26.06.2019

Bundesfachschule für Betonwerker in Ulm

Förderverein feiert sein 25jähriges Bestehen

In diesem Jahr blickt der Förderverein der Bundesfachschule für Betonwerker an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Ulm auf 25 Jahre erfolgreiche Arbeit zurück. Für die Mitgliederversammlung Anfang Juni wählte man daher mit der BUGA in Heilbronn und dem dort gebauten Pavillon BETON’T Grün ganz gezielt einen besonderen Veranstaltungsort, an dem meisterliche Betonsteinarbeiten präsentiert werden – um so das Jubiläum gebührend zu begehen.

Die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule für Betonwerker in Ulm ist bundesweit führend und der „Ulmer Meister“ ein Markenzeichen, wenn es um eine qualifizierte und zeitgemäße Ausbildung von Betonfertigteilbauern und Betonstein- und Terrazzoherstellern geht. In dem Förderverein (kurz: „FBB Verein“), der sich im Jahre 1994 speziell zur Unterstützung der Meisterausbildung konstituiert hat, engagieren sich Personen aus verschiedensten Unternehmen rund um die Beton- und Zementherstellung sowie aus dem Verbandswesen. Sie unterstützen die Arbeit der Schule sowohl finanziell als auch durch die Bereitstellung von Baustoffen und Know-how. Derzeit gehören dem Förderverein 31 Mitglieder an. Martin Möllmann, der Vorsitzender des FBB-Vorstands, nutzte die Heilbronner Veranstaltung zu einem kurzen Rückblick auf die erfolgreiche Arbeit des Fördervereins in den letzten 25 Jahren. Er würdigte die Männer der ersten Stunde wie Karlheinz Ell oder Dr. Karl Hornung, die in den Anfangsjahren die treibenden Kräfte waren. Im Zeitraum 1994 bis 2019 wurden durchschnittlich 9 Meisterschüler pro Jahr ausgebildet und vom Förderverein unterstützt. Ab dem Jahre 2010 hat der Förderverein auch die Prämierung der schönsten Meisterstücke übernommen und überreicht seither alljährlich im Rahmen des Festabends auf den Ulmer BetonTagen den Preisträgern den Betonwerksteinpreis für Gestaltung. Bei der Herstellung der Meisterstücke ist es vor allem eine professionelle Design- und Farbberatung, mir der der Förderverein die Meisterschüler unterstützt. Da man mit einem ästhetisch hochwertigen Meisterstück hervorragende Werbung für Betonwerkstein machen kann, präsentiert der Förderverein zudem alle fünf Jahre in einem Bildband die Meisterstücke. Der neueste Band mit dem Titel „MEISTERKLASSE.BETONWERKSTEIN.INFO“ wurde 2018 anlässlich der Ulmer BetonTage vorgestellt. Das Buch eignet sich daher nicht nur zur Promotion des gestalteten Betons, sondern vor allem auch dazu, junge Menschen an den Beruf des Betonwerkers heranzuführen. . Darüber hinaus erstellt der Förderverein immer wieder Reportagen, bei denen die Ausbildung an der Schule vorgestellt auf die Einzigartigkeit der Ulmer Schule hingewiesen wird.

Als ebenfalls sehr hilfreich hat es sich erwiesen, wenn sich die Meisterschüler außerhalb des Schulunterrichts Schlüsselprodukte und Schlüsselindustrien vor Ort ansehen. Hier sind die Mitglieder des Fördervereins sehr offen und ermöglichen den jeweiligen Ausbildungsjahrgängen stets einen höchst informativen Blick hinter die Kulissen ihres Unternehmens. Darüber hinaus gibt der Förderverein – sofern es der Lehrplan erlaubt – den Schülern die Möglichkeit, Messen wie die BAU in München oder die GaLaBau in Nürnberg sowie wichtigen Branchenveranstaltungen wie die BetonTage in Ulm zu besuchen. Wie Steffen Klink, Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des Fördervereins, in seinem Bericht ausführte, sind auch die Vertreter der Schule – unterstützt vom Förderverein – intensiv in Sachen Meisterausbildung unterwegs. So besuchten sie zuletzt die Berufsschulen in Eilenburg und Bayreuth, um auch hier die Ulmer Meisterschule vorzustellen und neue Meisterschüler zu werben. Erfreut konnte der Förderverein feststellen, dass die zielgerichtete Marketingarbeit für die Ulmer Meisterschule auch in diesem Jahr ihre Erfolge zeigt. So kann die Schulleitung bereits heute eine ganze Reihe verbindlicher Anmeldungen für das neue Ausbildungsjahr vermelden.

Perfekt abgerundet wurde die diesjährige Mitgliederversammlung mit einer Führung über das Gelände der Bundesgartenschau. Grundlegendes zur BUGA Heilbronn vermittelte den Teilnehmern zuvor Dr. Ulrich Lotz von den Betonverbänden Baden-Württemberg, der im Förderverein ebenfalls als Vorstand fungiert. Als traditionelle Gartenausstellung belebt die BUGA ein fast 40 Hektar umfassendes Brachland zwischen Alt-Neckar und Neckarkanal neu. Als Besonderheit kommt eine Stadtausstellung hinzu, die den Besuchern einen Vorgeschmack auf das neue Heilbronner Stadtquartier Neckarbogen gibt. Betonwerkstein findet sich auf dem gesamten Gelände in zahlreichen Varianten. Eingehend stellte Dr. Lotz dabei den Seminarpavillon BETON’T GRÜN vor, bei dem vor allem das Potenzial von Beton bezüglich Nachhaltigkeit und Qualität voll ausgeschöpft wurde. Mit Rohstoffen aus der Region entstanden hier auf hochmodernen, computergesteuerten Fertigungsanlagen witterungsunabhängig Betonbauteile, die vor Ort in kürzester Zeit zusammengefügt wurden. Das Heizen und Kühlen des Gebäudes erfolgt durch klimatisch aktivierte Betonbauteile – ohne Einsatz fossiler Brennstoffe und ohne Klimaanlage. Bei dem beeindruckenden Designboden im Innern des Pavillons handelt es sich um einen Terrazzoboden, der vor Ort eingebaut wurde. Der Pavillon ist demontierbar und kann nach der BUGA aufgrund loser Verbindungen in gleicher Qualität an einem anderen Verwendungsort wiederaufgebaut und genutzt werden.

Quelle und Fotos: Förderverein der Bundesfachschule für Betonwerker (FBB)

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