09.04.2014

Budapest Bisztró: Wo Betonfans gerne speisen

Vielfältiger Einsatz von Weißzement

Das ungarische Budapest Bisztró besticht durch sein attraktives Loft-Design. Dabei bestehen unterschiedliche Elemente aus Sichtbeton, die mithilfe von Holcim-Weißzement gefertigt wurden. 

Mitten im Herzen Budapests befindet sich das Budapest Bisztró. Ein Restaurant, das 2012 in einem bestehenden Gebäude eingerichtet wurde und durch seine attraktive Innenarchitektur die Blicke der Besucher auf sich zieht. Die Gestaltung des zweigeschossigen Gastronomiebetriebs wurde von dem ungarischen Architekturbüro Adam Design, Budapest, durchgeführt, dessen Mitarbeiter in dem Restaurant unterschiedliche Materialien und Design-Elemente im Loft-Style kombinierten. Dabei achteten sie stets darauf, innovative Produkte zu verwenden, die in Ungarn hergestellt wurden. In diesem Zusammenhang nimmt der Sichtbeton eine besondere Rolle ein. Er tritt an mehreren Bereichen des Restaurants zum Vorschein und ist zum Teil sehr unterschiedlich gestaltet. Dadurch lässt sich in dem Bistro gut nachvollziehen, wie vielseitig und ästhetisch Beton sein kann. Beispielsweise setzten die Planer unterschiedlich gefärbte Betonfliesen des Herstellers Ivanca, Budapest, ein. 

Bunte Betonfliesen

Diese zeichnen sich durch ihre attraktive Form aus, die es dem Handwerker ermöglicht, sie zu einer größeren Fläche zusammenzufügen. Darüber hinaus besitzen sie eine zarte Struktur auf der Oberseite, die ihnen ein edles Aussehen verleiht. Der Hersteller fertigt die Fliesen aus Holcim-Weißzement und färbt sie mithilfe von Pigmenten bunt ein. So erhalten sie eine besondere Brillanz und eine reproduzierbare Farbe. Beim Budapester Bistro verwendeten die Innenraumplaner weiße, schwarze, graue, grüne und rote Betonfliesen und fügten sie scheinbar willkürlich zusammen. Damit entstanden bunt gefleckte Flächen, die einzelne Bereiche des Bistros angenehm unterteilen. Insgesamt wurden ca. 40 m² mit den Bodenfliesen ausgestattet. Ein weiteres Highlight sind die Wandelemente im Galeriebereich des Bistros. 

Kettenbrücke auf Beton

Sie zeigen die Széchenyi-Kettenbrücke in Budapest – eine 1849 gebaute Hängebrücke, die heute ein beliebtes Touristenziel ist. Das Wandbild setzt sich aus mehreren Fertigteilplatten zusammen. Um die Silhouette der Brücke auf die Betonplatten zu übertragen, verwendeten die Ivanca-Mitarbeiter ein spezielles Verfahren, über das sie keine Details verraten möchten. Auch diese Platten wurden mithilfe von Holcim-Weißzement gefertigt und für eine gleichmäßig graue Farbgebung mit Pigmenten durchgefärbt. Um das Wandbild ins rechte Licht zu rücken, planten die Innenraumdesigner eine weitere Beton-Raffinesse ein: Platten aus lichtdurchlässigem Beton, hinter denen bunte LED-Lampen installiert wurden. 

Neuer lichtdurchlässiger Beton

Sie stammen aus dem Hause Litracon, Csongrad. Dieser ungarische Hersteller hat schon vor Jahren mit seinem transluzenten Beton das Interesse vieler Architekten und Planer auf sich gezogen. Der einzige Nachteil: Um den lichtdurchlässigen Beton zu fertigen, ist viel Handarbeit erforderlich, was die Kosten in die Höhe treibt. Jetzt hat der Anbieter sein Herstellungsverfahren weiterentwickelt und bringt ein neues Produkt unter dem Namen Litracon pXL auf den Markt. Statt der bisher verwendeten lichtleitenden Glasfasern setzt er jetzt einen speziell entwickelten und patentierten Kunststoff ein. So lassen sich die Betonelemente wesentlich einfacher und kostengünstiger herstellen. Dabei erscheinen die Lichtpunkte in einem regelmäßigen Abstand auf der Betonoberfläche und erinnern an die Pixel eines LCD-Monitors. Ein weiterer Vorteil des neuen Verfahrens ist, dass die so gefertigten Betonelemente nicht als ebene Fläche ausgebildet sein müssen, sondern dreidimensional geformt sein können. Neben den Platten, die zusammen eine 17 m² große Fläche ergeben, stellte das Unternehmen auch eine ca. 0,5 m² große Wanduhr für das Budapest Bisztró her. Auffällig: Auch dieser Architekturbetonspezialist vertraute auf den Weißzement von Holcim. 

Weißzement von Holcim

Der Zementlieferant bietet diesen äußerst eisenarmen Portlandzement unter dem Namen Holcim white an. Er wird in einem speziellen Verfahren hergestellt und verfügt im Vergleich zu seinem grauen Pendant über zahlreiche ästhetische Vorteile. So zeichnet er sich z. B. durch seine strahlend weiße Farbe aus und eignet sich infolgedessen hervorragend für Sichtbetonflächen. Wird er mit Pigmenten durchgefärbt, ermöglicht er wesentlich brillantere Farben, die sich einfacher reproduzieren lassen. Und auch in technischer Hinsicht wird der Zement hohen Anforderungen gerecht: So eignet er sich für normativen bis hin zum hochfesten Beton. Mit ihm lassen sich alle gewünschten Festigkeitsklassen erreichen. Bei seinem Vertrieb legt Holcim nicht nur großen Wert auf ein qualitativ einwandfreies Produkt, sondern auch auf eine gute Beratung. So sind die Holcim-Mitarbeiter häufig auch kompetente Ansprechpartner, wenn es um Fragen der Betonherstellung geht. Diese – und noch viel mehr – Aspekte bewirken, dass sich zahlreiche Unternehmen, die im Bereich ästhetischer Beton tätig sind, für den Holcim-Weißzement entscheiden. Welche guten Ergebnisse sich damit erzielen lassen, kann bei einem Besuch im Budapest Bisztró bestaunt werden. 

Weißzementlieferant:
Holcim (Slovensko) a.s. / Weißzement

Text: Dipl.-Ing. Claudia El Ahwany

 

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