24.01.2020

Beton für Bitburger Gymnasium

Neue Treppe aus Betonpflastersteinen

Mitten im Herzen der rheinland-pfälzischen Stadt Bitburg befindet sich das St. Willibrord-Gymnasium. Nach umfangreichen Baumaßnahmen erstrahlt es nun in neuem Glanz. Neben zahlreichen Sanierungsarbeiten am Schulgebäude wurde es um eine Sporthalle und eine Mensa erweitert. Der Neubau inklusive Gestaltung der Außenanlagen dauerte von 2017 bis 2019 und wertet das Erscheinungsbild des in den 1960er Jahren erbauten Gymnasiums enorm auf.

Den Zuschlag für die Planung erhielt nach einer europaweiten Ausschreibung die Architekten Naujack Rind Hof GmbH aus Koblenz. Die Bauausführung übernahm die Bitburger Bauunternehmung Wadle GmbH & Co. KG unter Leitung von Dipl.-Ing. Jörg Thelen. Eine besondere Herausforderung bei der Konzeptionierung war das stark abfallende Gelände. Daher wurden bisher ungenutzte Gartenflächen in die Planung einbezogen, wodurch sich innovative Gestaltungsspielräume und neue Erschließungsebenen ergaben. Die neue geschickt in die Hanglage eingefügte Mensa besticht dank bodentiefer Glaselemente mit einem Panoramablick weit über die Stadt hinweg. Sie bietet im Untergeschoss einer Bibliothek sowie Kunst- und Werkräumen Platz. Der Abriss der alten, baufälligen Sporthalle schaffte Raum für die moderne Dreifeld-Sporthalle. Mit ihrem Konzept einer durchgehend großzügigen Gestaltung mit viel Licht und Raum bei gleichzeitiger harmonischer Einbindung bestehender Gebäude schufen die Architekten ein ansprechendes Gesamtbild.

Dazu trägt auch die neu entstandene Schulhoffläche zwischen der Mensa und Sporthalle bei. Herzstück bildet eine große Treppen- und Sitzstufenanlage. Sie ist nicht nur architektonisch ein Hingucker, sondern zentraler Treffpunkt und Begegnungsstätte für die über 1.000 Schülerinnen und Schüler während der Pausen. Dabei wurde nicht nur auf die Optik großer Wert gelegt, sondern mit rutschhemmenden Stufen, die von Sitzblöcken in höchster Betonqualität unterbrochen sind, auch auf Funktionalität und Hochwertigkeit geachtet.

Für die Realisierung der langen Treppenanlage konnte die Firma Klostermann aus Coesfeld gewonnen werden. Als Experte für anspruchsvolle, repräsentative Flächenarchitektur lieferte Klostermann das passende Material. Dazu gehörten neben den Sitzblöcken sowie Block- und Sitzstufen für die aufwendige Treppenanlage auch Betonpflastersteine für die weitere Gestaltung der Außenanlagen. Hierbei fiel die Entscheidung auf die Produktlinie NUEVA ferro von Klostermann, die durch ihr attraktives Design in der Farbe uni-grau sowie das perfekte Zusammenspiel von Form, Oberflächen und Details überzeugte. Der sorgfältig gestrahlte Edelvorsatz macht die exklusive Beschaffenheit des Außenbelags optisch erlebbar. Darüber hinaus ist mit der Kombinierbarkeit von Pflastersteinen und Pflasterplatten in zahlreichen Formaten eine enorme Variationsbreite gegeben. Im Ergebnis präsentiert sich die Außenanlage mit der ins Auge fallenden Treppe als sehr modern und gleichzeitig zeitlos. Sie passt sich perfekt zwischen den Neubauten ein und bietet den Schülern als neu gestalteter Lebensraum eine höhere Aufenthaltsqualität.

Mit der Umsetzung ihrer Idee sind auch die Architekten sehr zufrieden. „Die große Freitreppe ist Tribüne, Bühne und Verbindung zwischen drei wichtigen Ebenen. In den Pausen lädt sie als Aufenthaltsfläche mit Weitblick zum Verweilen und Erholen ein“, erläutert Architekt Joachim Rind die mit der Planung verbundenen Überlegungen. „Wir waren selbst überrascht, dass unser Vorschlag mit der Neuinterpretation der aus Rom bekannten Spanischen Treppe als Herzstück der Gesamtkonzeption so gut ankam. Und zwar sowohl am Anfang der Planungsphase bei den Entscheidungsträgern als auch nach Fertigstellung bei den Schülerinnen und Schülern. Dieses Projekt hat uns sehr viel Spaß gemacht, nicht zuletzt, weil alle Hand in Hand gearbeitet haben.“

Die Gesamtkosten für den Neubau von Sporthalle, Mensa und für die Gestaltung der Außenanlagen belaufen sich auf zirka 15 Millionen Euro, von denen der Eifelkreis Bitburg-Prüm 11,5 Millionen Euro übernimmt, während das Land sich mit rund 3,5 Millionen Euro beteiligt. Nach Abschluss der gesamten Arbeiten zeigten sich alle Beteiligten sehr zufrieden und Bauleiter Jörg Thelen fasst zusammen: „Die Zusammenarbeit zwischen Planer, Bauausführenden und Materiallieferanten hat super geklappt. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass der Zeitplan sehr eng geschnürt war. Ziel war es, alle Arbeiten termingerecht zu erledigen bei gleichzeitiger Gewährleistung der hohen Qualitätsansprüche, was sehr gut und reibungslos funktioniert hat. Bester Beweis ist das Ergebnis – das spricht für sich!“

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