08.02.2018

Beton für Stadtautobahn

Transmobil produziert 500.000 m³ für A 100 in Berlin

Die Baustelle der A 100 nahe der Grenzallee. Die Trasse verläuft auf 386 Metern im Tunnel und auf rund 2,3 Kilometern in Troglage.

Die Berliner „Stadtautobahn“ wächst um ein 3,2 Kilometer langes Teilstück – dabei kommen immense Mengen an Beton zum Einsatz. Ein Fall für die mobilen Baustellenmischanlagen der Transmobil Baustoff GmbH, ein Unternehmen der CEMEX Deutschland AG.

Uwe Lange, Manager Key Account der CEMEX Deutschland AG, und Andreas Schauerte, Prokurist und Area Manager der Transmobil Baustoff GmbH, an einer Überführung.
Die Transmobil Baustoff GmbH produziert in leistungsfähigen mobilen Mischanlagen Beton für das Infrastrukturprojekt direkt auf der Baustelle.

Die neue Trasse verbindet das Autobahndreieck Neukölln mit der Anschlussstelle am Treptower Park: Der Bauabschnitt 16 der A 100 soll das Verkehrsaufkommen in der südöstlichen Innenstadt bündeln und eine bessere Anbindung des Berliner Ostens sicherstellen. Baubeginn war 2013, bis 2022 soll das Teilstück fertig sein. Die A 100 erhält hier drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung, vier im Bereich der Sonnenallee. Sie verlaufen auf 386 Metern im Tunnel und auf rund 2,3 Kilometern in Troglage, da Bahn- und Straßendämme kreuzen. Auch das städtische Verkehrsnetz wird an den neuen Autobahnabschnitt angebunden: über die Anschlussstellen Grenzallee, Sonnenallee und Am Treptower Park.

Wenn eine Baustelle große Mengen hochwertigen Beton in kürzester Zeit benötigt – wie beim Weiterbau der „Stadtautobahn“ –, dann sind die mobilen Baustellenmischanlagen der Transmobil die richtige Wahl. „Im Bauabschnitt 16 der A 100 haben wir unmittelbar neben der neuen Trasse zwei Anlagen im Einsatz. Unsere Lieferaufträge summieren sich zurzeit auf ca. 500.000 Kubikmeter Beton“, erklärt Andreas Schauerte, Prokurist und Area Manager der Transmobil Baustoff GmbH.

An der Bergiusstraße hat die Transmobil eine Anlage mit 3-Kubikmeter-Mischer eingerichtet, die im Auftrag der Arge aus Hochtief Solutions AG/Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG das Los 1 (Tunnel Grenzallee) versorgt. Den Beton für Los 2/3/4 (Fern- und S-Bahnbrücken und Sonnenallee sowie das sich nördlich anschließende Teilstück) bezieht die Ed. Züblin AG von einer Anlage mit 3,3-Kubikmeter-Mischer an der Sonnenallee. Im Auftrag der BeMo Tunnelling GmbH stellen die Spezialisten für mobile Baustellenmischanlagen außerdem Beton für die Tiefbaumaßnahmen in Los 6 und 7 her.

Bisher hat die Transmobil rund 335.000 Kubikmeter Beton ausgeliefert. Sämtliche Betonrezepturen und Betonausgangsstoffe entsprechen den Normenvorgaben und der ZTV-ING   sowie zusätzlichen Anforderungen der Berliner Senatsrichtlinie

Jörg Hölzgen, der Leiter der CEMEX-Betonprüfstelle Berlin/Brandenburg, verantwortet die baustofftechnische Eigenüberwachung und hält die Verbindung zu den Fachabteilungen des Senats. Auf den CEMEX-Verbund greift die Transmobil auch bei sämtlichen Betonausgangsstoffen zurück: Mit Zementen aus dem Werk Rüdersdorf der CEMEX Zement GmbH, mineralischen Rohstoffen der CEMEX Kies & Splitt GmbH und bauchemischen Produkten der CEMEX Admixtures GmbH stellt die Transmobil eine einheitlich hohe Betonqualität sicher. Darüber hinaus helfen die CEMEX-Kollegen bei Bedarf mit Frachtkapazität aus, und die CEMEX-Betonförderung hat an der neuen Trasse der A 100 Autobetonpumpen mit Mastgrößen bis 52 Meter im Einsatz. Für eine möglichst individuelle Betreuung großer Kunden arbeitet die Transmobil eng mit dem Key Account Management der CEMEX Deutschland AG zusammen.

Ihre hohe Lieferkapazität konnte die Transmobil unter Beweis stellen, als innerhalb einer Woche sowohl in Los 1 und in Los 2/3/4 Unterwassersohlen betoniert wurden: Die Baustellen-Mischanlagen produzierten 13.000 Kubikmeter Beton für die beiden Bauteile. Die CEMEX-Betonförderung beschleunigte den Einbau.

Mit ihren leistungsstarken mobilen Baustellenmischanlagen unterstützt die Transmobil Baustoff GmbH Kunden auf Großbaustellen im gesamten Bundesgebiet. Weil sie ihre Anlage unmittelbar neben der Baustelle einrichten kann, stellt die Transmobil auch bei Bauvorhaben mit einem enormen Betonbedarf eine reibungslose Versorgung sicher. Ihre Anlagen decken dasselbe Spektrum an Betonsorten und Betonfestigkeitsklassen ab wie ein stationäres CEMEX-Transportbetonwerk und produzieren ebenso nach den höchsten Qualitätsanforderungen.

Quelle: CEMEX Deutschland AG
Fotos: CEMEX Deutschland AG / Annette Lüning

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