06.12.2022

Dekarbonisierung im Bauwesen

Neue CCUS-Projekte von CEMEX

CEMEX kündigt neue CCUS-Projekte an, um die Implementierung dieser zukunftsweisenden Technologie im Rahmen seiner Roadmap zur Dekarbonisierung voranzutreiben. Das aktuelle CCUS-Projektportfolio von CEMEX hat das Potenzial, pro Jahr mehr als 3 Millionen Tonnen CO2-Emissionen einzusparen.

CEMEX, S.A.B. de C.V. („CEMEX“) gab bekannt, beim Übergang zu einer Bauindustrie mit Netto-Null-CO2-Emissionen weiterhin eine führende Rolle einnehmen zu wollen. Zu diesem Zweck setzt das Unternehmen weltweit in seinem Geschäftsbereich Zement mehrere neue Projekte zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO2 (Carbon Capture, Utilisation and Storage, CCUS) um.

CCUS kann der letzte Schritt auf dem Weg zu Netto-Null-CO2 sein, wenn die derzeit verfügbaren Hebel bestehender, bewährter Strategien voll ausgereizt sind. CEMEX führt aktuell mehrere CCUS-Innovationsprojekte durch, um die Entwicklung neuer Technologien zu beschleunigen und die Umsetzung bestehender Technologien im industriellen Maßstab zu ermöglichen. Insgesamt haben die laufenden Projekte das Potenzial, mehr als 3 Millionen Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr zu vermeiden.

„CCUS vereint die Kernpunkte unserer strategischen Prioritäten: Nachhaltigkeit und Innovation“, sagte Fernando A. González, CEO von CEMEX. „Bei unserem Programm ‚Future in Action‘, mit dem wir nachhaltig Spitzenleistung erreichen und ein Netto-Null-CO2-Unternehmen werden wollen, geht es um messbare, verifizierte Fortschritte bei den ehrgeizigsten Dekarbonisierungszielen der Branche. CCUS-Technologien lassen sich heute noch nicht in großem Maßstab einsetzen, und es wird unermüdliche Arbeit und Innovation erfordern, um sicherzustellen, dass sie rechtzeitig zur Verfügung stehen, um die schädlichsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern.“

Zu den neuen CCUS-Projekten von CEMEX zählen:

• Drei Front-End-Engineering-Studien (FEED-Studien) zur Skalierung von CCUS-Technologien in CEMEX-Werken in Deutschland, Polen und den USA. Die Studien sind Teil einer neuen globalen Lizenzvereinbarung mit Leilac, einer Tochter des australischen Technologieunternehmens Calix. Die Vereinbarung erlaubt es CEMEX, die hocheffiziente Direktabscheidungstechnologie von Leilac zu nutzen, um CO2 in seinen Betrieben kostengünstig abzuscheiden.
• Eine vom US-Energieministerium finanzierte FEED-Studie in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen gemeinnützigen Forschungsinstitut RTI International zur Entwicklung eines großtechnischen Systems zur CO2-Abscheidung im Balcones-Zementwerk von CEMEX in Texas. Zu den Projektpartnern gehört auch SLB, ein weltweit tätiges Technologieunternehmen und Lizenzgeber für das von RTI eingesetzte Abscheidungsverfahren mit NAS-Lösungsmitteln. Im Rahmen der Studie wird ein Konstruktionsentwurf für ein Verfahren im großtechnischen Maßstab erstellt, das 670.000 Tonnen CO2 pro Jahr abscheiden kann und eine Abscheidungseffizienz von über 95 % erreicht.
• Eine Partnerschaft mit dem weltweit führenden CCUS-Forschungsinstitut TNO, um eine der umfassendsten Studien zur CO2-Abscheidung, -Nutzung und -Speicherung in der Branche durchzuführen. Die Studie wird acht CEMEX-Zementwerke in Europa, Mexiko und den USA einbeziehen. Sie hat in erster Linie zum Ziel, Synergien zu erschließen und ein Umfeld zu gestalten, das die Branche der Implementierung von CCUS in großem Maßstab näher bringt.

„Future in Action“ ist das Programm von CEMEX für die Realisierung nachhaltiger Spitzenleistungen durch Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Management natürlicher Ressourcen. Das wichtigste Ziel ist es, ein Unternehmen mit Netto-Null-CO2-Emissionen zu werden. Durch „Future in Action“ hat CEMEX in den vergangenen 18 Monaten bei der Reduzierung seines CO2-Fußabdrucks enorme Fortschritte gemacht.

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