28.10.2016

Dr. Norbert Ehrlich posthum geehrt

Verleihung des Otto-Graf-Preises 2016

Im Rahmen des Straßen- und Verkehrskongresses 2016 verleiht die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V. auch Auszeichnungen der Otto-Graf-Stiftung. Erstmalig in der Geschichte dieser Stiftung wurde der Preis an Dr. Norbert Ehrlich posthum verliehen. Dr. Ehrlich verstarb im März des vergangenen Jahres völlig unerwartet. Dr. Ehrlich war wissenschaftlicher Mitarbeiter des Vereins Deutscher Zementwerke e.V.  und gleichzeitig von 2006 bis 2015 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gütegemeinschaft Verkehrsflächen aus Beton e.V..

In einer sehr emotional gehaltenen Rede übergab der Vorsitzende der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V. , Wennemar Gerbens, diese Auszeichnung stellvertretend für Norbert Ehrlich an dessen Ehefrau Angela Ehrlich. Herr Gerbens würdigte das Arbeitsleben von Norbert Ehrlich und ganz besonders seine Verdienste sowie seine fachliche Kompetenz, die er in viele Gremien der Forschungsgesellschaft einbrachte. Hervorzuheben seien die verantwortliche Erarbeitung der beiden Merkblätter M VaB Teil I und Teil II für den kommunalen Straßenbau.
Dr. Martin Schneider, Hauptgeschäftsführer des Vereins Deutscher Zementwerke e.V., hatte im Rahmen des Kongresses zu einer eigenen Veranstaltung anlässlich der Verleihung des Otto-Graf-Preises eingeladen. Mehr als 70 Gäste, darunter auch ehemalige Preisträger, folgten dieser Einladung  in das  Swissotel Bremen.

Dr. Christoph Müller, Geschäftsführer der VDZ gGmbH und dort Leiter der Abteilung Betontechnik, moderierte den Abend. Die Laudatio für den Preisträger Dr. Norbert Ehrlich hielt traditionsgemäß der vorherige Preisträger  Dittmar Marquordt in einer sehr persönlich gehalten Rede. Marquordt ging hier besonders auf die menschliche und fachliche Kompetenz von Norbert Ehrlich als Freund und Kollegen ein. Als besonderes künstlerisches Geschenk hatte das Labor des Forschungsinstitutes einen Kreisverkehr auf eine kleine Betonplatte geprägt. Angela Ehrlich bedankte sich in ihrer Rede für die Auszeichnung, die ihrem verstorbenen Ehemann zuerkannt wurde. Sie machte auch Angaben über die vorgesehene Verwendung des Preisgeldes, das mit der Auszeichnung verbunden ist. Ein großer Teil geht an eine gemeinnützige Einrichtung in ihrer Heimatstadt Markkleeberg, die sich um schwersterkrankte Kinder kümmert.

Neben dem Otto- Graf-Preis wird im Wechsel auch der Otto-Graf-Förderpreis verliehen. Beide Auszeichnungen sind Ansporn und Motivation für alle Fachleute, die sich um die Betonbauweise in besonderem Maße verdient gemacht haben.

Quelle:  Gütegemeinschaft Verkehrsflächen aus Beton e.V.

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