert. Die einzelnen Fotografien haben immer Titel, die bereits etwas über die Interpretation der abstrahierten Flächen vorwegnehmen. „Der Kuss. Hase liebt Eber“, "Gipfelstürmer der Liebe" oder „Verschüttung“ heißen die Bilder und Pinocchio, mit langer Nase und blutigem Körper, ist nach näherer Betrachtung tatsächlich unter dem Geröll erkennbar.

Die Ausschnitte sind 21 cm x 21 cm und werden mit einem Passepartout in schwere schwarze oder silberne Metallrahmen gerahmt. 20 Shots ergeben meist zwei zu gebrauchende Bilder der zufälligen Kompositionen aus glatten, gekörnten oder gewellten Strukturen in grauen, bläulichen oder rostbraunen Farben entdeckt auf neu geschalten Betonwänden oder baufälligen Fassaden.

Constanze Köpp hat das Auge für die Kunst im Beton. Ihr Bewusstsein für den richtigen Ausschnitt schärft sie durch weitere Tätigkeitsfelder als Wohnkosmetikerin, Malerin, Buchautorin, Bloggerin, Kolumnistin, Vorleserin, nicht zu vergessen zweifache Mutter und ganz nebenbei managt sie den Verkauf ihrer Fotografien ...

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Bildnachweis: Constanze Köpp, Hamburg
Text: Antje M. Abel

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