12.04.2017

Beton für landwirtschaftliches Bauen

CEMEX präsentiert Betonkonzept agroton®

Foto: CreativeNature.nl/Fotolia.com

Für landwirtschaftliche Betriebsgebäude und Anlagen ist Beton oft der Baustoff der Wahl, denn er ist besonders vielseitig, widerstandsfähig, langlebig und wirtschaftlich. Damit Bauunternehmen möglichst einfach den richtigen Beton für landwirtschaftliche Bauvorhaben auswählen können, hat die CEMEX Deutschland AG das Betonkonzept agroton® auf den Markt gebracht.

Nur ein Beton mit zweckmäßig gewählten Eigenschaften wird den hohen Qualitätsanforderungen landwirtschaftlicher Bauwerke dauerhaft gerecht. Foto: embeki/Fotolia.com

Von Hof- und Lagerflächen über Stallgebäude und Gülleanlagen bis zum Behälterbau: Beton spielt im landwirtschaftlichen Bauen eine wichtige Rolle – weil er Bauwerke möglich macht, welche die hohen Hygienestandards und strengen Gewässer- und Umweltschutzauflagen einhalten. Um die Vorteile dieses Baustoffs bestmöglich nutzbar zu machen, sind von der Planung bis zur Ausführung eines Neubaus oder einer Erweiterung viele Kriterien zu beachten: Es gilt unter anderem, mechanische, physikalische und chemische Belastungen sowie auch die Anforderungen an die Dichtigkeit genau einzuschätzen.

„Nicht eine einzelne Betonsorte, sondern ein Konzept“

Nur ein Beton, der die richtige Druckfestigkeit und Expositionsklasse sowie eine der Einbau-technologie und dem Bauteil entsprechende Konsistenz besitzt, bringt die nötigen Voraussetzungen mit, um hohen Qualitätsanforderungen auf Dauer gerecht zu werden. Damit Auftraggebern die Wahl der passenden Betone für anspruchsvolle landwirtschaftliche Bauvorhaben möglichst leicht fällt, hat die CEMEX Deutschland AG agroton® auf den Markt gebracht.

„Hinter agroton® steht nicht eine einzelne Betonsorte, sondern ein Konzept“, erklärt Norbert Nehls, Senior Product Manager im Product Management der CEMEX Deutschland  AG. „Mit agroton® bieten wir unseren Kunden Produktlösungen, die die Besonderheiten des jeweils zu erstellenden landwirtschaftlichen Bauteils berücksichtigen.“

Hauptanwendungsgebiete der agroton®-Produktfamilie

Um ihre Kunden bei der Auswahl des passenden Betons von vornherein möglichst gut zu unterstützen, definiert die CEMEX Deutschland AG für agroton® in einer übersichtlichen Systematik mehrere Hauptanwendungsgebiete, zu denen wiederum unterschiedliche Bauteile gehören, für die jeweils spezifische Betonsorten vorgesehen sind.

agroton® für Lagerflächen
• Lagerflächen ohne Einwirkung von Gülle, Silage oder Dünger (ohne wesentliche/mäßige/starke Verschleißbeanspruchung)
• Festmistplatten
• Kompostierungsanlagen (Boden) mit Sickerwasser
• Böden in Düngerlagern


agroton® für Stallgebäude
• Sauberkeitsschichten; unbewehrter Beton
• Stallböden in Warmställen/in Kaltställen
• Laufflächen; Entmistungsbahnen mit Räumer
• Futtertische mit Einwirkung von Gärsäuren
• Stallwände, -decken, -stützen, -balken (innen/hohe Luftfeuchtigkeit/im Freien)
• Desinfektionswannen, Kupfersulfat

agroton® für Hof- und Verkehrsflächen
• Fundamente/Rückenstützen für Einfassungen
• Hofbefestigungen (ohne/mit Tausalzeinwirkung)
• Tankflächen/Waschplätze (ohne/mit Tausalzeinwirkung)
• ländliche Wege

agroton® für spezielle Anwendungen: Gülleanlagen, Gärfutterbehälter, Behälterbau
• Güllekanäle, -keller
• Güllehochbehälter
• Gärfutter(flach)-silos
• Gärrestlager
• Biogasfermenter (wärmegedämmt; flüssigkeitsberührter Bereich/gasberührter Bereich mit Auskleidung/mit Beschichtung)
• Silagesickersaftbehälter (erdüberdeckt; mit Auskleidung/mit Beschichtung)

Einbau und Nachbehandlung

Das agroton®-Konzept sieht vor, dass die Betone zumeist in der Konsistenzklasse F4 (sehr weich) ausgeliefert werden. Je nach Art des Bauteils reicht somit ein leichtes Rütteln mit dem Innen- oder Außenrüttler, der Rüttelbohle oder der Motorpatsche bzw. ein leichtes Patschen, um den Beton zu verdichten.

Wie alle Betone sind auch Betone der agroton®-Familie unbedingt sachgerecht nachzubehandeln. Grundlage der Nachbehandlung ist die DIN EN 13670 / DIN 1045-3. Mit der Nachbehandlung ist unmittelbar nach dem Einbau des Betons zu beginnen. Die Wahl des Nachbehandlungsverfahrens hängt wesentlich von den Wetterbedingungen beim Einbau und dem Bauteil ab.

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